Wartile - Als könnte man ins Spiel greifen

Im Echtzeit-Strategiespiel Wartile ziehen Wikinger gegen Engländer in die Schlacht. Schauplatz des Geschehens sind allerdings keine herkömmlichen Schlachtfelder, sondern hübsche Miniatur-Landschaften im Tabletop-Look.

von Klara Linde,
04.03.2017 17:40 Uhr

Egal ob im Museum, im Games Workshop oder sogar im Extras-Menü von Star Wars Battlefront, Dioramen sind immer schön anzusehen. Die detailreichen Schaukästen stellen mit Modell-Landschaften und -Figuren verschiedenste Szenerien dar - ob historisch oder frei erfunden.

Das Echtzeit-Strategiespiel Wartile sieht auf den ersten Blick aus, wir ein besonders plastische Ausstellung über mittelalterliche Kriegsführung. Denn hier bekämpfen Wikinger-Miniaturen ihre englischen Feinde auf Schlachtfeldern. Und das ganze sieht eben aus, wie ein zum Leben erwachtes Diorama.

Kein Wunder: Thematisch ließ sich der dänische Entwickler Playwood für Wartile von der nordischen Mythen-und Sagenwelt inspirieren, optisch orientierte man sich am Gelände klassischer Tabletops.

Schlacht der Winzlinge

In Wartile bekriegen sich mal wieder Wikinger und Engländer, diesmal geht es allerdings um eine mittelalterliche Fantasie-Welt. Die Soldaten sehen aus wie Brettspiel-Figuren und stehen dementsprechend auf kleinen Sockeln. Gekämpft wird auf Spielfeldern, die in Hexagone unterteilt sind und aussehen, als wären sie mit viel Kunstfertigkeit handgefertigt worden.

In Wartile sehen die Schlachtfelder aus wie geschnitzte Modell-Landschaften.In Wartile sehen die Schlachtfelder aus wie geschnitzte Modell-Landschaften.

Wir stellen unsere Truppe aus verschiedenen Einheiten wie Kriegern, Bogenschützen oder Brutes zusammen. Jede Charakter-Klasse hat individuelle Fähigkeiten und Attribute, die wir durch spezielle Ausrüstung und Bewaffnung weiter ausbauen können.

Wartile ist nicht rundenbasiert, gekämpft wird in Echtzeit. Allerdings sind unsere Spielfiguren durch eine Abklingzeit nach jedem Zug in ihrer Handlungsfreiheit eingeschränkt.

Wartile - Gameplay-Trailer zum Echtzeit-Strategiespiel 0:30 Wartile - Gameplay-Trailer zum Echtzeit-Strategiespiel

Einen taktischen Vorteil während der Schlachten verschafft uns der Einsatz unseres virtuellen Kartendecks. Das erlaubt es uns beispielsweise, die Spezialfähigkeiten unserer Figuren freizuschalten, die eigenen Einheiten zu heilen, gegnerische Figuren lahmzulegen oder Fallen zu aktivieren.

An neue Figuren und Karten gelangen wir, indem wir Erfahrungspunkte sammeln, Gefechte zu unseren Gunsten entscheiden und Herausforderungen erfolgreich abschließen.

Informationen zum Early-Access-Release

Obwohl eine Kickstarter-Kampagne zu Wartile 2016 scheiterte, wird der dänische Entwickler Playwood den ursprünglich in der Crowdfunding-Kampagne angepeilten Release-Termin einhalten. Wartile erscheint am 17. März in Steams Early-Access-Programm.

Die Early-Access-Version wird drei spielbare Einheiten und ein Viertel der Wikinger-Kampagne beinhalten. Im fertigen Spiel soll es deutlich mehr Karten und Einheiten geben, außerdem gibt es dann die kompeltte Story-Kampagne.

Hat man alle Spielbretter durchgespielt, schaltet man ein weiteres frei, auf dem man gegen andere Spieler im Multiplayer antreten kann. Für die Vollversion sind auch Koop-Optionen angekündigt.

Wartile soll rund sechs bis neun Monate im Early Access bleiben.

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