Windows 7 RC - Nur noch morgen, Upgrade-Tipp

Der RC von Windows 7, dem nächsten Betriebssystem von Microsoft, steht nun auch der Öffentlichkeit als Download zur Verfügung, in 32 und 64 Bit und auch auf Deutsch.

von Georg Wieselsberger,
19.08.2009 13:17 Uhr

Microsoft hat bereits letzte Nacht, also in den USA noch am 4. Mai, die Download-Seite für den Release Candidate von Windows 7 online gestellt und den Download freigegeben. Angekündigt war der Download für heute. Die Vorab-Version des Nachfolgers von Windows Vista steht in 32 und 64 Bit zur Verfügung und kann auch in deutscher Sprache heruntergeladen werden. Wie auch schon bei der Beta-Version ist für den Download eine Anmeldung mit einer Windows Live-ID notwendig.

Der Release Candidate bietet viele Verbesserungen seit der Beta-Version und ist bis zum 1. Juni 2010 lauffähig. Ein kompletter Umstieg auf Windows 7 ist jedoch noch nicht anzuraten, da laut Microsoft ein Update einer RC-Installation auf die wahrscheinlich noch dieses Jahr erscheinende, fertige Version nicht möglich sein wird.

Update 19. August 2009

Der Release Candidate von Windows 7, der bis März 2010 vollkommen uneingeschränkt funktioniert und danach alle zwei Stunden den Rechner herunterfährt, bevor er den Dienst im Juni 2010 verweigert, ist nur noch einschließlich morgen als Download verfügbar. Wer sich Windows 7 einmal ansehen möchte, hat mit dem RC eine gute, legale Möglichkeit dazu, die auch noch sehr lange einsetzbar ist.

Ein Upgrade eines installierten RC auf die finale Version ist zwar offiziell nicht möglich, tatsächlich reicht jedoch das Editieren der cversion.ini im Sources-Verzeichnis der Windows-7-DVD, die dafür auf Festplatte kopiert werden muss.

Ändert man den MinClient-Wert des Hostbuilds von 7233 auf 7000, wird auch der Release Candidate als upgradefähig akzeptiert. Mit einem Trick dieser Art konnte man schon die Beta auf die RC-Version upgraden. Es treten aber nach dem Upgrade auf die fertige Version mit ziemlicher Sicherheit einige kleinere Probleme wie verschwundene Startup-Programme und zurückgesetzte Windows-Einstellungen, beispielsweise Systemklänge, auf.

Das ist sicher leichter zu verschmerzen als eine komplette Neu-Installation mit allen Programmen, für Microsoft jedoch Grund genug, dies nicht zu unterstützen, um Unmengen an Support-Anfragen zu vermeiden. Die Nutzung dieses Tipps erfolgt natürlich auf eigene Gefahr. Sicherheitshalber sollte man vorher ein Backup seines Systems anlegen.

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