Valve-Chef Gabe Newell: Immer mehr Raubkopien durch DRM

Dieses Thema im Forum "Spieleforum" wurde erstellt von Tom Sawyer, 20. Februar 2009.

  1. Tom Sawyer Suchender

    Tom Sawyer
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    Valve-Chef Gabe Newell - Immer mehr Raubkopien durch DRM

     
  2. Sternitzky

    Sternitzky
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  3. xBudix Bullet for my Valentine!

    xBudix
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    In den Newsmeldungen kann man das Diskutieren aber meistens komplett vergessen weil da extrem viele Trolle und son kram unterwegs sind...
     
  4. Hui, hat da etwa jemand die Augen aufgemacht? Dafür, dass die MI mit DRM schon ein Desaster erfahren hat, kommt diese Erkenntnis reichlich spät.

    Naja, besser spät als nie – vielleicht kann ich dann in 2-3 Jahren, falls bis dahin DRM wirklich kein Thema mehr sein sollte, endlich wieder sorglos gute Titel kaufen und brauche die Hälfte nicht weiter wegen diverser Kundengängelungen im Regal stehen lassen.
     
  5. Ist steam nicht fast das gleiche? :nixblick:
    Online Aktivierung so wie bei DRM Spielen. Wiederverkauf ist auch nicht möglich.
    Einzig die Limitierung bei der Anzahl an Installationen ist meist nicht dabei, dafür sind alle Spiele an einen Account gebunden. Meiner Meinung nach auch nicht besser.
     
  6. Nicht nur fast, Steam *ist* eine DRM-Plattform
     
  7. Vögelchen Baumwolldealer des Vertrauens

    Vögelchen
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    :uff:
    Bei Steam gibt es Gäsetpässe, du kannst dir quasi jedes Spiel vor dem Kauf mehrere Tage anschauen. Du kannst zu nem Kumpel gehen, Steam runterladen, deine Daten eingeben, das Spiel runterladen und Spielen. Du kannst auch zuhause mit deinem Kumpel spielen, mit einem Klick bist du auf dem gleichen Server wie er.
    Bestes Beispiel war GTA IV. Alle jammern rum, dass die Social Club Kacke scheiße zu installieren ist etc. Ich habe das Spiel bei Steam gekauft und runtergeladen, die Installation lief durch und ich konnte Spiel. Alles was die anderen so aufgehalten hat, wurde bei mir von Steam übernommen. ;)
    Steam ist auch ein Kopierschutz, aber nicht in erster Linie.
     
  8. So sieht es aus.

    Steam macht alles richtig, dazu noch die kostenlosen Updates von Valve für schon nicht mehr aktuelle Spiele. Wenn man bei Steam ein Spiel kauft, weiß man was man bekommt.

    Einzig der Preis könnte etwas niedriger sein, immerhin entfallen ja Versand und Verpackung.
     
  9. @Vögelchen
    Was hat das denn mit dem zu tun, was ich geschrieben habe? :nixblick:
    Widerspricht ja weder der online Aktivierung noch dem Widerverkauf.
    Und was das "zum Kumpel gehen und dort runterladen/spielen" betrifft: Wenn ich mit Mass Effect zu einem Freund gehe, kann der sich das von der DVD installieren und behalten und wir können es beide gleichzeitig spielen ohne an einen Account gebunden zu sein.

    Das ist für mich ein genauso "positiver Service" wie das was steam bietet.
    Denn regelmäßig Updates rauszubringen hat mit steam selbst ja auch nichts zu tun, oder Angebote für den halben Preis, oder eine Freundesliste wo man gleich auf den Server kommt usw.
    Sowas ist guter Service, den man aber genauso gut auch ohne DRM/steam anbieten könnte.
     
  10. Vögelchen Baumwolldealer des Vertrauens

    Vögelchen
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    Du meintest Steam ist fast das gleiche wie DRM, dabei ist Steam nunmal viel mehr als nur ein Kopierschutz. Das ist als würdest du Call of Duty 4 auf die Untertitel im Singleplayer reduzieren.
     
  11. Witzig, das gerade von Gabe Newell zu erfahren.

    Steam ist natürlich nichts anderes als eine DRM Plattform. Inwiefern man mit Steam den Kunden entgegenkommt, sei dahingestellt. Die Option, ein Spiel überall downloaden zu können, mag zwar praktisch klingen, aber man möge
    einfach mal die Lizenzbedigungen durchlesen.

