Valve - Harte Aussagen von Gabe Newell zur PlayStation 3

Die gerade erschienene Orange Box ist bisher nur für die Xbox 36 0 und den PC erhältlich. Die Version für die PlayStation 3 wollte Valve nicht selbst produzieren und überlies dies dem Publisher Electronic Arts . Das Edge Magazin hat Gabe Newell , einen der Gründer von Valve, nun gefragt. ob er nach wie vor der Meinung sei Sony solle die PlayStation 3 überarbeiten.

von Georg Wieselsberger,
16.10.2007 10:36 Uhr

Die gerade erschienene Orange Box ist bisher nur für die Xbox 360 und den PC erhältlich. Die Version für die PlayStation 3 wollte Valve nicht selbst produzieren und überlies dies dem Publisher Electronic Arts. Das Edge Magazin hat Gabe Newell, einen der Gründer von Valve, nun gefragt. ob er nach wie vor der Meinung sei Sony solle die PlayStation 3 überarbeiten.

"Absolut. Ich denke, die PS3 ist für jeden Zeitverschwendung. In den Cell, in die SPEs (Synergistic Processing Elements, Anm. d. Newsautors) zu investieren bringt keine langfristigen Vorteile. Es gibt nichts, was man irgendwo anders verwenden könnte. Man gewinnt nichts ausser einem Haß auf die Architektur, die sie entwickelt haben. Ich glaube nicht, dass sie mit ihrer Konsole Geld verdienen werden. Ich halte sie nicht für eine gute Lösung."

Trotz dieser harten Worte ist Gabe Newell aber überzeugt, dass EA mit der PS3-Version der Orange Box ein gutes Produkt anbieten wird, auch wenn es schwerer ist, es auf den gleichen Standard wie die anderen Versionen zu bringen.

Im weiteren Verlauf des Interviews erklärt Newell auch, dass die allgemeine Entwicklung zu Mehrkern-Prozessoren der Xbox 360 geholfen habe. Wegen der Xbox 360 alleine hätte man keine Anstrengungen in der Hinsicht unternommen. Allgemein erwartet er nun dank der Multicores einen Boom in Sachen Künstlicher Intelligenz und Physikberechnungen in Spielen, die sich ebenso rasant entwickeln sollen wie die 3D-Grafikleistung in den letzten 10 Jahren. Spezielle Physikkarten wie die Produkte von Ageia hält er aber für "schrecklich".

Das ganze Interview auf Next-Gen.


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