Vampyr - Spieler kann wie Dexter oder Jack the Ripper agieren

Das Actionrollenspiel Vampyr der Life-is-Strange-Macher wird keine richtigen oder falschen Entscheidungen haben. Stattdessen soll den Spielern die freie Wahl gelassen werden.

von Manuel Fritsch,
26.03.2017 13:10 Uhr

Vampyr - Storytrailer zum Vampir-Spiel der Life-is-Strange-Macher 1:39 Vampyr - Storytrailer zum Vampir-Spiel der Life-is-Strange-Macher

Das ambitionierte Third-Person-Rollenspielprojekt Vampyr von Dontnod Entertainment (Life is Strange, Remember Me) verspricht, den Spielern keine simplen »gut/böse«-Entscheidungen zu präsentieren. Im Interview bei den Kollegen von Polygon erklärt der Game-Director Phillipe Moreau, dass es komplett in der Hand der Spieler läge, wen sie als Vampir Jonathan Reid zur Nahrungsaufnahme töten und wen sie verschonen möchten.

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So sei es möglich, das Spiel mit einer Art »Kodex« zu spielen, wie es beispielsweise die TV-Serienfigur »Dexter« macht. In der Show geht es um einen Serienmörder, der sich zum Ziel setzt nur nachweisliche Straftäter zu töten. Alternativ würde man aber auch völlig frei für Chaos und Unsicherheit sorgen, wahllos töten und rein nach dem eigenen Vorteil handeln können. Die Vielfalt der NPCs im Spiel soll diese Entscheidungsfreiheit ermöglichen. Durch Dialoge und Nachforschungen fände man viel über diese Nebenfiguren heraus, um seine Wahl treffen zu können, ob und wen man töten möchte.

"We have created a wide variety of citizen archetypes, very different archetypes, so you can really decide to play the game like Dexter, as he would do in the TV show. Or you can decide to do it the other way, be like Jack the Ripper and take lives and just feed and be in full possession of your supernatural skills."

Wie bereits auch im Vorfeld angekündigt, können Tode bestimmter Charaktere auch weitreichende Folgen nach sich ziehen. Laut Moreau seien dies zwei extreme Spielweisen, aber da es keine richtigen oder falschen Entscheidungen im Spiel gäbe, sollen viele Zwischenstufen möglich sein. Man wolle die Spieler in dieser Hinsicht nicht beeinflussen und keinen »Moral-Kompass« anbieten.

"You can navigate between these two extreme paths. There is no good or bad decision. We don't want to influence you on your moral choices. It's really up to you how you want to experience the game."

Vampyr soll noch im vierten Quartal 2017 für den PC, die Xbox One und PlayStation 4 erscheinen.

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