Zukunftsprognosen aus dem Jahr 1999 - Erstaunliche Vorhersagen durch Microsoft

Microsoft hatte schon 1999 gute Vorstellungen über die Zukunft der Technik, die andere Unternehmen dann umgesetzt haben.

von Georg Wieselsberger,
01.12.2014 14:44 Uhr

Das Microsoft Home 1999 lag in vielen Punkten erstaunlich nahe an der heutigen Realität.Das Microsoft Home 1999 lag in vielen Punkten erstaunlich nahe an der heutigen Realität.

Microsoft hatte in einem Video aus dem Jahr 1999 präsentiert, wie sich die Forscher und Techniker des Unternehmens die relativ nahe Zukunft vorstellen. Die Ideen für das moderne Heim lagen dabei in vielen Punkten erstaunlich nahe an der heutigen Realität, was die Frage aufwirft, wieso Microsoft teilweise in den genannten Bereichen von anderen Unternehmen deutlich überholt werden konnte. Das Video zeigt laut Businessinsider beispielsweise, wie eine Frau auf dem Bildschirm ihres PCs sieht, wo sich ihr Mann gerade befindet und ihn dann anruft, damit er auf dem Heimweg noch etwas aus dem Supermarkt mitbringt.

Damit hat Microsoft schon 1999 die Möglichkeit vorausgesehen. über mobile Telefone Standorte zu übermitteln und diese beispielsweise in Karten-Software zu verwenden. Anscheinend trägt in der Microsoft-Zukunft auch jeder einen »Pocket PC« mit sich, über den man auch Nachrichten an andere verschicken kann - eine Art Vorläufer des Smartphones. Trotzdem hat Microsoft letztlich den Trend zu mobilen Geräten verschlafen. Auch Sprachsteuerung, hier »Astro« genannt, die heute durch Siri, Google Now oder Cortana bekannt ist, wird vorhergesagt.

Der Fernseher besitzt Smart-TV-Funktionen für Fotos, Musik, Spiele sowie »Web-TV« und die Oberfläche erinnert an die einer aktuellen Xbox One. Alle anderen Rechner im Haus sind miteinander vernetzt. Auch andere technische Spielereien wie die Steuerung der Heizung über einen Bildschirm oder biometrische Zugangserkennung sind heute längst Realität. EIne Idee der Microsoft-Forscher wurde anscheinend fast 1:1 von Amazon umgesetzt: das Scannen von Barcodes auf Produkten, die dann automatisch auf eine digitale Einkaufsliste gesetzt werden. Genau diese Funktion hat der Online-Versandhändler in den USA mit Amazon Dash erst in diesem Jahr eingeführt, um das Bestellen von Lebensmitteln für Kunden in den USA zu erleichtern.


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