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Wo ist die Liebe?

Vollbusige Heldinnen haben keinen Sex, schlanke Kampfgefährtinnen dürfen sich nicht verlieben: Computerspiele haben Angst vor Gefühlen. Kein anderes Medium ist so sexy - und dabei so prüde.

19.12.2005 14:06 Uhr

Das originelle Fahrenheit reichert seine Thriller-Story mit Sexszenen an - die ergeben sich sinnvoll aus der Handlung.Das originelle Fahrenheit reichert seine Thriller-Story mit Sexszenen an - die ergeben sich sinnvoll aus der Handlung.

Sex! Huch, jetzt ist es raus, jetzt haben wir's gesagt. Ganz leicht ging es uns über die Lippen. Anderen Menschen fällt das schwerer. Diese Menschen heißen Spieledesigner. Nun hängt es in der Luft, dieses Wort, und auf einmal fällt uns auf: Die Designer haben Augenbrauen. Ganz dicht schieben die sich zusammen. Sie haben Mundwinkel, die sich senken, sie haben Kehlen zum Schlucken und Stirnfalten und glühende Wangen. Mike Hoge, wird man in Gothic 3 Frauen erobern? »Eher nicht.« Pete Hines, gibt's eine Romanze in Elder Scrolls 4: Oblivion? »Äh, nein, das ist nicht geplant.« Toby Gard, mit wem wird Lara Croft in die Kiste steigen? »Naja, mit niemandem.« Wir hätten auch fragen können, wo der Bus zum Schokoplaneten abfährt. Irgendwo zwischen Action, Heldenkitsch und Technikwahn ist den Spielemachern das Zwischenmenschliche abhanden gekommen: Kein Medium tut sich so schwer mit Liebe und Sex wie das Computerspiel.

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Sprache: Deutsch


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