Yahoo - Größter Investor kritisiert Führung scharf

Gordon Crawford , Manager bei Capital Research Global Investors und mit 16% größer Anteilsinhaber von Yahoo , kritisiert das Vorgehen der Führung von Yahoo hinsichtlich einer Übernahme durch Microsoft scharf und greift vor allem CEO Jerry Yang an. Er sei von ihm extrem enttäuscht, so Crawford. Yang habe ein "schwaches Blatt" überspielt. Die meisten Aktionäre wären mit einem Preis um die 34 US-Dollar absolut glücklich gewesen. Die Aussagen von Yahoos Chairman Roy Bostock , die Aktionäre würden das Vorgehen von Yahoo unterstützen, könne er auch nicht nachvollziehen. Jeder, mit dem er gesprochen haben, hätte für 34 Dollar verkauft. Inzwischen hat Bostock erklärt, dass man eben der Meinung gewesen wäre, man sollte 37 US-Dollar verlangen, aber das wäre ja kein "Friss-oder-stirb"-Betrag gewesen. Auch Jerry Yang scheint kalte Füsse zu bekommen, denn nachdem er am Wochenende das Angebot als Microsoft als "störend" bezeichnet hatte, würde er nun doch gerne wieder zuhören, falls Microsoft noch etwas zu sagen habe. Die Geschichte ist also wohl doch noch nicht vorbei.

von Georg Wieselsberger,
06.05.2008 17:42 Uhr

Gordon Crawford, Manager bei Capital Research Global Investors und mit 16% größer Anteilsinhaber von Yahoo, kritisiert das Vorgehen der Führung von Yahoo hinsichtlich einer Übernahme durch Microsoft scharf und greift vor allem CEO Jerry Yang an. Er sei von ihm extrem enttäuscht, so Crawford. Yang habe ein "schwaches Blatt" überspielt. Die meisten Aktionäre wären mit einem Preis um die 34 US-Dollar absolut glücklich gewesen. Die Aussagen von Yahoos Chairman Roy Bostock, die Aktionäre würden das Vorgehen von Yahoo unterstützen, könne er auch nicht nachvollziehen. Jeder, mit dem er gesprochen haben, hätte für 34 Dollar verkauft. Inzwischen hat Bostock erklärt, dass man eben der Meinung gewesen wäre, man sollte 37 US-Dollar verlangen, aber das wäre ja kein "Friss-oder-stirb"-Betrag gewesen. Auch Jerry Yang scheint kalte Füsse zu bekommen, denn nachdem er am Wochenende das Angebot als Microsoft als "störend" bezeichnet hatte, würde er nun doch gerne wieder zuhören, falls Microsoft noch etwas zu sagen habe. Die Geschichte ist also wohl doch noch nicht vorbei.


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