Zotac Geforce GTX 465 - Wie schlägt sich die Zotac Geforce GTX 465?

Im Referenzdesign für 290 Euro tritt die Zotac Geforce GTX 465 gegen die Radeon-Konkurrenz an. Wie sich die kleinste und günstigste Geforce GTX 400 schlägt, zeigt unser Test.

von Hendrik Weins,
02.06.2010 17:44 Uhr

Überraschungen gibt es keine, weder bei der Technik noch bei der Leistung. Für uns Spieler heißt das also, dass wir mit der Karte jedes Spiel in den höchsten Einstellungen auf einem 24-Zoll-Monitor ruckelfrei genießen können -- bis auf das nachwievor extrem anspruchsvolle Crysis. Mit Taktraten von 608/1.215/3.208 MHz, 352 Shader-Einheiten und 1,0 GByte Video-Speicher hat die Zotac-Karte genügend Dampf. Im DirectX-11-Spiel Dirt 2 liefert die GTX 465 auch in 1920x1200 mit achtfacher Kantenglättung und 16x anisotroper Filterung noch solide 31,3 Bilder pro Sekunde. Eine ähnlich teure Radeon HD 5850 kommt mit 32,4 fps auf ähnliche Werte. Auch in Far Cry 2 (1920x1200, 8xAA, 16xAF) geben sich beide Karten nichts und liegen mit 52,4 (GTX 465) zu 48,9 (Radeon HD 5850) dicht beieinander. Der hauseigenen Konkurrenz in Form der Zotac Geforce GTX 470 hinkt die Zotac GTX 465 deutlich hinterher -- wie zu erwarten.

Die größten Schwachstellen der neuen Geforce-Serie bügelt auch Zotac nicht aus: die immense Lautstärke unter Last und den hohen Stromverbrauch. Mit 3,6 Sone rauscht die Geforce in Spielen deutlich hörbar und ist damit wesentlich lauter als eine gleichschnelle Radeon HD 5850 mit 2,3 Sone. Auch beim Stromverbrauch liegt die Geforce unrühmlich in Front, die 331 Watt unterbietet die HD 5850 mit 265 Watt locker.
Ebenfalls ohne Überraschungen ist die Ausstattungsliste -- die ist nämlich außerordentlich kurz. Neben der Karte und den zugehörigen Strom-Adaptern finden Sie einige Test-Programme auf einer DVD und einen Adapter von Mini-HDMI auf HDMI -- Extras wie Vollversionen suchen Sie vergeblich.
Zusammengefasst ist die Zotac Geforce GTX 465 eine schnelle Grafikkarte mit genügend Leistung in 1920x1200. Auch mit zugeschalteten Bilderbesserungen bricht die Leistung nicht übermäßig ein. Allerdings nerven nach wie vor der laute Lüfter und der hohe Stromhunger. Ein weiteres Problem: Die rund 20 Prozent schnellere Geforce GTX 470 kostet je nach Anbieter nur 30 - 40 Euro mehr!

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