Windows 10 - Wartezeit auf das Upgrade per Tool verkürzen

Windows 10 wird zwar seit gestern als kostenloses Upgrade verteilt, doch viele Nutzer warten noch immer darauf. Ungeduldige können ein offizielles Microsoft-Tool verwenden.

von Georg Wieselsberger,
30.07.2015 10:11 Uhr

Windows 10 wird seit dem 29. Juli 2015 als Upgrade verteilt.Windows 10 wird seit dem 29. Juli 2015 als Upgrade verteilt.

Auch wenn Windows 10 seit dem 29. Juli 2015 als kostenloses Upgrade online verteilt wird und die Kapazitäten des Internets testet, warten noch viele Nutzer darauf, das reservierte Upgrade zu erhalten. Microsoft hat jedoch gestern noch einmal betont, dass Windows 10 »in Wellen« verteilt wird und damit nicht jeder Nutzer gleich versorgt wird. Damit will Microsoft auch sicherstellen, dass eventuelle Probleme mit dem Upgrade-Prozess behoben werden, bevor alle Nutzer Windows 10 erhalten haben. Es kann also unter Umständen Tage dauern, bis sich die Upgrade- und Reservierungs-App entsprechend bemerkbar macht.

Bei manchen Nutzern, deren Rechner mit Windows 7 oder neuer eigentlich Upgrade-berechtigt wäre, funktioniert die dafür vorgesehene App aus unterschiedlichen Gründen nicht. Aus diesem Grund hat Microsoft ebenfalls schon gestern ein Download-Tool veröffentlicht, das Windows 10 herunterladen kann. Der Nutzer hat dann die Möglichkeit, das Upgrade auf das neue Betriebssystem nach dem Download direkt durchzuführen und muss daher nicht mehr auf die Benachrichtigung der App warten. Außerdem bietet das Tool auch die Möglichkeit, einen USB-Stick als Medium für eine frische Installation von Windows 10 vorzubereiten, eine ISO-Datei abzuspeichern und diese auf Wunsch auch gleich auf eine DVD zu brennen.

Dieses »Media Creation Tool« hat laut Berichten im Internet auch vielen Nutzern geholfen, die zuvor mit dem Start des Upgrades auf Windows 10 Probleme hatten. Auch wenn das Upgrade auf Windows 10 nicht bei allen Nutzern rund läuft, so wurden gestern im Laufe des Tages phasenweise 16 Installationen des Betriebssystems pro Sekunde gezählt – und damit der Zähler überlastet, der nicht schneller funktioniert. Die tatsächliche Zahl lag damit noch höher.

Quelle: Microsoft (Media Creation Tool), Neowin

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