Wortmann Terra Orbis M NetPC K

Gemessen an den 1.340 Euro liefert der zu laute Terra Orbis lediglich ausreichende Ergebnisse, bei der Konkurrenz gibt's mehr Leistung pro Euro.

von Michael Trier,
11.08.2004 13:46 Uhr

Als Basis für den Terra Orbis M Netpc-System K verwendet Wortmann den XC Cube EX65 von Aopen. In der oberen Fronthälfte parken in einem Laufwerkkäfig ein 3,5-Zoll-Floppy, eine 160-GByte-SATAFestplatte und der hinter einer Klappblende verborgene 8x-DVD±RW-Brenner von Teac. Unter dem leuchtenden Powerbutton stehen drei Audioanschlüsse, zwei USB-2.0- und zwei Firewire-Ports bereit. Auf der Rückseite fielen uns besonders die schnelle Gigabit-LAN-Schnittstelle, zwei digitale Audio-Ein-und Ausgänge sowie der bei Mini-PCs seltene Netzschalter positiv auf. Das Innenleben ist aufgeräumt und gut verarbeitet. Allerdings hat der Lüfter der Leadtek Geforce FX 5900 XT kaum Abstand zum Seitenblech und muss so zur Kühlung unnötig hoch und laut drehen. Der riesige Prozessorkühler und das Netzteil (220 Watt) arbeiten dagegen leise.

3D-Leistung und Overclocking

Übertakter freuen die zahlreichen Tuningoptionen im BIOS des Terra Orbis M Netpc-System K. An den richtigen Einstellungen gedreht, holen Sie aus dem i865G-Chipsatz, den 1,0 GByte Speicher (DDR400) und dem Pentium 4 HT/3,0 GHz mehr Leistung. Und mit 18,9 fps in Far Cry und 92,6 fps in UT 2004
in der 1280er Auflösung ist die 3D-Leistung tatsächlich verbesserungswürdig. Gleiches gilt für das Preis-Leistungsverhältnis.


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