    Hier verweise ich einfach auf einen Post von Raider_MXD:

    http://www.gamestar.de/community/gspinboard/showpost.php?p=9993788&postcount=19

    Als Nutzer hat man überhaupt keine Rechte, Valve kann jederzeit einen Account sperren (mitsamt den Spielen) oder die Nutzungsbedigungen (!) ändern und man kann nichts dagegen tun.

    Abgesehen davon ist die Preispolitik von Valve unter aller Kanone.
    Ich verweise hier auch gerne auf den populären "$1 = 1€" Thread.

    http://forums.steampowered.com/forums/showthread.php?t=770231

    4000 Replies, 400.000 Views und bis dato kein offizielles Statement von Valve. Da sieht man auch gleich, wie wichtig die (europäischen) Kunden für Valve sind.

    Man mag ja von Steam halten was man will, aber ein Blick auf die Lizenzbedigungen genügt, um zu sehen, dass Gabe Newells Statement Heuchelei ist.
     
  12. Und dafür benötige ich eine DRM-Plattform wie Steam?

    Was davon konnte eine normale Demo nicht?

    Da benötigte ich keinen „Gästepass“, keine Zugangssoftware und ich musste nirgendwo persönliche Daten angeben. Diese Demo konnte ich kopieren, verteilen und so lange spielen wie ich wollte und tat damit genau das, was der Hersteller mit einer Demo erreichen wollte. Damit konnte ich im LAN und online zocken – oder auch vollkommen ohne jegliche Verbindung nach außen.

    Jetzt sage mir nochmal: Wo habe ich mit DRM einen Vorteil gegenüber einem Spiel, welches ohne jede Aktivierung auskommt?
    Etwa den Mausklick (jetzt nach Updates suchen), den ich vielleicht durch das automatische patchen spare? Oder das ich meinen Freunden u.U. "manuell" sagen muss, auf welchem Server ich bin?

    Na Wahnsinn, dafür gebe ich doch gerne meine Rechte ab und nehme dafür Probleme beim Wiederverkauf, nachträglich beschnittene Versionen, abgelaufene Lizenzen und tote Registrierungsserver in Kauf...

    Ja ja, ich weiß, es wird natürlich(!) für alles Patches geben, die Hersteller wollen schließlich nur Gutes tun. Daran mögen einige glauben, ich nicht. Aber selbst wenn, was bleibt da noch an Komfortgewinn übrig? Eine DVD nicht einlegen zu müssen, die ich beim Kauf sowieso nicht mehr erhalte?

    Nein, DRM ist und bleibt für mich tabu, und ich bin froh, dass das scheinbar doch mehr Käufer so sehen als ich dachte.
     
  13. So sieht es aus. Einem Gabe Newell geht es bei solchen Aussagen auch nur darum, Steam als Plattform in einem besseren Licht dastehen zu lassen. :fs:
     
  14. Redgirlfan Melanie C Fan

    Redgirlfan
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    Das wäre was ganz neues
     
  15. Hmm, wie schön es hier an seinen Aussagen vorbeigeht. Er hat doch nirgends bestritten, dass Steam auch digital Rechte verwaltet. Es ging einzig und allein darum, dass dies ohne zusätzlichen Service und einer grausig umgesetzten Restriktionsmethode nur noch mehr Kunden vergrault und Raubkopierern, die ohne diese Gängelung auskommen, wesentlich weniger Probleme beschert.
    Seine Aussage war und ist, dass solche Lösungen für mehr Komfort sorgen sollten, wie etwa jederzeit über Steam für den Käufer verfügbar zu sein, automatisch mit Patches beliefert werden zu können, und so weiter. Die neue Securom-Variante ist nichts weiter als eine Einschränkung des Gebrauchtmarkts und vom Publisher -ausschließlich- zur Unterbindung des Gebrauchtmarkts genutzt, und laut Newell sollte es das Ziel einer Firma sein, dem Kunden ein Produkt mit Wert zu verschaffen, nicht eines, das nach drei Installationen nutzlos ist.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 20. Februar 2009
  16. klar ist steam eine drm-platform, aber wie schon einige meinten hat es halt einige komfort-funktionen. ich find es schon ziemlich klasse, dass ich automatisch updates darüber beziehen kann, ohne, dass ich erstmal irgendwo eine download-quelle finden muss.
    trotzdem muss ich sagen, dass ich "nicht-steam"-versionen eindeutig bevorzuge. weil man zB nicht weiß, wie es mal aussieht, wenn steam down gehen sollte.
     
