Xbox One - 3 Milliarden US-Dollar für AMD

Die aktuelle Konsolen-Generation dürfte sich für AMD als überaus profitabel erweisen – finden sich doch sowohl in der WiiU als auch in der PS4 und der Xbox One Chips von AMD. Nun gibt es Hinweise auf konkrete Zahlen.

von Dennis Ziesecke,
28.05.2013 17:11 Uhr

Highlightbild Xbox One - Analyse: Hardware, Features, SpieleHighlightbild Xbox One - Analyse: Hardware, Features, Spiele

Der mittlerweile bei Nvidia angestellte Ex-AMD-Mitarbeiter Bob Feldstein plauderte jüngst auf seinem LinkedIn-Profil einige interessante Zahlen über die Partnerschaft von Microsoft und AMD aus. So ist das über mehrere Jahre angelegte "Projekt" mit einem Wert von über drei Milliarden US-Dollar beziffert. Dazu dürften sowohl die Entwicklung des AMD-SoCs (System on Chip) sowie die Fertigung und Auslieferung der Prozessoren über einen Zeitraum von mehreren Jahren gehören.

Sollte Sony nicht deutlich besser mit AMD verhandelt haben, dürfte auch für die Rechenkerne der PS4 eine mindestens vergleichbare, eher aber höhere Summe fällig werden - AMDs in den letzten Jahren oft durch rote Zahlen auffallende Bilanz dürften diese Einnahmen freuen.

Trotz der hohen Investitionen für die Hardware sieht Microsoft positiv gestimmt in die Zukunft. Microsofts Vizepräsident der Entertainment-Sparte, Yusuf Mehdin, verkündete gegenüber OXM, dass sich die Xbox One sich in den kommenden zehn Jahren schon als reine Spielkonsole etwa 400 Millionen Mal verkaufen solle - aufgrund der umfangreichen Entertainment-Funktionen peile Microsoft aber eher deutlich höhere Werte an.

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