Vorwürfe an chinesischen Zulieferer - Branchengrößen als Kunden

Eine Studie des National Labor Committee, einer Organisation, die sich für die Rechte von Arbeitern einsetzt, wirft einem chinesischen Zulieferer vieler US-Branchengrößen unmenschliche Arbeitsbedingungen vor.

von Georg Wieselsberger,
11.02.2009 14:40 Uhr

Eine Studie des National Labor Committee, einer Organisation, die sich für die Rechte von Arbeitern einsetzt, wirft einem chinesischen Zulieferer vieler US-Branchengrößen unmenschliche Arbeitsbedingungen vor. Pflicht zu meist unbezahlten Überstunden, durchschnittlich 74 Arbeitsstunden pro Woche, durchschnittlich nur zwei freie Tage im Monat und Geldstrafen für freigenommene Sonntage, ein Stundenlohn von 0,64 Dollar, der nach Abzug von Unterbringungskosten auf 0,41 Dollar sinkt, regelmäßig zu niedrige Auszahlungen, fehlende Unfall- und Krankenversicherung trotz gesetzlicher Pflicht und die Vorschriften, nicht zu reden, die Firma wie sein Zuhause zu lieben und sich gegenseitig zu überwachen sind nur wenige der genannten Beispiele. Die Fabrik von Meitai Plastics & Electronics in Dongguan beschäftigt auf diese Weise 2.000 Menschen, hauptsächlich junge Frauen, und stellt unter anderem Tastaturen und Druckergehäuse her. Zu den Kunden gehören laut NLC Hewlett-Packard, Dell, Lenovo, Microsoft und IBM.

Täglich aktuelle Hardware-News? Jetzt Newsletter bestellen!


Kommentare

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

wird geladen ...

ALLE NEWS, VIDEOS UND SPIELE

Zur Themenseite Viel Spaß auf der Gamescom wünschen