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Auf geht's

Wildstar - Wilder Stern mit strengen Regeln

Auf der gamescom haben uns die Carbine Studios zusammen mit ihrem Publisher NCsoft das kommende Online-Rollenspiel Wildstar präsentiert. Eine Stunde lang vollmundige Versprechen der Entwickler, eine Stunde lang konnten wir den Titel selbst spielen. Warum wir Wildstar recht skeptisch entgegen blicken, lesen Sie in unserer Preview.

von Petra Schmitz,
17.08.2011 11:15 Uhr

Da ist es also, dieses von NCsoft und den Carbine Studios so streng geheim gehaltene neue Online-Rollenspiel. Wildstar heißt es. Und es sieht ein bisschen aus wie World of Warcraft plus Star Wars: The Old Republic , auch wenn Carbine behauptet, es hätte einen einzigartigen Stil. Naja, Comic-Grafik und seltsame Wesen namens Aurin mit großen Hasenohren machen noch keinen einzigartigen Stil. Aber sei's drum, der Vorteil des Comic-Looks liegt auf der Hand: Das Spiel kommt ohne neuesten Grafik-Schnickschnack aus, sieht dennoch für die an World of Warcraft gewohnten Augen gefällig aus und wird auf viel mehr Rechnern flüssig spielbar sein als etwa der Hardwarefresser Age of Conan bei Erscheinen. Das denken wir, als wir im Marriott-Hotel in Köln mit einigen anderen Journalisten die weltexklusive Ankündigungs- und Anspielveranstaltung von Wildstar erleben.

Wildstar - Screenshots ansehen

Gutes Tempo

Carbine möchte, dass wir das Setting, die Story, die Welt des Online-Rollenspiels als so faszinierend empfinden, dass wir uns gar nicht vorstellen können, woanders sein zu wollen.

In einer der erten Höhlen wartet eine spinnenartiges Riesenmonster. Das kann man allerdings auch locker alleine erledigen. In einer der erten Höhlen wartet eine spinnenartiges Riesenmonster. Das kann man allerdings auch locker alleine erledigen.

Na gut, das wollen ja alle Entwickler, aber wir hatten die Gelegenheit, Wildstar für etwa eine Stunde selbst zu spielen, und eine überbordende Faszination wollte sich dabei noch nicht einstellen. Dafür wirkte zumindest das Auftaktareal wenig spektakulär auf uns, auch wenn wir dort einige hübsche Quests erlebt haben, in denen wir etwa dank einer Magiespritze extrem hoch auf ein Plateau springen mussten oder in denen wir Hütten von fiesen Nexus-Bewohnern anzünden sollten.

Was wir dem Spiel jetzt schon hoch anrechnen, ist das Tempo, der Fluss. Keine Latschereien, keinerlei Leerlauf mit der Frage »Und was nun?« im Kopf. Wildstar webt zumindest zu Beginn ein dichtes »Ach komm, das eine kleine Questlein noch«-Netz, das uns gleich gefangen genommen hat.

Was ist der Wildstar?

Doch zurück auf Anfang. Was ist eigentlich dieser namensgebende Wildstar. Der wilde Stern ist eigentlich gar kein Stern, sondern ein Planet namens Nexus. Dort lebte einst eine hochentwickelte Rasse, die Eldan, die auf Nexus eine blühende Zivilisation auf Basis von Magie und Technik erschaffen hatten.

Auf Nexus geht's reichlich bunt zu. Carbine setzt auf Comic-Look. Auf Nexus geht's reichlich bunt zu. Carbine setzt auf Comic-Look.

Nexus, so zumindest hören wir das aus den Beschreibungen von Carbine heraus, war nahe an Utopia, dem perfekten Staat. Dann, von jetzt auf gleich, verschwanden die Eldan. Scheinbar grundlos.

Als Spieler schlagen wir frisch auf Nexus auf, als eine Art Glücksritter, der auf Abenteuer und Wohlstand hofft. Im Laufe der Handlung sollen wir uns dann auf die Suche nach dem Grund für das Verschwinden der Eldan machen. Das klingt zunächst mal nicht wahnsinnig ausgefallen, bietet aber Platz für spannende und wendungsreiche Erlebnisse.


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