Was ist... Strike Vector? - Multiplayer-Action in Space

Das Multiplayer-Actionspiel Strike Vector erinnert grafisch an Hawken, ist derzeit vielleicht ein bisschen zu teuer und dann doch jeden Cent wert. Wir haben die flotte Weltraum-Action angespielt und liefern eine Qualitätseinschätzung.

von Christian Fritz Schneider,
08.02.2014 14:00 Uhr

Was ist... Strike Vector? - Multiplayer-Action in Space 18:12 Was ist... Strike Vector? - Multiplayer-Action in Space

Rasante Weltraum-Kämpfe verspricht der Multiplayer-Shooter Strike Vector, der seit dem 28. Januar 2014 auf Steam verfügbar ist. Und dieses Versprechen kann das Indie-Entwicklerteam von Ragequit einhalten. In Strike Vector rüsten wir unsere Raumjäger mit je zwei Waffen (acht Typen stehen zu Auswahl), schnallen eine Specialfähigkeit (Tarnung, Schild, Boost usw.) auf, entscheiden uns für einen passiven Boni (mehr Rüstung, weniger Radarerkennung) und wagen uns in eine von acht Online-Arenen.

Eine Besonderheit der Raumschiffe, sie können vom Jet-Modus in einen Hover-Modus umschalten und funktionieren dann eher wie ein Geschützturm. So ist man zwar langsamer, kann sich aber in alle Richtungen bewegen und viel schneller um die eigene Achse drehen. In Sachen Geschwindigkeit orientiert sich Strike Vector an Klassikern wie Quake 3 oder Unreal Tournament, grafisch erinnert die Action-Simulation eher an das Free2Play-Mechspiel Hawken - detailreiche Level, ein etwas dreckiger Look, viel Bewegung auch Abseits der eigentlichen Levelgrenzen.

Zur Auswahl stehen vier Spielmodi, die bis zu 16 Spieler erlauben. Die Modi fallen allerdings recht konservativ aus. Es gibt Deathmatch, Team-Deathmatch, Domination und den Hunter-Modus, wo sich die Spieler gegenseitig Kopfgelder streitig machen.

Anders als in vielen heutigen Multiplayer-Spielen gibt es zwar auch bei Strike Vector Levelaufstiege und Erfahrungspunkte, damit werden aber nur dekorative Boni freigeschaltet, von neuen Raumschiffformen bis zu Dogtag-Hintergründen.

Für Einsteiger gibt es einen Trainingsmodus, mit dem man alle Karten und Waffen austesten kann. Allerdings fehlen hier KI-Gegner zum Üben.

Gespielt wird entweder aus der Verfolgerperspektive oder aus der Cockpit-Ansicht.

Mit 23 Euro ist Strive Vector vergleichsweise teuer, allerdings versprechen die Entwickler, kommende Inhaltserweiterungen kostenlos zur Verfügung zu stellen. Der erste DLC ist für den 28. Februar angekündigt.

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