Xbox One - DRM-frei und komplett Offline-fähig nur mit Day One-Update

Bei der ersten Inbetriebnahme wird bekanntlich jeder Besitzer einer Xbox One ein zwingend erforderliches Update auf die Konsole aufspielen müssen. Erst dann fallen auch die ursprünglich geplanten DRM-Maßnahmen und die Online-Check-Ins weg.

von Sebastian Klix,
23.06.2013 18:22 Uhr

Die Xbox One wird anscheinend mit den ursprünglich geplanten DRM- und Online-Pflicht-Funktionen auf den Markt kommen. Erst das zwingend erforderliche Day One-Update soll die Restriktionen deaktivieren.Die Xbox One wird anscheinend mit den ursprünglich geplanten DRM- und Online-Pflicht-Funktionen auf den Markt kommen. Erst das zwingend erforderliche Day One-Update soll die Restriktionen deaktivieren.

Selbst Angela Merkel dürfte mittlerweile mitbekommen haben, dass Microsoft bezüglich seiner DRM-Politik und Online-Pflicht in Sachen Xbox One eine 180 Grad-Wende gemacht hat. Deswegen sparen wir es uns an dieser Stelle, das Ganze noch einmal durchzukauen. Gleichzeitig mit der Bekanntgabe der neuen Richtlinien, was die neue Konsole aus Redmond betrifft, wurde aber auch verkündet, dass in jedem Fall ein »Day One-Update« aufgespielt werden muss. Begründet wurde dies mit »unterschiedliche Zeitpläne für die Hardware-Herstellung und die Software« (wir berichteten).

Es scheint nun aber noch einen weiteren Grund zu geben, warum dieser Schritt notwendig ist. Denn wenn die Xbox One im Handel landet, sind offenbar alle kontrovers diskutieren Vorkehrungen noch eingebaut. Das mag nun erneut für Gesprächsstoff sorgen, vermuten doch einige Spieler, dass sich Microsoft dadurch eine Hintertür für später offen lässt. Andererseits ist das Ganze auch nachvollziehbar, schließlich soll die Konsole bereits in gut 5 Monaten auf den Markt wandern. Nicht gerade ein großes Zeitfenster, Design und Innereien der Xbox One noch einmal umzukrempeln.

Daher soll es das besagte Day One-Update richten und die DRM-Maßnahmen, die 24 Stunden-Online-Checks und andere Restriktionen nach dem Aufspielen deaktivieren.

Ebenfalls gefragt haben sich natürlich viele Spieler, welche Auswirkungen die Abwendung von der Online-Pflicht auf in der Entwicklung befindliche Spiele (respektive deren Singleplayer-Parts) hat. So kann sich etwa das neue Forza aus Spieler-Profilen die KI für Kontrahenten im Einzelspieler-Modus basteln. Wirklich eindeutig wurde man hier aber nicht:

»Wir glauben, das die meisten Personen weiter ihren Vorteil aus der Vernetzung ziehen werden. Es werden Erfahrungen wie Titanfalls' [Anm.: das keinen Singleplayer-Modus hat] einzigartiger Gebrauch der Cloud oder Forza und das Drivatar-System sein, das die Menschen lieben werden. Und um aus diesen Features einen Nutzen zu ziehen, braucht es eine Online-Verbindung, genauso wie wenn man ein Video streamt oder im Multiplayer spielt. Aber das ist abhängig vom Spiel und wie diese Features benutzt werden.«

Quelle: IGN

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