XFX Radeon HD 5830 - DirectX-11-Grafikkarte für 220 Euro

Mit Standard-Taktraten, aber einer sehr guten Vollversion buhlt XFX mit der Radeon HD 5830 um Käufer. Ob Sie zugreifen sollten, verrät unser Test.

von Hendrik Weins,
17.05.2010 09:00 Uhr

220 Euro kostet die XFX Radeon HD 5830 und liegt damit knapp 10 Euro über dem empfohlenen Preis von AMD. Bereits im Referenztest konnte die Radeon HD 5830 beweisen, dass sie eine durchweg vernünftige Karte ist und aktuelle Spiele in moderaten Auflösungen ruckelfrei darstellen kann. XFX ändert daher nichts an den Taktraten von 800 MHz für den Chip und 4.000 MHz für den Speicher. Auch der Videospeicher bleibt mit 1,0 GByte GDDR5 unangetastet. Da es für das Lüfterdesign der Radeon HD 5830 keine Referenz-Vorgaben seitens AMD gibt, kann sich jeder Hersteller austoben. XFX setzt bei seinem Modell auf einen Kühler der nicht die ganze Grafikkarte verdeckt, sondern nur den mittleren Teil. Die Bauhöhe bleibt hingegen identisch, auch die XFX-Karte verdeckt zwei Steckplätze. Auch bei der Laustärke hat sich im Vergleich zum Referenzmodell nichts getan, die XFX ist selbst unter Volllast nahezu unhörbar und bleibt mit maximal 70°C im ungefährlichen Temperaturbereich.

Ob im DirectX-11-Rennspiel Dirt 2 oder im DirectX-10-Shooter Far Cry 2, stets liefert die XFX Radeon HD 5830 in maximalen Details ausreichend Leistung. Selbst in der 24-Zoll-Auflösung 1920x1200 sackt die Framerate nicht unter die Marke von 40 fps. Erst Crysis bringt in sehr hohen Einstellungen die Karte an ihr Limit. Mit zugeschalteter Kantenglättung sackt die Bildwiederholrate öfter unter die als ruckelfrei geltende Marke von 30 fps, selbst in 1680x1050. Im Vergleich zur rund hundert Euro teureren Radeon HD 5850 liefert die HD 5830 rund 25 Prozent weniger, auf die 400 Euro teure Radeon HD 5870 sind es bereits 35 Prozent.

Im Karton liegen neben den obligatorischen Kabeln und Adapter noch die sehr gute Vollversion von Assassins Creed 2. Unterm Strich ist die XFX Radeon HD 5830 eine empfehlenswerte Karte für Spieler die keinen Riesen-TFT daheim haben und nicht immer in maximalen Details mit zugeschalteten Bildverbesserungen spielen wollen. Mit einem Preis von 220 Euro kostet die XFX-Karte zwar teils mehr als die Konkurrenz, die tolle Vollversion kann den Mehrpreis aber ausgleichen.

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