William Shatner & Kickstarter - 30 Milliarden US-Dollar für eine Wasser-Pipeline

William Shatner, bekannt für seine Rolle als »Captain Kirk«, denkt über eine Kickstarter-Kampagne nach, die die Wasserversorgung in Kalifornien verbessern soll.

von Georg Wieselsberger,
20.04.2015 14:24 Uhr

William Shatnerwill mit 30 Milliarden US-Dollar eine Pipeline nach Kalifornien bauen. (Bildquelle: Yahoo)William Shatnerwill mit 30 Milliarden US-Dollar eine Pipeline nach Kalifornien bauen. (Bildquelle: Yahoo)

Der Schauspieler William Shatner ist trotz seines Alters von inzwischen 84 Jahren immer noch sehr aktiv und kennt sich auch in sozialen Medien aus. Bei Twitter schreibt er beispielsweise nahezu täglich und persönlich mehrere Nachrichten, von denen sich viele um sein soziales Engagement und wohltätige Zwecke drehen. Nun hat Shatner eine neue Idee, die das Problem der Wasserversorgung im US-Bundesstaat Kalifornien lösen soll. In einem Interview mit Yahoo Tech Mix erwähnte er diese Idee erstmals, die über Crowdfunding bei Kickstarter die auf diese Weise bislang unerreichte Summe von 30 Milliarden US-Dollar erbringen soll.

Mit diesem Geld will Shatner eine Wasser-Pipeline bauen, die beispielsweise von Seattle nach Kalifornien reicht. In Kalifornien herrscht seit vier Jahren eine Dürre, so dass laut letzten Prognosen die Wasservorräte nur noch für rund ein Jahr reichen. »Wenn es nächstes Jahr nicht regnet, was sollen die 20 Millionen Menschen im Brotkorb der Welt tun? An einem Ort, der für sich alleine genommen das fünftgrößte Bruttosozialprodukt der Welt hätte, wenn es ein eigenes Land wäre? Wir stehen kurz vor der Austrocknung. Was kann man dagegen tun?“, so Shatner.

In Gegenden wie rund um Seattle gebe es hingegen fast zu viel Wasser. Daher schlägt Shatner vor, eine große Pipeline mit einen Durchmesser von rund 1,2 Metern zu bauen, die überirdisch geführt werden soll. »Wenn es dann Lecks gibt, ist das nur Bewässerung«, so Shatner. Das Wasser soll dann in einen See in Kalifornien geführt werden, beispielsweise in Lake Mead. Einwände, das sei zu schwierig und politisch schwer durchzusetzen, lässt Shatner nicht gelten. „Man hat es in Alaska so gemacht! Warum geht das nicht entlang des Highway 5? Ansonsten geht diese ganze Gegend zugrunde!“. Sollten keine 30 Milliarden zusammenkommen, soll das vorhandene Geld an den Politiker gehen, der zusagt, die Pipeline zu bauen.

Quelle: Yahoo


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