USA: Leichtere Verbote von Spielen?

von Peter Steinlechner,
02.05.2002 13:40 Uhr

In den USA ist das Rechte auf freie Rede eines der wichtigsten Verfassungsrechte, auf das sich selbst die Macher härtester Horrorfilme berufen können. Für Computerspiele gilt das allerdings nicht: Laut CNN hat ein Regionalrichter entschieden, dass Spiele "keine Ideen, Ausdrücke oder irgend etwas anderes enthalten, das in freier Rede mündet". Richter Stephen Limbaugh meint weiter, dass "Videospiele mit mit Brettspielen und Sport mehr zu tun haben als mit Filmen".
Falls dies Entscheidung von höheren Instanzen bestätigt wird, könnte sie weitreichende Folgen auf die Spieleindustrie haben: Dann wäre es in den USA nämlich deutlich einfacher, Spiele wegen Gewalt oder Sex zu verbieten.


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