Windows 8 - Windows Update soll noch weniger nerven

Microsoft will bei Windows 8 dafür sorgen, dass auch durch Updates für das Betriebssystem weniger Neustarts notwendig sind.

von Georg Wieselsberger,
16.11.2011 12:14 Uhr

Im Entwicklerblog zu Windows 8 erklärt Windows-Chef Steven Sinofsky, dass auch im neuen Betriebssystem weitere Verbesserungen des Update-Dienstes enthalten sein werden, die noch weniger Neustarts benötigen sollen. Im besten Fall sollte ein Update gar keinen Neustart benötigen, aber das funktioniere in der Realität nicht, da manche Dateien verwendet werden und daher nicht aktualisiert werden könnten.

Man sei sich auch klar darüber, dass dies Administratoren und Nutzer des Betriebssystems frustriere, aber solange der alte Code mit eventuell enthaltenen Sicherheitslücken genutzt werde, bleibe auch der Rechner gefährdet. Mit Windows 8 sollen die notwendigen Neustarts aber möglichst auf einen festen Termin pro Monat festgelegt werden und der Nutzer erhält außerdem die Möglichkeit, den Neustart um bis zu drei Tage zu verschieben.

Bei jedem Login wird der Nutzer dann über die Restzeit informiert, während ein Reboot jederzeit möglich ist, aber nie erzwungen wird, solange wichtige Applikationen geöffnet sind. In so einem Fall wird Windows erst beim nächsten Login einen Neustart nach 15 Minuten ankündigen, so dass genügend Zeit zum Speichern von Daten vorhanden ist.

Nervende Popups oder Meldungen über notwendige Neustarts innerhalb des Betriebssystems soll es auch nicht mehr geben. Für Meldungen dieser Art soll der Login-Bildschirm verwendet werden, der aufgrund tragbarer Geräte auch immer wichtiger wird.

Erst wenn drei Tage abgelaufen sind, fordert Windows 8 beim Login zu einem Neustart innerhalb von 15 Minuten auf.Erst wenn drei Tage abgelaufen sind, fordert Windows 8 beim Login zu einem Neustart innerhalb von 15 Minuten auf.

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