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Auf geht's

Wargame: Red Dragon - Kein Schiff voraus

Wir haben die Vorbesteller-Beta von Wargame: Red Dragon ausprobiert, fassen die Neuerungen des hochkomplexen Strategiespiels zusammen und verraten, warum Sie mit dem Kauf des dritten Wargame bis zum Test warten sollten.

von Stefan Köhler,
10.04.2014 12:00 Uhr

Wargame: Red Dragon - Trailer stellt Seestreitkräfte vor 1:20 Wargame: Red Dragon - Trailer stellt Seestreitkräfte vor

Update von 17.00 Uhr: Das war klar - wie schon vermutet, sind heute tatsächlich die Schiffe in die Beta wieder implementiert worden. Wir stürzen uns gleich in die Seegefechte und geben in Kürze ein erstes Fazit, ob das Überarbeiten der Seeschlachten etwas gebracht hat, oder ob die Balance in Red Dragon noch immer nicht stimmt.

Ursprünglicher Artikel: Bomben werfen für den Frieden: Am 17. April erscheint mit Wargame: Red Dragon der dritte Teil der Wargame Reihe und führt den dritten Weltkrieg und dessen Beendigung in eine neue Runde. Diesmal schlagen sich die Truppen des Westens und des Ostens in Südost-Asien die Köpfe ein.

Fans freuen sich auf neues Futter für fordernde und in erster Linie im Multiplayer geschlagene Echtzeit-Taktik-Schlachten, Neueinsteiger hoffen nach den ersten Trailern auf ein - gegenüber den Vorgängern - einsteigerfreundlicheres Spiel mit Bombastgrafik und toller Inszenierung.

Wir haben bereits einige Stunden mit der Vorbesteller-Beta verbracht und klären bis zum Test die wichtigsten Fragen rund um Wargame: Red Dragon.

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Beta für alle

An der Beta nehmen nicht nur ausgewählte Personen teil. Tatsächlich kann jeder Vorbesteller auf Steam bereits auf die Vorabversion zugreifen, die den vollen Multiplayer und Skirmish-Gefechte beinhaltet. Kostenpunkt: 40 Euro für Wargame-Neulinge und 30 Euro für Fans, die bereits den direkten Vorgänger Wargame: AirLand Battle besitzen - ein belohnendes Preismodell, das aber gleich einen Hinweis auf die Inhalte von Red Dragon liefert.

Wargame: Red Dragon - Screenshots ansehen

Denn statt einen tatsächlichen Nachfolger liefert der Pariser Entwickler Eugen Systems mit Red Dragon ein Vollpreis-Addon, ähnlich wie bei der Total-War-Serie mit Napoleon und Empire. Das wird schon im Hauptmenü deutlich, das sich de facto genauso wie bei AirLand Battle gestaltet, selbst der Hintergrund-Soundtrack ist bisher identisch.

Änderungen im Detail

Ist Red Dragon damit dasselbe Spiel wie AirLand Battle? Jein, an der Grundmechanik ändert sich absolut nichts. Noch immer bauen wir uns im Menü ein Deck aus zig Truppentypen zusammen, wobei von den etwa 850 aus AirLand Battle auf rund 1300 in Red Dragon aufgestockt wurde. Die schicken wir dann Richtung Feind in Taktikschlachten und nehmen ähnlich wie in Battlefield strategische Punkte ein. Dabei kommt mit den Marinestreitkräften eine komplett neue Waffengattung hinzu, die nicht nur Kanonenboote, Korvetten, Fregatten und Zerstörer bietet, sondern auch amphibische Schützenpanzer, Truppentransporter und so weiter hinzufügt.

Das erlaubt neue Züge durch Flankenangriffe über Flüsse oder das Absperren von Korridoren durch die massive Feuerkraft von Großkampfschiffen, völlig umgekrempelt ist das Spiel aber nicht. Ausgerechnet die Seeschlachten sind aktuell aber wieder aus der Beta rausgeflogen, nachdem es massive Kritik an der Balance gab. Bis fast eine Woche vor Release wurde eine überarbeitete Fassung noch nicht wieder implementiert - kein gutes Zeichen.

Truppen im Überblick: Logistik Sie mögen den Lancer Evo in der Rallye-Serie Dirt? Mitsubishi hat mit seinem Kommando-Vehikel auch in Red Dragon was für sie. Einheiten in der Logistik-Kategorie nehmen Kontrollpunkte ein und liefern Munition, Treibstoff und Reparaturteile.

Infanterie Die Infanterie ist das Rückgrat jeder Armee und kann als Militz-, Reguläre-, Schock- und Elitetruppen angefordert und mit Raketen gegen Luft- und Bodenziele sowie Flammenwerfern ausgerüstet werden. Daneben dürfen wir auch noch das Transportvehikel wählen, vom billigen Lastwagen bis teuren Kampfhelikopter ist alles möglich. Im Bild: Eine Delta-Force-Einheit mit UH-1 Transporter.

Unterstützung Unterstützungseinheiten sind Artillerie und Luftverteidigungstruppen. Erstere feuern Napalm, konventionelle Raketen oder im Falle von Panzerhaubitzen Granaten, Luftverteidigungstruppen sind dagegen Flak- und FlaRak-Einheiten.

Panzer Panzer stellt die Masse an Bodentruppen in Wargame: Red Dragon. Im Bild: Der Leopard 2A5.

Aufklärer Aufklärer sind Spähpanzer, -radfahrzeuge, -infanterie und -helikopter. Viele Waffensysteme können weiter feuern als sehen und brauchen daher Hilfe durch Aufklärer. Im Bild: Deutsche Fernspäher mit CH-53 Transporter.

Fahrzeuge Fahrzeuge sind Radfahrzeuge, Kettenpanzer und Radpanzer, die schwachen Schutz haben und Jagd auf feindliche Panzer machen – am liebsten aus der Deckung und vom Waldrand. Im Bild: Der Deutsche Marder SPz.

Helikopter Unter Helikopter werden alle Hubschrauber geführt, die nicht als Aufklärer oder Transporter genutzt werden – sprich die Kampftruppe. Die sind mit selbstladenden Kanonen, ungelenkten Raketen und drahtgelenkten Raketen bestückt. Im Bild: Der Tiger HAD der französischen Armee.

Flugzeuge Wargame: Red Dragon bietet Jagd- und Erdkampfflugzeuge die auf andere Jets, Helikopter, Schiffe und Bodenfahrzeuge mit Raketen, Bomben und Maschinenkanonen Jagd machen. Im Bild: Der Eurofighter Typhoon.

Marine Erstmals in einem Wargame-Spiel darf in Red Dragon auch die Marine kommandiert werden. Vom kleinen Kanonenboot über Korvetten bis hin zu großen Zerstörern darf eine schicke Auswahl an Seeeinheiten aufs Meer geschickt werden, in der Kampagne kommen auch Flugzeugträger und flugzeugtragende Kreuzer hinzu. Im Bild: Der chinesische Zerstörer Typ 051, NATO-Klasse LUDA.


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