World of Warcraft - In Zukunft komplett kostenlos spielbar?

Blizzards Game-Director Tom Chilton hat in einem Interview verlauten lassen, dass ein Mikro-Transaktions-Modell ala Free Realms eine mögliche Option für die Zukunft des Online-Rollenspiels World of Warcraft ist.

von Peter Smits,
06.07.2009 10:59 Uhr

Für Tom Chilton, Game Director bei Blizzard, ist ein Mikro-Transaktions-Modell ala Runes of Magic bei World of Warcraft in der Zukunft nicht unmöglich. In einem Interview mit dem Internetmagazin videogamer.com sagte er: "Natürlich denke ich, dass es möglich ist irgendwas mit Mikro-Transaktionen zu machen."

Ein solches Modell bedeutet, dass sich ein Online-Rollenspiel nicht durch monatliche Fixkosten, sondern durch Verkäufe interner Spielvorteile finanziert. So muss der Spieler beispielsweise für die Nutzung eines Reittiers einen geringen Betrag zahlen. Im Gegenzug dafür ist das "Grundspiel" kostenlos (free-to-play). Chilton sagt dazu: "Ob wir irgendwann wirklich zu einem free-to-play-Modell wechseln ist im Moment schwierig zu sagen." Solange Blizzard mit den monatlichen Beiträgen der Abonennten noch ordentlich verdient ist von einer Umstellung des Geschäftsmodells also nicht auszugehen.

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