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Windows 7 - Das bessere Vista

Windows Vista hat viele Benutzer von Windows XP enttäuscht. Mit Windows 7 will Microsoft die Ideen von Vista zu Ende denken, Ecken und Kanten beseitigen sowie die Performance verbessern. Wir zeigen Ihnen anhand der ersten Beta von Windows 7, wo die Entwicklung hingeht.

von Fabian Lein,
14.01.2009 17:24 Uhr

Windows 6.1, so lautet die Versionsnummer von Windows 7 (Vista heißt bei Microsoft intern Windows 6.0), hat echte Fortschritte gegenüber seinem Vorgänger gemacht. Es sind weniger technische, sondern konzeptionelle Verbesserungen. Im Gegensatz zu Vista laufen bei Windows 7 direkt nach dem Systemstart weniger Prozesse im Hintergrund beziehungsweise werden nur dann gestartet, wenn sie gebraucht werden.

Das Resultat ist, dass sich Windows 7 bereits in dieser frühen Version marginal schneller anfühlt als Vista, und das obwohl unser Testrechner »nur« 2,0 GByte Arbeitsspeicher hat. In Sachen mitgelieferter Anwendungen ist Windows 7 schlanker geworden. Windows Mail, Movie Maker und einige andere Anwendungen fehlen nach der Installation, sollen sich dafür aber kostenlos von dem »Windows Live Essentials« genannten Service herunterladen lassen.

Oberfläche

Der Windows 7 Desktop mit einem auf die halbe Bildschirmbreite maximierten Explorer-Fenster.Der Windows 7 Desktop mit einem auf die halbe Bildschirmbreite maximierten Explorer-Fenster.

Bei der der Benutzeroberfläche hat sich gegenüber Vista vieles verbessert. Die Neuerungen fangen mit kleinen Details an wie der Funktion, ein Fenster durch das Ziehen an einen Bildschirmrand auf die entsprechende Schirmhälfte zu maximieren. Diese Funktion ist ein intelligentes Zugeständnis an das Arbeiten mit Breitbild-Monitoren, da sich so beispielsweise ein Browser und ein Word-Dokument schnell nebeneinander anordnen lassen. Das Maximieren des Fensters auf die volle Bildschirmgröße erfolgt am Oberen Bildschirmrand.

Neu sind auch die im Explorer angezeigten »Libraries« (zu Deutsch Bibliotheken). Windows 7 legt sie für Bilder, Dokumente, Musik und Videos an. Die »Music-Library« zum Beispiel bindet unter anderem den Ordner »Eigene Musik« ein. Der Trick an dem Konzept ist, dass sich in die Libraries auch beliebige Ordner anderer Partitionen oder Netzlaufwerke integrieren lassen. Man kann sich diese daher als eine Art Datenpool vorstellen. Leider sind die Libraries bei der Ordnerauswahl beim Einrichten von zum Beispiel Wiedergabeprogrammen wie Winamp nicht auswählbar. Auch das von Microsoft attraktiv umgestaltete, integrierte Media Center vermag dies nicht, was hoffentlich auf den Beta-Status zurückzuführen ist. In jedem Fall könnte diese Funktion das Einrichten und Verwalten vieler Programme und großen Datenmengen erheblich vereinfachen.

Die neuen »Libraries « vereinfachen die Organisation verstreuter Daten.Die neuen »Libraries « vereinfachen die Organisation verstreuter Daten.


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