Umständliches Patchen bei Opera und Safari - Rüge aus der Schweiz

Umständliches Patchen oder Neuninstallieren verhindert, dass Anwender ihren Browser schnell auf den neuesten Stand bringen.

von Georg Wieselsberger,
07.05.2009 11:51 Uhr

Apple und Opera liegen laut Thomas Duebendorfer von Google Schweiz und Stefan Frei von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich hinter Mozilla und Google zurück, was die Verteilung und Nutzung von Updates angeht. Nur 53 Prozent der Nutzer von Safari 3.x würden ein neues Update innerhalb von drei Wochen nach Erscheinen installieren. Mac-User mit Version 3.2 wären vorher sogar gezwungen, ein Betriebssystem-Update vorzunehmen, um überhaupt Updates für den Browser zu erhalten. Durch dieses umständliche Verfahren hatten drei Wochen nach Erscheinen von Safari 3.2.1 nur 33 Prozent aller Nutzer das Update installiert.

Auch Opera wird kritisiert. Zwar suche der Browser einmal pro Woche nach Updates, deren Installation entspreche jedoch stets einer Neuinstallation des Browsers und sei ebenfalls viel zu umständlich. Hier hatten sogar nur 24 Prozent der Nutzer drei Wochen nach einem Update für Opera 9.x dieses auch installiert. Die noch nicht fertige Version 10 wird allerdings eine Auto-Update-Funktion enthalten. Genau dies empfehlen die beiden Forscher und gehen sogar soweit, „stille Updates“ ohne Nutzerinteraktion vorzuschlagen.

Der Internet Explorer konnte bei dieser Studie nicht berücksichtigt werden, da der Browser seine Unterversionen gegenüber Servern nicht preisgibt. Bester Browser in Sachen Update war Chrome von Google, mit 97 Prozent gepachter Browser drei Wochen nach einem Update, auf Platz zwei liegt Firefox. Hier wurden knapp 85 Prozent erreicht. Beide bieten automatische Update-Funktionen, die den Nutzer nicht stören.

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