Windows 10 Cloud - Weitere Hinweise auf neue Version entdeckt

Microsoft arbeitet an einer neuen Oberfläche namens »Cloud Shell«, die für eine »leichtgewichtige Version von Windows, entworfen für die moderne Computing-Welt« gedacht ist. Nun gibt es erste Hinweise in einer aktuellen Windows-Version.

von Georg Wieselsberger,
30.01.2017 09:04 Uhr

Microsoft arbeitet an einer Cloud Shell für Windows 10.Microsoft arbeitet an einer Cloud Shell für Windows 10.

Zu den Gerüchten um die »Cloud Shell«, bei der es sich vielleicht um eine WIndows-10-Version handelt, die nur online genutzt werden kann, sind nun weitere Hinweise aufgetaucht. In einer Datei der aktuellen Windows-Insider-Version von Windows 10 Build 15019 tauchen Begriffe wie Windows 10 RTM Cloud, Windows 10 RTM Cloud Retail und Windows 10 CloudN auf.

Dass auch eine Retail-Version aufgeführt wird, deutet darauf hin, dass diese Version des Betriebssystems nicht nur vorinstalliert angeboten, sondern auch im Handel verkauft werden soll.

Windows 10 Cloud wrid in drei Versionen erwähnt. (Bildquelle: Petri.com)Windows 10 Cloud wrid in drei Versionen erwähnt. (Bildquelle: Petri.com)

Microsoft arbeitet an einer Cloud Shell

Schon vor einigen Tagen kamen Gerüchte auf, dass Microsoft an einer anpassungsfähigen Oberfläche für Windows 10 arbeitet, die den Codenamen »CSHELL« tragen soll. Diese Oberfläche soll das Betriebssystem auf jeder Art von Gerät nutzbar machen und auf Smartphones, PCs, Notebooks, Tablets, Konsolen und sogar riesigen Touchscreens funktionieren.

Das Ziel der Cloud Shell sei eine »leichtgewichtige Version von Windows, entworfen für die moderne Computing-Welt«. Außerdem könnte die neue Cloud Shell vielleicht schon im Laufe dieses Jahres vorgestellt werden. Anscheinend ist die neue Oberfläche auch mit dem Windows Store und der Universal Windows Plattform verbinden und könnte laut dem Bericht auch etwas damit zu tun haben, dass Microsoft eine volle Windows-10-Version auf Geräten mit ARM-Prozessoren plant.

Vielleicht eine Streaming-Version des Betriebssystems

Alle Hinweise ergeben zusammen mit der Verwendung von Cloud in der Bezeichnung der neuen Oberfläche laut Neowin, dass Microsoft wohl an einer Windows-10-Version arbeitet, die von Servern auf das jeweilige Gerät gestreamt wird, auch dem dann nur einige Basis-Funktionen lokal installiert sein müssen.

Diese Aufgabe würde dann die Cloud Shell übernehmen. Damit wäre auch die Rechenleistung des genutzten Gerätes zweitrangig, da die Microsoft-Server die eigentliche Arbeit übernehmen würden und auch Speicherplatz zur Verfügung stellen dürften. Noch handelt es sich dabei aber nur um Spekulationen. Mehr zur Cloud Shell dürfte es wohl im Mai 2017 geben, dann findet die Entwickler-Konferenz Microsoft Build 2017 statt.

Quelle:Petri, Neowin


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