Xbox 720 mit Always-On-Zwang - Update: Microsoft-Quelle angeblich gefeuert, neue Quellen

Gerüchten zufolge muss die Xbox 720, Codename Durango, zwingend auf eine permanente Internetverbindung zugreifen können, um Spiele und Apps zu starten. Bricht die Verbindung länger als drei Minuten ab, stoppt das System auch laufende Spiele. Mittlerweile wurde Adam Orth von Microsoft angeblich gefeuert.

von Christian Weigel,
11.04.2013 12:41 Uhr

Xbox 720 - Gerüchten zufolge ist eine permanente Internetverbindung erforderlich.Xbox 720 - Gerüchten zufolge ist eine permanente Internetverbindung erforderlich.

Update 11.04.2013: Mittlerweile gibt es weitere Quellen, die den Abgang von Adam Orth bei Microsoft bestätigen. So berichtet beispielsweise das Magazin Polygon unter Berufung auf zwei nicht näher bekannte Informanten, dass Orth nach seinen kontroversen Tweets nicht mehr bei Microsoft tätig ist.

Bisher liegen jedoch noch keine Informationen darüber vor, ob er die Firma freiwillig verlassen hat und entlassen wurde. Microsoft hat sich geweigert, einen offiziellen Kommentar abzugeben.

Update 08.04.2013: Wie die Webseite 4playernetwork.com unter Berufung auf »Quellen« berichtet, kostete die Äußerung Microsofts Creative Director Adam Orth (siehe unten) jetzt seinen Job. Noch könne die Webseite die Information aber nicht bestätigen. Auf Orths Twitter- und LinkedIn-Profil gibt es noch keine Informationen, ob das Gerücht stimmt.

Ursprüngliche Meldung: »Die Xbox 720 wird eine permanente Internetverbindung benötigen« - Dieses Gerücht kursiert seit einer Weile und soll jetzt von zwei Insider-Quellen der Webseite Kotaku.com bestätigt worden sein. Angeblich lassen sich ohne Onlineverbindung mit der kommenden Microsoft-Konsole weder Spiele noch Apps starten. Dazu kommt, dass die Internetverbindung nicht nur beim Start eines Programms aktiv sein muss. Fällt die Verbindung während des Spielens aus, friert das System nach drei Minuten alle laufenden Anwendungen ein und startet den Netzwerkassistenten.

Adam Orth, der Creative Director der Microsoft-Studios in Seattle, äußerte sich via Twitter nur mit einem wenig diplomatischen »Deal with it« (Findet euch damit ab) zum Thema.

All das ist jedoch mit Vorsicht zu genießen - bisher wurde der Always-On-Zwang für die neue Xbox von Microsoft weder bestätigt noch dementiert. Unklar ist bisher auch, ob eine dauerhafte Onlineanbindung primär dazu dienen soll, Raubkopien zu verhindern und den Weiterverkauf gebrauchter Spiele unmöglich zu machen.

Die bereits angekündigte PlayStation 4, der größte Konkurrent der Xbox 720, verfügt zwar auch über extensive Online-Funktionen, soll Spiele und Anwendungen aber auch offline starten können.


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