  17. GeN2Mo

    GeN2Mo
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    Die Diskussion trifft doch gar nicht den Kern der Aussage. Newell sagt doch scheinbar in keinem Satz, dass Steam keine DRM Mechanismen enthält. Er sagt lediglich, dass den Spielern ein Mehrwert geboten werden muss.
    Interpretiert würde das für mich bedeuten: DRM ja, aber es macht nur Sinn, wenn es mit Service verbunden ist. Denn sonst bieten gekaufte Spiele keine Vorteile gegenüber Raubkopien.
    Und genau das ist Steam: Es ist ein Kopierschutz, der operiert, ohne den Spieler direkt sichtbar zu gängeln und darüber hinaus eine große Menge an Komfortfunktionen bietet.

    Das Steam den Spieler im Hintergrund rechtlich gängelt und zweifelhafte Kontrollmechanismen enthält, steht auf einem anderen Blatt, denn das ist nunmal Teil eines DRM Verfahrens.

    Das Steam jedoch auf die DRM Funktion reduzierbar ist, ist faktisch falsch und geht an der Aussage Newells auch vollkommen vorbei, da er ja eben auf den Mehrwert pocht, den Steam gegenüber anderen Verfahren bietet.
    Natürlich kann man den auch leugnen. Aber das kann man dann auch nicht ernsthaft als Argument verkaufen wollen.

    EDIT: Da war wohl wer schneller.
     
  18. Vögelchen Baumwolldealer des Vertrauens

    Vögelchen
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    Bei vielen Demos kann man zwar ewig spielen, aber immer wieder nur einen Level, mit einem Gästepass kannst du alles spielen, nur halt zeitlich begrenzt. Und die Version ist mir wesentlich lieber. Ist halt Geschmackssache.
    Klar hat Steam nicht nur positives, aber ihr schießt euch hier nur auf den weiterverkaufen Quatsch ein.
    Ganz ehrlich? Kein Valve Spiel hat mich je enttäuscht und die anderen brauchen soweit ich weiß nicht unbedingt Steam, man kann sie auch im Laden kaufen und ohne Steam betreiben aber auch mit wenn man will (z.b Dark Messiah)

    Ich bin kein Freund von DRM, ich unterscheide nur zwischen Kopierschutz der nur scheiße ist und welchem, der dem Kunden auch positives bringt. :uff:
    Es ist einfach so unglaublich praktisch, ich brauche keine CDs oder DVDs mehr einlegen, nur starten und zocken. Neulich habe ich HL2 gespielt und habe eine Einladung zum CSS spielen bekommen. Ich habe akzeptiert, das Spiel hat sich automatisch gespeichert, beendet, das neue wurde gestartet und ich auf den Server verbunden.
    Aber man muss ja in allem den Teufel sehen nicht?
    Eine entsprechend große Freundesliste vorrausgesetzt findet man immer einen, der einem einen Gästepass gibt, Steam lebt durch die Community.
     
  19. Redgirlfan Melanie C Fan

    Redgirlfan
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    Von den an die 500 Spielen bekommt man höchstens alle Jubeljahre mal einen Gästepass selbst wenn man nen riesigen freundeskreis hat.

    Und dann meist auch nur für TF2, DOD oder Red Orchestra usw

    Sprich für eine Handvoll Multiplayer titel und keines Falls für alle Spiele
     
  20. Vögelchen Baumwolldealer des Vertrauens

    Vögelchen
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    :nixblick:

    Ich habe zum Beispiel vor ein paar Tagen nen 3 Tage Gästepass für The Ship geschenkt bekommen und das ist garantiert nicht eines von den Rennergames die du aufgezählt hast.

    Und viele von den 500 Games kommen ja nicht von Valve, was Steam auch teilweise einen Riegel vorschiebt.
     
  21. Redgirlfan Melanie C Fan

    Redgirlfan
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    Du hast aber gesagt man könnte so jedes Steamspiel vorher testen und das ist einfach nicht war

    Für COD 4 oder Vampire Bloodlines zb werde ich sicher nie solche Pässe vergeben können
     
  22. Gambit.gdf

    Gambit.gdf
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    Ich würde ja behaupten es gibt nichts positives daran ein Singelplayer Spiel ans Internet zu binden durch solche vorkehrungen.
    Erinnert mich an die Zeit wo ich noch kein Internet hatte und man in Anleitungen oder so immer nur gelesen hat gehen sie ins Internet um sich das und das zu besorgen sprich es einfach vorrausgesetzt wurde das man es hat.
     
