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War Leaders: Clash of Nations im Test - Version 1.2 des Weltkriegs-Strategiespiels im Test

Runden- und Echtzeit-Strategie zu mischen muss ziemlich kompliziert sein. Ganz fertig ist dieser Weltkriegs-Titel nämlich auch in der Version 1.2 noch nicht.

von Michael Graf,
21.04.2008 14:20 Uhr

Verzwickte Lage an der europäischen Weltkriegs-Front: Die Deutschen attackieren Frankreich, zugleich fallen unsere Briten in Norddeutschland ein. Es wird viele Runden dauern, bis die träge KI auf unsere Invasion reagiertVerzwickte Lage an der europäischen Weltkriegs-Front: Die Deutschen attackieren Frankreich, zugleich fallen unsere Briten in Norddeutschland ein. Es wird viele Runden dauern, bis die träge KI auf unsere Invasion reagiert

Wer die Ladebildschirme von War Leaders betrachtet - und dazu gibt's dank bis zu dreiminütiger Wartepausen hinlänglich Gelegenheit -, den beschleicht unweigerlich das Gefühl, dass die den Zustand des Spiels rechtfertigen sollen. Denn ähnlich wie die Total War-Serie zitiert der Weltkriegs-Strategietitel in den Auszeiten Feldherren und Staatsmänner, darunter der US-Bürgerkriegsgeneral Robert Edward Lee: »Der Krieg ist aus gutem Grund so schrecklich, sonst würden wir ihn zu sehr genießen.«

Deshalb ist also auch War Leaders so schrecklich. Schrecklich fehlerhaft nämlich, schrecklich unausgewogen. Zumindest in der Verkaufsversion vom 27. März 2008. Inzwischen hat der spanische Entwickler Enigma schon drei Patches gestrickt; wir testen eine Vorabversion des Updates 1.2. Ein Fazit vorneweg: Die Flicken beseitigen zahlreiche Macken, darunter Kopierschutz-Probleme und viele Absturzursachen. Völlig rund läuft War Leaders aber immer noch nicht. Und das ist auch gut so, sonst würden Sie den Krieg schließlich zu sehr genießen - right, Mister Lee?

Eine Runde Echtzeit

So sieht die Strategiekarte in der niedrigsten Zoomstufe aus.So sieht die Strategiekarte in der niedrigsten Zoomstufe aus.

Neben den zitatschwangeren Ladezeiten leiht sich War Leaders noch viel mehr von der Total War-Serie. Deren Spielprinzip nämlich, das der Enigma-Titel in den Zweiten Weltkrieg versetzt: Von 1939 bis 1945 regieren Sie eine von sieben Großmächten, darunter die USA, Deutschland und Japan. Auf einem ansehnlichen, in Provinzen unterteilten 3D-Globus rekrutieren und verschieben Sie Heere, bauen Ländereien aus, erforschen frische Waffen, handeln mit Rohstoffen und betreiben Diplomatie. Alles rundenweise, versteht sich. Wenn Ihre Armeen auf Gegner treffen, kommt's zu Echtzeit-Schlachten, die Sie in abwechslungsreichen Landschaften austragen.

Alternativ lassen Sie die Gefechte auswürfeln, was nachvollziehbare Ergebnisse bringt -- auch bei See- und Luftschlachten, die immer automatisch ablaufen. Dieser Mix aus Runden- und Echtzeit-Strategie könnte wie im Vorbild Total War wochenlang motivieren, litte die Solokampagne nicht unter diversen Schwächen. Die Multiplayer-Modi wiederum wurden kurz vor der Veröffentlichung gestrichen, zum Leidwesen vieler Fans. Der Publisher The Games Company verspricht immerhin, diese Spielart in einem der noch kommenden Patches nachzuliefern.

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