Windows 10 - Microsoft entfernt im Herbst einige Features

Das kommende Fall Creators Update bietet nicht nur neue Features, sondern wird auch einige entfernen oder deren Entwicklung einfrieren.

von Georg Wieselsberger,
24.07.2017 13:42 Uhr

Windows 10 wird mit dem Herbst-Update auch etwas entschlackt.Windows 10 wird mit dem Herbst-Update auch etwas entschlackt.

Vermutlich im September 2017 wird Microsoft mit dem Fall Creators Update - auch als Redstone 3 bekannt - ein weiteres Feature-Update für das aktuelle Betriebssystem Windows 10 veröffentlichen. Microsoft hat unter anderem Verbesserungen bei der Sicherheit, eine bessere Zugänglichkeit und auch neue Features wie die Wiederherstellung eines Microsoft-Accounts direkt über den Sperrbildschirm angekündigt. Wer sein Passwort vergessen hat, muss also nicht mehr einen anderen Rechner verwenden.

Neue Features rein, alte Features raus

Doch Microsoft wird Windows 10 nicht nur erweitern, sondern mit dem kommenden Update auch einige Features entfernen, weil sie entweder kaum genutzt oder bereits durch andere Funktionen ersetzt wurden. In der von Microsoft veröffentlichten Liste befinden sich beispielsweise das E-Mail-Programm Outlook Express, die Reader-App oder auch die Bildschirmschoner-Funktion in Themes.

Laut Microsoft wird beispielsweise der Browser Edge die Funktionen der Reader-App übernehmen, während es bei Outlook Express ohnehin nur noch darum geht, nicht mehr funktionierenden, alten Code aus Windows 10 zu entfernen. Einige Features im Betriebssystem werden zwar noch nicht entfernt, allerdings gibt es hier keinerlei weitere Entwicklung mehr und Microsoft rät von der Nutzung ab.

Die Tage von Paint sind gezählt

In Zukunft dürfte Microsoft auch den Code dieser Funktionen aus Windows 10 löschen. In diesem Bereich fällt beispielsweise das uralte und trotzdem immer noch beliebte Simpel-Malprogramm Paint, das Windows schon seit Urzeiten begleitet. Schon Windows 1.0 aus dem Jahr 1985 enthielt eine erste Version. Für die meisten Windows-Nutzer dürfte die Entfernung von Paint & Co in der Praxis aber verschmerzbar sein, gibt es doch kostenlose Alternativen wie Paint.net.

Quelle: Microsoft


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