World of WarCraft - GM verbietet virtuelle Trauer

von GameStar Redaktion,
21.03.2006 14:47 Uhr

Wie würden Sie Trauer in einem Online-Rollenspiel verarbeiten? In einem realen Fall, der sich allerdings nicht nachprüfen lässt, muss eine World-of-WarCraft-Gilde den Verlust eines Mitglieds verschmerzen, das vermutlich Selbstmord begangen hat. Die Gilde hat gegenüber einem GameMaster angeregt, auf dem Server eine freiwillige Schweigeminute über einen öffentlichen Chatkanal anzukündigen. Der antwortet barsch: 'Ja sicher, aber wir supporten keine Spieler-Run-Events'

Mal abgesehen davon, dass man diese Reaktion vielleicht in etwas höflichere und pietätvollere Worte hätte kleiden können, wirft dies wieder eine grundsätzliche Frage auf: Wieviel Echtwelt darf in einem populären Online-Rollenspiel vorkommen? Als soziale Plattform wird World of WarCraft schon lange genutzt. Das musste selbst Blizzard erkennen, als deren Mitarbeiter die Thematik rund um schwule Gilden nicht sofort sensibel lösen konnten. Wie hätten Sie sich verhalten, wenn Sie für Blizzard entscheiden müssten? Diskutieren Sie in den Kommentaren zur News.


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