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Windows 10 - Die wichtigsten Neuerungen

Windows 10 soll möglichst schnell populär werden und das unbeliebte Windows 8 vergessen machen. Das kostenlose Update, ein neues Startmenü sowie DirectX 12 sollen zum möglichst schnellen Umstieg bewegen – wir stellen die wichtigsten Neuerungen vor.

von Georg Wieselsberger, Nils Raettig,
10.04.2015 16:00 Uhr

Windows 10 ist das nächste Betriebssystem von Microsoft und soll noch im Sommer 2015 veröffentlicht werden.Windows 10 ist das nächste Betriebssystem von Microsoft und soll noch im Sommer 2015 veröffentlicht werden.

Microsoft will Windows 10 noch im Sommer 2015 veröffentlichen und hat schon im Vorfeld für viele Überraschungen gesorgt: vom Überspringen der Versionsnummer 9 bis hin zur Ankündigung, dass Windows 10 als kostenloses Upgrade für Besitzer von Windows 7 oder neuer erhältlich sein wird. Doch auch das Betriebssystem selbst ist mehr als nur eine Weiterentwicklung des ungeliebten Windows 8. Mit vielen neuen und überarbeiteten Features sollen Windows-Nutzer, die um Windows 8 einen Bogen gemacht haben, zum möglichst schnellen Umstieg überzeugt werden. Sogar der Internet Explorer ist nur noch für Notfälle an Bord und wird durch einen neuen Browser ersetzt. Wir geben einen Überblick der wichtigsten neuen Funktionen und Features von Windows 10.

Das neue Startmenü

Normales Startmenü Mit Windows 10 kehrt das Startmenü zurück, allerdings als Mischung zwischen der Kacheloberfläche aus Windows 8.1 und dem klassischen Startmenü aus Windows 7.

Maximiertes Startmenü Das Startmenü lässt sich auch maximieren und ruft so Erinnerungen an die ModernUI-Oberfläche hervor, die es in ihrer ursprünglichen Form nicht mehr in Windows 10 gibt.

Schon vor der Veröffentlichung von Windows 8 gab es nur wenige Stimmen aus den Kreisen der Beta-Tester, die davon begeistert waren, dass Microsoft das seit Windows 95 bekannte und nützliche Startmenü durch einen Startbildschirm mit Kacheln statt Symbolen ersetzen wollte. Doch Microsoft ließ sich von dieser Idee nicht abbringen und sorgte so dafür, dass Windows 8 vor allem durch das fehlende Startmenü und den für reine Desktop-Nutzer unsinnig erscheinenden Startbildschirm bekannt und berüchtigt wurde.

Diesen Makel will Microsoft nun mit einem neuen Startmenü in Windows 10 beheben, das Elemente aus Windows 7 mit (optionalen) Kacheln aus Windows 8 verbindet. Auf Wunsch oder auf Geräten wie Tablets kann das neue Startmenü aber auch wieder von dem Kachelbildschirm ersetzt werden. Damit überlässt Microsoft den Nutzern wieder die Wahl. Eine komplette Rückkehr zu dem Startmenü aus Windows 7 findet aber nicht statt. Wer darauf unbedingt Wert legt, kann aber nach wie vor auf Tools von Drittherstellern zugreifen.

DirectX 12

DirectX 12 in Windows 10 Die neue DirectX-Version Nummer 12 ist in der Technical Preview von Windows 10 bereits enthalten. Noch gibt es allerdings keine Spiele, die DirectX 12 unterstützen.

DirectX 12-Test im 3DMark Im 3DMark von Futuremark gibt es seit Ende März eine API-Overhead-Test, der unter DirectX 12, DirectX 11 und AMDs Mantle läuft und die Effizienz der Grafikschnittstellen misst.

Für PC-Spieler ist vermutlich DirectX 12 das mit Abstand interessanteste Feature von Windows 10. Auch wenn die neue Schnittstelle wie bei Microsoft üblich nur für das neue Betriebssystem erhältlich sein wird, dürfte dies aufgrund des kostenlosen Upgrades eine wesentlich niedrigere Hürde für Spieler und Entwickler darstellen als in der Vergangenheit. DirectX 12 soll ähnlich wie AMDs Mantle den Flaschenhals der CPU-Draw-Calls beheben und so wesentlich mehr Leistung aus der gleichen Hardware herauskitzeln.

