Virenwarnung - Bundeskriminalamt warnt vor gefälschten Mails

von dpa dpa, Rene Heuser,
01.02.2007 10:25 Uhr

Nachdem vor einigen Wochen bereits gefälschte Viren-Emails mit GEZ- und 1&1-Adressen in den Umlauf gebracht wurden, ist nun das Bundeskriminalamt (BKA) als Absender dieser Rundschreiben verwendet worden. Das Bundeskriminalamt warnt dringend davor, den Dateianhang der E-Mails zu öffnen. Der Betreff dieser E-Mail lautet "Ermittlungsverfahren Nr. X", wobei X eine Variable für eine sechsstellige Zahl darstellt.

Es handelt sich um eine derzeit noch nicht näher zu klassifizierende Schadsoftware, die sich unter Umständen beim Öffnen automatisch per E-Mail an die im Adressbuch des Rechners gelisteten Adressen weiterversendet oder weitere Schadfunktionen auf dem Rechner ausführt. Die Mehrheit der aktuellen Virenschutz-Scanner erkennt die Datei zur Zeit nicht als Schädling.

Der Inhalt der gefälschten E-Mails besagt, dass gegen den Empfänger angeblich eine Strafanzeige erstellt wurde. Der Empfänger wird aufgefordert, die im Anhang befindliche angebliche Strafanzeige auszudrucken und mit einer Stellungnahme versehen an den Absender zu faxen. Das BKA rät, die E-Mails zu löschen und zeitnah die Update-Funktion der Virenschutz-Software zu nutzen. Das BKA bittet von einer Weiterleitung an die Behörde abzusehen.


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