Wolverine 3 - Presseschau: Die ersten Kritiken sehen gut aus

In wenigen Tagen tritt Hugh Jackman ein letztes Mal als X-Men Mutant Wolverine im dritten düsteren Solofilm »Logan« in Erscheinung. Die ersten Kritiken sind da und fallen überwiegend positiv aus.

von Vera Tidona,
20.02.2017 14:33 Uhr

Wolverine 3: Logan - Finaler Trailer zeigt Hugh Jackman und X-23 in Action 2:20 Wolverine 3: Logan - Finaler Trailer zeigt Hugh Jackman und X-23 in Action

Mit dem dritten Wolverine-Film bringt Regisseur James Mangolds eine sehr viel düstere und brutalere Comic-Verfilmung als alle bisherigen X-Men-Filmen in die Kinos. Das hat auch einen Grund, schließlich gibt Hugh Jackman darin seinen Abschied als Mutant Wolverine.

Mehr dazu: Film zu düster? Fox äußerte Bedenken zu Wolverine 3

Der Film spielt in einer nahen Zukunft: Es gibt es kaum noch Mutanten und auch Logan aka Wolverine (Hugh Jackman) muss sich um den zum Pflegefall gewordenen Professor X (Patrick Stewart) kümmern. Dann wird er mit einem Mädchen (Dafne Keen) konfrontiert, dass als X-23 ähnlichen Mutationen wie Wolverine besitzt und von gefährlichen Gegner verfolgt wird. Ein letztes Mal muss Wolverine seine messerscharfen Klingen zücken.

Unter der Regie von James Mangold (Wolverine 2) spielt neben Hugh Jackman als Logan aka Wolverine, Patrick Stewart als Professor X, Dafne Keen als Laura aka X-23, Stephen Merchant als Caliban, Boyd Holbrook als Donald Pierce und Richard E. Grant als Dr. Zander Rice mit.

Die ersten Kritiken zu Wolverine 3

Zum baldigen Kinostart am 2. März sind inzwischen die ersten Kritiken zum dritten Wolverine-Film Logan eingetroffen und zeichnen ein positives Bild von der Comic-Verfilmung: Auf Metacritic rangiert der Film gegenwärtig bei sehr guten 73 Prozent. Noch besser sieht es bei Rotten Tomatoes aus, auf dem der Film derzeit mit satten 97 Prozent positiver Reviews gelistet wird.

Name der Publikation

Wertung

We Got This Covered

90/100

USA Today

88/100

The Verge

81/100

80/100

Empire

80/100

Total Film

80/100

The Guardian

80/100

The Telegraph

80/100

Variety

80/100

The Hollywood Reporter

80/100

The Playlist

75/100

Indiewire

75/100

ScreenCrush

70/100

TheWrap

70/100

Entertainment Weekly

67/100

Slant Magazine

63/100

Screen International

50/100

Time

40/100

Sheri Linden vom Hollywood Reporter: »Indem er Marvel-Mythologie nahtlos mit Western-Mythologie verschmilzt, hat Regisseur James Mangold einen ergreifend auf das Wesentliche reduzierten alleinstehenden Film geschaffen, der seine Stärke aus Hugh Jackmans nuanciertem Auftreten zieht. Für diejenigen, die nicht die Handlungsstränge aller vorigen neuen X-Men-Filme wiedergeben können, ist die noir-artige, Ende-einer-Ära-Stimmung des Films ein packender Aufhänger.«

Chris Nashawaty von Entertainment Weekly: »James Mangolds Logan ist ein seltsamer Widerspruch: Er ist sowohl der gewalttätigste Film der Serie als auch der sentimentalste. Wenn er dich nicht mit Blut übergießt, versucht er, dich Tränen vergießen zu lassen. Er fühlt sich mit ersterem sehr viel wohler als mit letzterem.«

Anthony Riesman von Vulture: »Mit seiner das Blut gefrieren lassenden Brutalität, dem schockierend effektiven Humor und der Tränen hervorrufenden Zärtlichkeit gesellt sich Logan zu The Dark Knight und Unbreakable - Unzerbrechlich im Pantheon großartiger Superheldenfilme, die nicht nach Superheldenmaßstäben gemessen werden müssen.«

Christoph Petersen von Filmstarts: »Logan ist nun tatsächlich sowas wie der 'ultimative Wolverine-Film' geworden. Das heißt zugleich aber auch: Eine ganze Menge Fans der X-Men-Filme und des gefeierten ersten Trailers werden im Kino ihr blaues Wunder erleben, wenn da auf der Leinwand plötzlich ein reduzierter, grimmiger, super brutaler, vergleichsweise Action- und Humor-armer Anti-Western läuft.«


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