Zukunftspläne für Oculus Rift - Soll ohne PC funktionieren und wie eine normale Brille aussehen

Oculus Rift soll nicht immer so aussehen wie eine überdimensionierte Taucherbrille und irgendwann auch ohne PC funktionieren.

von Georg Wieselsberger,
17.05.2015 11:01 Uhr

Mark Zuckerberg hat auch Fragen zu Oculus Rift beantwortet.Mark Zuckerberg hat auch Fragen zu Oculus Rift beantwortet.

Der Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat in eine Fragestunde auch zu den Zukunftsplänen im Bereich Virtual Reality Stellung bezogen. Facebook habe Oculus VR 2014 für zwei Milliarden US-Dollar in dem klaren Wissen gekauft, dass noch sehr viel Arbeit notwendig sei, aber Virtual Reality die nächste große Plattform sein werde. Bei Oculus VR sei man ebenfalls sehr interessiert an der Übernahme gewesen, da so das notwendige Kapital für die weitere Entwicklung gesichert wurde.

Allerdings ist das aktuelle Oculus Rift noch weit von dem entfernt, was sich Zuckerberg für die Zukunft vorstellt. Irgendwann sollte das Virtual-Reality-Headset das aktuelle Aussehen, das an eine große Taucherbrille erinnert, verlieren und eher einer ganz normale Brille ähneln. Außerdem soll Oculus Rift letztlich auch ohne Anschluss an einen PC funktionieren und damit ganz neue Freiheiten bieten, da die Nutzer dann beim Tragen der VR-Brille herumlaufen können. Statt beispielsweise ein Smartphone aus der Tasche zu ziehen, um ein Foto an einen Freund zu schicken, könne man dann mit Oculus Rift auch ein Bilderalbum öffnen, Bilder anpassen oder sie einfach nur ansehen.

Diese Ideen, die so klingen, als solle Oculus Rift in Zukunft auch eine Art Mischung aus Funktionen von Google Glass und Microsoft Hololens bieten, sind aber eindeutig noch Zukunftsmusik. Bislang ist die erste Version von Oculus Rift noch nicht einmal fertiggestellt und soll laut letzten Aussagen erst im 1. Quartal 2016 veröffentlicht werden. Auch das stellt laut Zuckerberg nur den ersten Schritt dar, denn er geht davon aus, dass es dann noch zwischen fünf und zwölf Jahre dauern wird, bis die Virtual-Reality-Technik ausgereift ist und die Virtual-Reality-Headsets so günstig sein werden, dass sich jeder eines leisten kann.

Quelle: Facebook


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