  23. Vögelchen Baumwolldealer des Vertrauens

    Vögelchen
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    War ein Missverständniss. :(
    Ist was wahres drann, aber heutzutage hat jeder Internet. Und auch hier finde ich die angebotenen Features nicht schlecht. Die ganzen HL2 Mods als Beispiel, die sich per Steam runterladen und verwalten lassen, sind echt nicht schlecht.

    Steam ist einfach der erste Kopierschtz, der nicht nur Nachteile bringt, darauf wollte ich hinaus.
     
  24. Das mag ja sein, dafür sind die Nachteile von DRM aber auch viel schwerwiegender. Etwaige Komfortvorteile können diese bei weitem nicht aufwiegen.

    Zumal bisher jeder der genannten Vorteile auch ohne DRM realisiert werden kann.
     
  25. Vögelchen Baumwolldealer des Vertrauens

    Vögelchen
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    Definition von DRM bei wikipedia:
    Elektronische Schutzmechanismen für digitale Informationen nennt man DRMS. Sie ermöglichen die Verwertung von digitalen Inhalten über eine reine Pauschalvergütung hinaus und erlauben zusätzlich die individuelle Lizenzierung/Abrechnung nach Häufigkeit, Dauer oder Umfang der Nutzung. Damit wird einerseits die unbegrenzte Nutzung einschränkbar, andererseits werden On-Demand-Geschäftsmodelle ermöglicht, die vorher kaum zu realisieren waren.

    Steam schränkt mich da nicht ein und bevor dieser Scheiß wie bei Mass Effect Mode war hat auch keiner über die Steam Politik gemeckert. (Ok beim HL2 Release auch, aber das damalige Steam kann man kaum mit dem heute vergleichem)

    Und für mich persönlich sind die Nachteile mehr als nur ausgeglichen. :yes:
     
  26. Gambit.gdf

    Gambit.gdf
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    Naja Mods gibts es auch so genau wie Patches.Bei Patches ist es manchmal sogar so man will sie garnicht unbedingt haben war bei mir schon öfter so.Und was das Internet angeht nunja es gibt da noch andere Probleme.An denen Steam zwar nicht schuld ist die das ganze aber denoch unatraktiv machen können.
    Ich zum beispiel habe öfters fehler in der leitung.Einen fehler den ich schon ewig suche und der solche angenbote für mich aber unatraktiv macht da ich nie weiß bekomme ich nur datenmüll oder ein heiles File.Dazu kommt der aufwand wenn ich etwas installiere will ich auch gleich loslegen und nicht erst noch den rest aus den Netz saugen müssen im schlimsten Fall.
    Und dann noch die Frage hängt der Pc am netz.Hätte ich zum beispiel 2 halbwegs aktuelle Rechner würde der Spiele pc es nicht tun dann nützen mir kompfortfunktionen auch nichts.
     
  27. batgilla

    batgilla
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    Natürlich schränkt dich Steam ein. Entgegen aller Versprechungen von Valve gibt es immer noch keine verbindlichen Passus in den Steam-AGBs die dir nachweislich zusichert, dass dein Produkt allein lauffähig sein wird, sollte Steam irgendwann down gehen. Ja der Fall ist unwahrscheinlich, aber wenn Valve sich des wirtschaftlichen Erfolges so sicher ist, sollten Sie es nicht gleichzeitig notwendig haben, den Gebrauchtmarkt zu torpedieren. Steam ist und bleibt DRM - zwar die komfortable Version, aber auch Plüschummantelte Handschellen sind Handschellen.
     
  28. Ich sag ja nix gegen die Zusatzsachen. Nur wären die genauso gut auch ohne steam/DRM möglich.
    Das ist für mich das fast so wie das Video von EA wo als tolles Feature von ihrem Kopierschutz erzählt wurde, dass man keine DVD mehr zum spielen braucht. Oder eben die Tatsache, dass sich 3 Freunde 1 Mass Effect kaufen können und alle 3 gleichzeitig spielen können.
    Sind doch auch "Vorteile".

    Sogesehen kann man schlecht sagen DRM = Kopierschutz nur mit Nachteilen während steam = Kopierschutz mit super Vorteilen ist.
    Vorteile bieten beide und Einschränkungen genauso.

