Windows 9 mit Sprachassistentin Cortana - Lernt auch von Bing und Windows Phone

Windows 9 mit Cortana könnte Bing und Windows Phone für viele Nutzer interessanter machen.

von Georg Wieselsberger,
25.09.2014 10:35 Uhr

Microsoft wird Cortana laut inoffiziellen Informationen auch in Windows 9 einbauen.Microsoft wird Cortana laut inoffiziellen Informationen auch in Windows 9 einbauen.

Microsoft wird die von Windows Phone bekannte Sprachassistentin Cortana laut inoffiziellen Informationen auch in das nächste Windows für PCs, Notebooks und Tablets einbauen. In Windows 9 soll Cortana laut Neowin alle Funktionen besitzen, die bislang in Windows Phone enthalten sind und dem Nutzer dabei helfen, produktiver zu sein und ihm wichtige Informationen aus seinen Interessensgebieten wie Sport oder Hobbys zu liefern. Dabei kann Cortana, wenn der Nutzer dies erlaubt, viele Daten sammeln, um das Verhalten und die Vorlieben des Nutzers zu erkennen und sich entsprechend immer besser anzupassen.

In Windows 9 wird Cortana wie schon jetzt ebenfalls die Microsoft-Suchmaschine Bing für Anfragen nutzen und damit dafür sorgen, dass dieses Angebot deutlich mehr Anwendern bekannt wird als bisher. Außerdem kann Cortana plattformübergreifend arbeiten und auch auf Windows-Smartphones mit den Informationen arbeiten, die während der Nutzung des PCs erlernt wurden. Laut dem Artikel könnte das und die Zusammenarbeit mit Bing dazu führen, dass Cortana beispielsweise die Lieblingsrestaurants der Nutzers kennt und bei einem unterwegs angesetzten Meeting vorschlägt, dieses doch dort und nicht in einem anderen Restaurant abzuhalten.

Cortana könnte auch auf Daten der Bing-Websuche zugreifen und so erkennen, dass der Anwender eben erst nach einem bestimmten Rezept gesucht hat. Das entsprechende Gericht würde dann bei Essensvorschlägen in den folgenden Tagen weiter unten platziert, um Abwechslung zu bieten. Den größten Vorteil von Cortana hätten also Nutzer, die Bing als Suchmaschine verwenden und ein Windows-Smartphone besitzen. Wie viele Windows-Nutzer aber so viele persönliche Daten an Microsoft weitergeben wollen, bleibt abzuwarten.

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