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Vampir-Filme - Acht Highlights und Geheimtipps

Zum Filmstart von Dracula Untold stellen wir acht Highlights und Geheimtipps des Vampirfilms vor, vom Splatter-Klassiker bis zur Psychostudie. Und sogar ein Film aus Deutschland hat es in unsere Liste geschafft.

von David Hain,
05.10.2014 14:45 Uhr

1922 erweckt der Klassiker Nosferatu ein Filmmonster auf der großen Leinwand, das mit seiner diabolischen Anziehungskraft die Kinohistorie prägen sollte. Seither blüht und gedeiht der Vampirfilm, hat sich längst weit entfernt von schwarz-gewandeten Grafen und flatternden Fledermäusen.

Zum Kinostart von Dracula Untold stellen wir im Special acht Highlights und Geheimtipps des Vampirgenres vor. Und natürlich wollen wir von unseren Lesern in den Kommentaren wissen, welche ihre Lieblings-Filme rund um die Herren und Damen mit den überspitzen Zähnen sind. Wir freuen uns also auf viele Top-5-Listen.

Near Dark - Die Nacht hat ihren Preis

Near Dark punktet vor allem durch die großartige Stimmung und viele düstere Bilder.Near Dark punktet vor allem durch die großartige Stimmung und viele düstere Bilder.

Der wohl beste Filme aus dieser Liste und gleichzeitig der älteste. 1987 schuf Kathryn Bigelow, damals noch mit James Cameron liiert und weit von ihrem Oscar-Gewinn für The Hurt Locker entfernt, einen Klassiker. Warum? Allein schon weil Near Dark sich stilistisch stark von den üblichen Genrebeiträgen unterschied: aufgemacht wie ein Neo-Western, in großartigen Bildern gefilmt und mit passendem Soundtrack, wirkte Near Dark eher wie eine spannende Melange aus 80er Actionfilm und Low-Budget-Horror.

Und doch gab es da eine ganz spezielle Note: Cowboy Caleb, die tragische Hauptfigur, wird gebissen, muss fortan als Vampir mit seinen Peinigern durchs Land ziehen, verliebt sich in die Frau die ihn beißt, hasst aber alles, für was sie steht. Near Dark war nihilistisch, unglaublich brutal und hatte trotzdem im Kern eine zarte Liebesgeschichte, die am Ende vielleicht ein wenig zu sehr in Richtung Kitsch entgleist.

Was Bigelows Film fast wie kein anderer beherrscht, ist das wunderbare Spiel mit der moralischen Ambivalenz des Vampirmythos. Die Vampire sind hier allesamt verdammt coole Hunde, die im Blutrausch jedoch zu abstoßenden Bestien werden. Der Zuschauer wird hin und hergerissen zwischen Faszination und Abscheu, vermag kaum Stellung zu beziehen, will stattdessen mehr von dieser Nacht. Egal zu welchem Preis.

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