Transformers: Die Rache - Angespielt: Viel Krawumm um Nichts

Wir werfen einen ersten Blick auf die Umsetzung des Michael-Bay-Films Transformers: Die Rache.

von Daniel Matschijewsky,
26.06.2009 15:08 Uhr

Seit heute ist Transformers: Die Rache erhältlich, dennoch können wir Ihnen an dieser Stelle noch keinen Test liefern. Warum? Der Publisher Activision Blizzard hat uns nicht rechtzeitig mit einem Testmuster seines Lizenz-Actionspiels versorgt. Nach unseren ersten drei Stunden Spielzeit mit der Verkaufsfassung lassen Verschleierungstheorien in der Redaktion nicht lange auf sich warten...

Transformers: Die Rache orientiert sich zwar grob an der Handlung des gleichnamigen Michael Bay-Films, handfeste Parallelen dürfen Fans aber nicht erwarten. Gelegentlich fällt mal der Name Sam Witwicky, und man erlebt auch die Wiedergeburt des Ober-Decepticons Megatron. Aber weder erinnern die zwar detailreich gebauten, aber generischen Schauplätze an die der Vorlage, noch quatschen die Figuren mit den Stimmen ihrer Filmsprecher. Schlimmer noch: Lange haben wir nicht mehr derart lustlos runtergespulte Einzeiler hören müssen. Zudem plagen Transformers: Die Rache derbe Übersetzungsfehler. Mit "Achtung, verdeckte Operationen von rechts" war wohl definitiv was anderes gemeint.

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Die Missionen sind gemäß der Vorlage äußerst spektakulär in Szene gesetzt. An allen Ecken und Enden kracht es gewaltig, die Explosionen sind schick, und einstürzende Schornsteine und Baracken sorgen für einen ordentlichen Krawummfaktor. Dennoch wird Transformers: Die Rache schnell langweilig. In den meisten Fällen gilt es, eine bestimmte Anzahl feindlicher Roboter zu verschrotten, Zivilisten zu evakuieren (bringe fünf Typen von A nach B), Soldaten zu eskortieren (bringe fünf Typen von A nach B) oder sich mit einem zwar großen, aber wenig bedrohlichen Boss-Decepticon auseinander zu setzen. Ohnehin ist das Spiel insgesamt viel zu leicht geraten, wirklich in Bedrängnis sind unsere Autobots nur in seltenen Fällen geraten.

Ebenfalls ärgerlich: Die Gegner-KI ist bestenfalls ein schlechter Scherz, die Menüpunkte der Grafikoptionen wurden verwechselt, die lahmen Zwischensequenzen lassen sich nicht abbrechen, und frei speichern dürfen Sie ebenfalls nicht. Auf der anderen Seite punktet Transformers: Die Rache mit guter Grafik, dem motivierenden Rollenspiel-System und - wie oben erwähnt - den effektvollen Ballereien. Nichtsdestotrotz sollten Sie mit dem Kauf warten, bis wir das Spiel ausgiebig getestet haben. Wir rechnen Anfang nächster Woche mit einer endgültigen Note.

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