Von Hearthstone zu Gwent - Deutscher Profi-Kartenspieler Lifecoach wechselt aus Frustration

Der Profispieler Adrian »Lifecoach« Koy hat von Hearthstone die Nase voll und wendet sich dem Konkurrenten Gwent zu. Er ist gefrustet vom aktuellen Game-Design seitens Blizzard Entertainment. Das erklärt er in einem ausführlichen Video.

von Andre Linken,
28.02.2017 12:31 Uhr

Adrian »Lifecoach« Koy gehört mit Sicherheit zu den bekannteren Profispielern von Hearthstone: Heroes of WarCraft. Doch jetzt hat er die Nase von dem digitalen Sammelkartenspiel voll und wendet sich stattdessen dem Konkurrenten Gwent zu.

In einem ausführlichen Video erklärte der aus Deutschland stammende Koy vor kurzem seine Entscheidung. Demnach sei es vor allem die allgemeine Frustration, die ihn sich von Hearthstone abwenden lässt. Seiner Meinung zufolge arbeite Blizzard schon lange gegen die kompetitive Szene und entwickele das Spiel in die für ihn falsche Richtung. Auch der hohe Zufallsfaktor in den Hearthstone-Partien sei ihm schon seit geraumer Zeit ein Dorn im Auge gewesen.

Gwent belohnt die Spieler

Gwent sei im Vergleich sehr viel besser auf die kompetitive Szene ausgelegt. Würde man dort eine Partie verlieren, sei nicht der Zufall, sondern das eigene Versagen dafür verantwortlich. Gute Spielzüge würden mehr belohnt werden, was für ihn deutlich motivierender sei als die aktuellen Hearthstone-Matches.

Oberhalb dieser Meldung finden Sie das besagte Video, in dem Koy seinen Rücktritt recht ausführlich erklärt. In seiner Hearthstone-Karriere hat er bisher etwas mehr als 130.000 Dollar verdient, was ihn in der Prämienrangliste weltweit auf den neunten Platz gebracht hat.

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