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XFX Radeon R9 280X Double Dissipation Black Edition - Viel Leistung pro Euro, aber zu laut

Mit Doppellüfter und Übertaktung ab Werk will die XFX Radeon R9 280X Double Dissipation Black Edition viel 3D-Leistung pro Euro bieten und dabei leise bleiben. Wir vergleichen die 270-Euro-Karte mit der Konkurrenz.

von Jan Purrucker,
23.04.2014 17:00 Uhr

Ursprünglich produzierte XFX ausschließlich Nvidia-Grafikkarten – nachdem 2009 auch AMD-Modelle ins XFX-Portfolio aufgenommen wurden, entzog Nvidia XFX jedoch die Lizenz.Ursprünglich produzierte XFX ausschließlich Nvidia-Grafikkarten – nachdem 2009 auch AMD-Modelle ins XFX-Portfolio aufgenommen wurden, entzog Nvidia XFX jedoch die Lizenz.

Längere Produktnamen gibt es selbst bei den Grafikkarten kaum — XFX Radeon R9 280X Double Dissipation Black Edition. Dabei bedeutet »Dissipation« so viel wie »Zerstreuung/Verteilung« und weist auf das mit zwei Lüftern ausgestattete Kühlsystem der XFX-Karte hin. Während die regulären Double-Dissipation-Modelle mit Standardtakt laufen, rechnen die Grafikkarten mit dem Black-Edition-Anhängsel etwas schneller und sollen entsprechend mehr fps in Spielen bringen. In unseren Benchmarks überprüfen wir, wie sich der höhere Takt auf die Performance auswirkt und was die zum Testzeitpunkt etwa 270 Euro teure XFX Radeon R9 280X Double Dissipation Black Edition im Vergleich zum Referenzmodell der AMD-Karte und der Nvidia-Konkurrenz leistet

XFX hebt bei der Radeon R9 280X Double Dissipation Black Edition im Test den Takt des Tahiti-XTL-Grafikkerns vom Standardwert (1.000 MHz) auf 1.080 MHz. Auch der 3,0 GByte große Videospeicher rechnet effektiv mit 6.200 MHz schneller als bei der Radeon R9 280X im Referenzdesign (6.000 MHz). Ansonsten verfügt die XFX-Karte über 32 Raster Operation Processors (ROP), 128 Textur- und 2.048 Shader-Einheiten. Über die jeweils zwei DVI- und Mini-Displaysports sowie den einen HDMI-Anschluss können Sie bis zu fünf Monitore ansteuern. Da die R9 280X Double Dissipation Black Edition (wie praktisch alle Radeon-Grafikkarten) AMDs Multi-Monitor-Technologie »Eyefinity« unterstützt, lässt sich der Bildschirminhalt auf alle Displays erweitern.

Da die Radeon R9 280X auf der älteren Radeon HD 7970 beruht und denselben Tahiti-XTL-Kern besitzt, lässt sich auch die Audio-Schnittstelle »TrueAudio« nicht nutzen, die bislang nur von der Hawaii-GPU (Radeon R9 290(X)) und dem Bonaire-Grafikkern (Radeon HD 7790, Radeon R7 260X) beherrscht wird. AMDs Grafik-API und DirectX-11-Alternative »Mantle« beherrscht die R9 280X dagegen und Sie können somit in Titeln wie Battlefield 4 und Thief von der besseren Performance profitieren.

»Black is beautiful« – das Black-Edition-Anhängsel im Namen der XFX Radeon R9 280X Double Dissipation bezieht sich aber nicht (nur) auf die Farbe des Kühlsystems, sondern weist auch auf die werksseitige Übertaktung hin.»Black is beautiful« – das Black-Edition-Anhängsel im Namen der XFX Radeon R9 280X Double Dissipation bezieht sich aber nicht (nur) auf die Farbe des Kühlsystems, sondern weist auch auf die werksseitige Übertaktung hin.

Never Settle Forever

Die XFX Radeon R9 280X Double Dissipation Black Edition fällt unter AMDs sogenanntes Never-Settle-Programm. Das heißt, bei ausgewählten Händlern gibt es zu jeder Radeon-Grafikkarte einen Code dazu, der als Gutschein für bis zu drei (Download-)Spiele fungiert. AMD unterscheidet hierbei zwischen Awards in »Gold«, »Silver« und »Bronze«. Kaufen Sie eine Radeon R7 240 oder R7 250, erhalten Sie den bronzenen Code und können den entweder für ein (mometan angebotenes) Vollpreisspiel oder zwei Indie-Titel ihrer Wahl auf der AMD-Homepage einlösen. Radeon R7 260 und R9 270 liegt ein Silver-Award bei, für den Sie schon zwei Top-Titel oder zwei Indie-Packs (jeweils zwei Spiele) bekommen. Für den Kauf einer Radeon R9 280, R9 280X, R9 290, R9 290X oder der Radeon R9 295 X2 gibt es den goldenen Award – der lässt sich gegen drei Vollpreis-Spiele eintauschen oder mit den Indi-Spielen kombinieren.

Durch das Never-Settle-Programm erhalten die Radeon-Grafikkarten einen durchaus deutlichen Mehrwert gegenüber der Geforce-Konkurrenz, denn bei den Nvidia-Karten sieht es derzeit etwas mau aus, was Spiele-Bundles betrifft. Allerdings sollten Sie beim Kauf beachten, dass die Codes zwar bis zum 31. August 2014 gültig sind, aber auf einen Schlag eingelöst werden müssen. Sie haben also die Wahl, ob Sie sich direkt drei Spiele gutschreiben lassen oder erst bis zum Erscheinen der nächsten Top-Titel warten. Das Programm wird regelmäßig von AMD durch neue (und teilweise auch ältere) Spiele erweitert – wir fänden es allerdings besser, wenn wir die Gutscheine nicht alle auf ein mal, sondern über die Zeit verteilt einlösen könnten.

Testsystem

Alle Grafikkarten schicken wir durch unseren Benchmark-Parcours, bestehend aus Spielszenen und integrierten Messstrecken von sechs DirectX-11-Spielen (Anno 2070, Battlefield 4, Crysis 3, Grid 2, Rome 2 und Metro: Last Light). Die Tests führen wir dabei mit maximalen Details in den Auflösungen 1920x1080 und 2560x1440 durch. Außerdem überprüfen wir die Leistung sowohl ohne als auch mit vierfacher Kantenglättung sowie sechzehnfacher anisotroper Filterung und nehmen den Mittelwert aus jeweils drei Messungen.

Als Prozessor kommt bei unserem Grafikkartentestsystem ein auf 4,5 GHz übertakteter Intel Core i7 4770K zum Einsatz. Die vier Kerne samt Hyperthreading und der hohe Takt sorgen dafür, dass der Prozessor nicht zum Flaschenhals wird und die Grafikkarten ihr volles Leistungspotenzial ausschöpfen können. Die Speicherbänke des MSI Z87-GD65-Mainboards sind mit 16,0 GByte DDR3-1600-Arbeitsspeicher bestückt. Als Betriebsystem kommt Windows 8.1 zum Einsatz, das auf einer 512 GByte großen Samsung SSD 840 Pro Platz findet.

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