    Für mich sind das beides blöde Kopierschutzteile und keines davon besser oder schlechter als das andere. Und zumindest für mich liegen auch Vor- und Nachteile bei beiden gleich auf.
     
  29. Zum Thema Features: Dafür gibt es auch Tools wie Xfire, was quasi die gleichen Funktionen hat, aber ohne jegliche Zwänge auskommt.
    Auch für Updates brauche ich keine eigene Plattform, man kann auch einfach eine automatische Updatefunktion ins Spiel integrieren.
    Ich sehe Steam einfach als zusätzliche Belastung an, da Zwang herrscht ist es für mich eine Gängelung. Könnte man die Spiele optional auch ohne Steam spielen hätte ich kein Problem damit, aber dieser Zwang nervt einfach.
    Ich finde dies sogar noch schlimmer als das DRM von EA.
    Bei EAs DRM ist es so, sollten irgendwann die Server nicht mehr da sein, kann ich mein Originalspiel wenigstens cracken und dann trotzem zocken. Sind irgendwann die Steam Server nicht mehr da, wird es bei den Spielen schwerer :/

    Und noch was: Warum soll ich eine ONLINE-Plattform installieren, wenn mich dieser Onlinekram meist gar nicht interessiert. Etwa 95% meiner Spiele zocke ich nur Offline im Einzelspieler.

    Ich will ein Spiel einfach im Laden kaufen können, installieren und einfach loszocken können, ohne irgendwelche blödsinnigen Plattformen installieren zu müssen. Wann versteht das die Branche endlich mal?

    Außerdem möchte ich mein Spiel auch noch in 5 oder 10 Jahren spielen können und nicht von irgendwelchen Servern abhängig sein.
     
  30. GeN2Mo

    GeN2Mo
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    Allerdings sind die Vorteile von Steam umfangreicher, als bei jeglichen anderen derartigen Mechanismen, die momentan angeboten werden.
    Das das auch bei anderen Plattformen und Maßnahmen möglich wäre, bestreitet Newell ja nicht, er sagt ja sogar, dass es in genau diese Richtung gehen muss, dass alle DRM-Verfahren gleichzeitig auch Service bieten.

    Wenn 3 Leute mit einer gekauften version Mass Effect spielen können, ist das kein Plus gegenüber der illegalen Version. Denn erstens muss man die nicht bezahlen, zweitens lädt die einer runter und kann sie an eine unbegrenzte Menge Leute verteilen. Hier wären die Raubkopierer also im Servicevorteil, der Producer würde also von allen kursierenden Versionen die am wenigsten attraktive anbieten.
    Wenn jetzt aber die legal erworbene Version das gleiche möglich macht, wie die illegale (was bei Steam der Fall ist, de facto können sich zig Leute meinen gesamten Account laden, bevor es anfängt seltsam zu erscheinen) und gleichzeitig Vorteile wie internationale, nicht ort- und mediengebundene Verfügbarkeit meiner Spiele und maximale Aktualität der Spieldaten bietet, dann hat diese Version das Service-Plus. Ist also wenigstens gleich attraktiv mit der illegalen, die nur einen Teil dieser Vorzüge bietet.

    Man könnte nun einwänden: Was ist mit der Sicherheit, dass meine Daten auch immer für mich verfügbar sind. Klar, hier hat Steam eine Schwäche, die zu beheben sein wird.
    Aber springen wir mal 50 oder auch weniger jahre in die Zukunft. Die DVDs von 90 Prozent eurer Spiele sind aufgrund ihres Verfalls nicht mehr lesbar. Glaubt ihr, ein Producer, wenn derjenige noch vorhanden ist, ersetzt euch die Dinger? Stellt euch an dieser Stelle mein prustendes Lachen vor. Wer denkt, er würde bei irgendeinem Verkaufsmodell das Anrecht auf die unbegrenzte Spielbarkeit seiner Spiele erwerben, lebt in einer Utopie.

    Würde jetzt aber Steam diese Garantie geben, und darauf kann man ja als Lobby hinarbeiten, dann wäre dies bei Steam sicherer, als bei herkömmlichen Speichermedien.

    Ergo: Keiner hier sagt, Steam sei perfekt. Aber Steam ist ein verbesserungswürdiger Schritt in die richtige Richtung, dessen Serviceleistung bei richtiger Ausformung jene herkömmlicher Vertriebsmodelle und auch Raubkopien weit übersteigt.
     
