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Inhaltsverzeichnis
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Wohltätigkeit in der Spielebranche - Spielen für eine bessere Welt

Manchmal wollen Spieler die Welt verbessern. Manchmal sollen das sogar die Spiele selbst schaffen. In den letzten Jahren hat sich das zu einer großen Bewegung entwickelt. Woran liegt’s? Und was bringt’s?

von Jan Bojaryn,
10.05.2015 13:30 Uhr

Eric Jannot denkt viel über Spiele nach. Der Mitgründer von waza! games sitzt in einem sportlichen Jackett auf der engen Bühne der Berliner Bar »Privatclub«, angestrahlt von einer Leiste aufdringlicher RGB-Spotlights. Die Diskussion dreht sich gerade um die Wirkung von Spielen, als Jannot eine überraschende Frage äußert: »Super Mario - wo ist da die Botschaft?«

Die Kneipe bricht in Gelächter aus. Aber Jannot meint es ernst. Er macht keinen Witz darüber, dass Super Mario keine große Botschaft habe. Es geht ihm auch nicht um die tiefere Bedeutung einer Geschichte, in der ein Klempner die Prinzessin rettet. Es geht ihm darum, was man sich in dem Spiel antrainiert.

Zielstrebigkeit, ganz bestimmte Reflexe, die auch Jahrzehnte später noch in den Daumen stecken. Es geht ihm darum, dass Spiele uns immer etwas beibringen. Freunde von ihm, erzählt Jannot, hätten sich in World of Warcraft zu Gilden zusammengeschlossen, gemeinsam Raids bestritten. Und eines Tages festgestellt, dass sie dabei viel über Organisation und Teamwork gelernt haben.