Zu viel im Internet - Ursache für oder Folge von Depressionen?

Eine neue Studie hat Belege dafür gefunden, dass übertriebene Internet-Nutzung mit Depressionen in Verbindung steht.

von Georg Wieselsberger,
08.02.2010 14:14 Uhr

Die Psychologen der Universität in Leeds, Großbritannien, kommen in der Studie zu dem Schluss, dass Websurfer durch suchtartige Internetnutzung ihre geistige Gesundheit gefährden.

Einige der Nutzer würden sich Verhaltensweisen aneignen, die reale Kontakte zu anderen Menschen durch virtuelle Formen wie Chats oder soziale Netzwerke ersetzen. Die betroffenen Personen halten sich wesentlich öfter und länger auf Webseiten mit nicht jugendfreien Inhalten, Online-Spielen oder Foren auf als durchschnittliche Websurfer.

Laut Dr. Catriona Morrison besteht eine eindeutige Verbindung zu diesem Verhalten und Depressionen. Allerdings ist nicht klar, ob depressive Menschen sich mehr im Internet aufhalten oder zu viel Internet zu Depressionen führt. Dies müsse nun genauer untersucht werden.

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