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Wie Horror funktioniert - Teil 1: Spiel mit der Angst

Jeder hat sich im Spiel schon einmal gefürchtet – aber nicht jeder weiß, warum eigentlich. Wir sprechen mit Entwicklern darüber, wie sie Angst erzeugen.

von Alexander Krützfeldt, Michael Graf,
23.01.2017 17:00 Uhr

Wenn ein Kind am Boden spielt, mit einem Stock, und langsam Kreise in den Sand zeichnet, dann ist das kein Horror, dann fürchten wir uns nicht, hat Stephen King mal gesagt. Macht das aber ein alter Mann, im Dunkeln, an einer Landstraße, finden wir es zuerst nur merkwürdig. Aber irgendwann kriegen wir es mit der Angst zu tun. Warum ist das so?

Angst und der Horror in Computerspielen funktionieren genauso wie in einem Film, in Teilen auch wie in einem Buch. Doch geschriebener Horror, wie er auch in Dialogen und Rückblenden und Erzählungen in Computerspielen vorkommt, hält zurück, funktioniert nur im Kopf und in der Sprache, während der Film und das Computerspiel den Horror zeigen können - ihn sogar zeigen wollen.

Mit der Frage, wie Horror funktioniert, habe ich mich seit meiner Kindheit beschäftigt: Tagelang saß ich auf der Fensterbank im Haus meiner Eltern, blickte hinaus in den dunklen Wald und fragte mich, warum uns die einen Dinge Angst machen und die anderen nicht.