In den letzten Tests auf AMD-Grafikkarten stellte sich DirectX 12 sogar schon als etwas schneller als Mantle heraus (siehe auch unseren Benchmark-Vergleich zwischen DX12, Mantle und DX 11). Entsprechend hat AMD inzwischen den Spieleentwicklern geraten, sich lieber auf DirectX 12 als auf die aktuelle Version von Mantle (die in der kommenden OpenGL-Version namens Vulkan aufgehen wird) zu konzentrieren.

Laut dem Microsoft-Entwickler Max McMullen zeigt die Analyse der Daten von Spielern unter den Windows-10-Testern, dass schon jetzt rund 50 Prozent aller Spiele-PCs mit DirectX 12 kompatibel sind. Allerdings wird DirectX 12 wohl auch neue Hardware-Funktionen unterstützen, auf die ältere Spiele-PCs dann verzichten müssen. Wie üblich gibt es bei DirectX 12 also verschiedene »Feature Levels« (je nach verwendetem Grafikchip), die meisten aktuellen DX11-Grafikkarten werden aber von DX12 profitieren, sobald entsprechende Titel erscheinen.

Project Spartan

Project Spartan: Webnotes Project Spartan statt Internet Explorer: Der neue Browser erlaubt es unter anderem, Notizen auf Webseiten zu machen und sie per OneNote zu teilen und zu speichern.

Lesemodus Ebenfalls eine Funktion des Spartan-Browsers: Der Lesemodus, in dem etwa Werbung auf Webseiten ausgeblendet und die Schriftart des Textes verändert wird.

Wenn ein Microsoft-Produkt einmal ein schlechtes Image hat, wird es diesen auch nach Jahrzehnten nicht mehr los. Ein gutes Beispiel dafür ist der Internet Explorer, den Microsoft in den letzten Jahren schon stark überarbeitet hat. Obwohl der Microsoft-Browser weltweit immer noch den höchsten Marktanteil hat, scheint es kaum jemanden zu geben, der zugeben würde, den Internet Explorer gerne und freiwillig als Standard-Browser zu nutzen.

Nun hat sich Microsoft dazu entschieden, die grundlegende Engine des Internet Explorers stark zu modernisieren und daraus einen neuen Browser mit dem Codenamen »Projekt Spartan« zu basteln. Spartan soll schneller und kompatibler sein als der ungeliebte Vorfahre und außerdem eine Anzahl neuer Features enthalten. Nutzer können eigene Notizen mit Webseiten verbinden und diese auch mit anderen teilen. In einer Leseliste können Inhalte eingestellt werden, die später gelesen werden. Durch Synchronisation soll dies dann auch auf Geräten wie einem Windows-Smartphone möglich sein. Ein besonders wichtiges Feature ist aber auch die Integration der Sprachassistentin Cortana.

Sprachassistentin Cortana

Suchassistentin Cortana Die Suchassistentin Cortana zeigt auf Sprachbefehle hin das Wetter an, trägt Termine ein oder sucht auf dem PC und im Internet nach Stichwörtern.

Probleme mit Cortana Wirklich gut funktioniert Cortana noch nicht, bei unseren Tests kam es häufig zu falsch verstandenen Eingaben oder zu Fehlermeldungen.

Die Sprachassistentin Cortana wird in Windows 10 eine große Rolle spielen, sofern der Nutzer damit einverstanden ist, dass viele Daten über Verhalten und Interessen gespeichert werden. Diese Informationen nutzt Cortana dann beispielsweise dazu, zusätzliche Informationen anzuzeigen, an Termine zu erinnern oder auch Suchergebnisse nach bestimmten Themen zu personalisieren.

Im Browser »Spartan« versteckt sich Cortana zunächst nur als kleine Eingabezeile und meldet sich bei einer Websuche, wenn zusätzliche Informationen bereitstehen. Bei der Suche nach einem Restaurant kann Cortana so beispielsweise eine Karte zur Anfahrt, Öffnungszeiten oder Links zur Reservierung von Tischen anzeigen. Die Spracheingabe von Cortana funktioniert in den aktuellen Testversionen von Windows 10 bereits, ist allerdings auf Deutsch noch nicht fertiggestellt und fehlerhaft. Cortana soll über verschiedene Windows-10-Geräte vom PC bis hin zum Smartphone funktionieren und so zu einem intelligenten und lernfähigen Begleiter des Nutzers werden - wir werden sehen.


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