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Auf geht's

Videos umwandeln mit Freeware - Für iPod, iPhone & Co.

Nicht jedes Video, das Sie aus dem Internet herunterladen oder per TV-Karte aufnehmen, lässt sich ohne weiteres auf iPod & Co. abspielen. Wir erklären, wie Sie gratis Videos umwandeln.

von Daniel Behrens,
09.04.2011 10:24 Uhr

Mit Videodateien ist das so eine Sache: Während sich bei Musikdateien MP3 als Standard manifestiert hat, gibt es für Videos eine Vielzahl von Formaten und Unterformaten, verschiedene Profile, Container, Optionen, Seitenverhältnisse und, und, und. Ein Video, das auf dem einen Player läuft, führt bei einem anderen vielleicht nur zu einem Schwarzbild oder einem Stummfilm. In solch einem Fall ist es nötig, dass Sie das Video umwandeln. Wir zeigen, wie Sie mit Freeware Videos schnell und einfach umwandeln. Bevor es mit dem Video umwandeln losgeht, erklären wir ein paar Grundlagen zu dem Thema. Eilige Leser können gleich zur dritten Seite springen. Dort beschreiben wir Schritt für Schritt, wie Sie mit der Freeware Format Factory Videos umwandeln.

Wenn Sie ein Video auf dem PC anschauen möchten, dieses aber vom Windows Media Player nicht abgespielt wird, müssen sie deswegen nicht extra das Video umwandeln. Benutzen Sie stattdessen eine Wiedergabe-Software, die mehr Formate unterstützt, zum Beispiel VLC Media Player oder KMPlayer. Wie Sie an Videos von Youtube & Co kommen, lesen Sie bei den Kollegen von PCWelt.de im Artikel Youtube & Co: Video-Clips auf die Festplatte herunterladen.

Grundlagen

Ohne Codec keine Video-Umwandlung oder WiedergabeOhne Codec keine Video-Umwandlung oder Wiedergabe

Beim Thema Video umwandeln stolpert man über eine Menge Fachausdrücke. Unser kleiner Glossar bringt Licht ins Dunkel.

Codec: Der Codec bestimmt das Verfahren, den Algorithmus, mit dem die Video- beziehungsweise Audiodaten komprimiert werden. Je effizienter er dabei vorgeht, desto geringer muss die Bitrate sein, um eine bestimmte Qualität zu erreichen. Codecs, die besonders effizient arbeiten, benötigen aber meist hohe Rechenleistung - sowohl bei der Erstellung beziehungsweise Umwandlung (Encoding) als auch bei der Wiedergabe (Decoding).

Container: Da Videos in der Regel neben der Videospur auch mindestens eine Audiospur und weitere Informationen besitzen, zum Beispiel Untertitel, bedarf es eines Containers, um die Daten zusammenzufassen. Manche Containerformate heißen genauso wie die Codec-Formate, die sie beherbergen können, zum Beispiel MPEG. Andere, zum Beispiel Matroska, sind universeller - ihre Namen und ihre Dateiendungen sagen nichts über die darin enthaltenen Codecs aus.

Bitrate: Mit Einstellung der Bitrate legen sie beim Umwandeln von Videos fest, wie gut die Qualität des konvertierten Videos sein soll und gleichzeitig wie groß es wird. Die Bitrate wird in der Regel in KBit/s angegeben. Da acht Bit ein Byte sind, belegt zum Beispiel ein zehnminütiges Video mit einer Bitrate von 800 KBit/s auf der Festplatte 60 MB (800 KBit/s x 60 Sekunden x 10 Minuten geteilt durch 8 Bit). Sehr effiziente Codecs wie MPEG4 H.264 produzieren bereits bei einer geringen Bitrate eine ordentliche Qualität. Ältere Codecs wie MPEG2 benötigen für die gleiche Qualität eine deutlich höhere Bitrate. Die Bitrate sollte in Abhängigkeit von der Auflösung gewählt werden. Wenn man einen Film in eine kleine Auflösung umwandelt, zum Beispiel für einen iPod mit kleinem Display, sollte man die Bitrate entsprechend runterschrauben, um Speicherplatz zu sparen.

Auflösung: Die Abmessungen eines Videos. Gängige Auflösungen sind 768x576 für ein Fernsehbild und 320x240 oder 640x480 für ein iPod-Video.

Seitenverhältnis: Verhältnis der Videobreite zur Höhe. Gängige Seitenverhältnisse sind 4:3 und 16:9. Das Seitenverhältnis wird entweder durch die Auflösung oder das Pixelseitenverhältnis vorgegeben.

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