  31. danmage Mastermind

    danmage
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    +++

    Das sehe ich genauso.
    Durch Steam macht man sich sehr abhängig von einem einzigen Anbieter.
    Ich habe lieber meine DVDs Zuhause und entscheide ganz allein was ich damit machen will. Ob ich es verschenken, verkaufen, oder die ungeschnittene Fassung spielen will. Oder komplett offline auf meinem Laptop, wenn ich verreise. Da hat mir niemand was zu sagen.
     
  32. Nein, bei Steam ist schlichtweg der Schritt in die falsche Richtung weniger groß ausgefallen als bei anderen DRM-Plattformen, trotzdem bleibt der Grundmechanismus aus meiner Sicht inakzeptabel.
     
  33. Maniac007 Freund der Realität

    Maniac007
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    Ich finde es bemerkenswert, dass Steam so eine große Akzeptanz erhält. Da ich Spiele oft gebraucht kaufe und meistens nach einmaligen Durchspielen wieder verkaufe ist mir Securom sogar noch lieber als Steam.
     
  34. Ich möchte Steam nicht mehr missen. Weil ich meine Spiele sowieso nicht weiterverkaufe, bietet Steam für mich nur Vorteile. Alleine wenn ich denke, dass ich mir normalerweiße für jedes Valve-Multiplayer-Spiel einen eigenen Account anlegen müsste, bin ich über Steam froh. Außerdem bietet es die Möglichkeiten, ältere Spiele, die es nicht mehr im Laden gibt, legal zu erwerben (ich wüsste nicht wo ich heute noch Deus Ex herbekommen könnte, EBay mal abgesehen).
     
  35. Ascafirithion

    Ascafirithion
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    Es werden ja immer wieder die Komfortfunktionen von Steam gelobt, aber mir persönlich kann das Teil einfach _zu_ viel. Wie z.B. die Zensur (auch nachträglich) von HL2 im Herbst 2005 gezeigt hat, sind heruntergeladene und installierte Spiele nicht vor nachträglichen Eingriffen seitens Steam und seiner Betreiber gefeit. Und im worst case hat man so keine Wahl mehr zwischen einem uncut UK-Import oder der dt. Weichspülerversion, sondern muss das nehmen, was Steam einem erlaubt. Was passiert, wenn ein Vertrieb von DRM-geschützten Inhalten dicht macht, habe ich auch schon in der 1. Reihe miterlebt, da haben zig Kunden in die Röhre geschaut und konnten Filme und Musik (teilweise im Wert von hunderten von Euro) als Datenmüll in die Tonne treten. Denn wenn es um ein Unternehmen so schlecht steht, dass der Vertrieb und Service eingestellt wird, dann werden sicherlich keine Entwickler mehr beschäftigt, um bereits vor Jahren bezahlte Produkte für den Kunden "zu retten", diese Kosten spart man sich.

    Bei Valve mag eine Pleite unwahrscheinlich sein, aber ich denke, dass erst die breite Akzeptanz, die Steam entgegengebracht wurde, die nun immer weitreichenderen DRM-Versuche anderer Vertriebe verursacht hat, indem es als Beispiel diente, wie wenig es die Kunden zu stören scheint, wenn man ihre Rechte derartig einschränkt und dabei auch noch die Vertriebskosten dramatisch senken kann, ohne dass die Kundschaft darauf zu bestehen scheint, an diesem Sparpotenzial über den Kaufpreis ebenfalls zu partizipieren.

    Und daher fällt für mich jegliches DRM-geschützte Spiel flach, da ich eine Entwicklung, die ich zutiefst ablehne, auf gar keinen Fall unterstützen will und Angebot/Nachfrage, Kauf/Boykott ist nunmal die einzige "Ausdrucksweise", die der Kundschaft zur Verfügung steht, die von den Unternehmen auch wahrgenommen wird. Deren Foren können vor Beschwerden überquillen, der support chronisch überlastet sein, nichts wird sich ändern, solange noch gut verkauft wird. Die wollen schließlich nicht unser Glück sondern unser Geld.
     
  36. Die Hersteller nutzen eben die Naivität vieler Spieler aus. Heute kann man sie mit solchen lächerlichen Sachen wie "Da braucht ihr keine CD mehr einlegen" ködern. Vor allem dies finde ich immer so lachhaft. Also wem es zu umständlich ist seine CD oder DVD aus der Schachtel zu nehmen und ins Laufwerk einzulegen und dafür alle Rechte abgibt, der ist in meinen Augen einfach nur strunzblöd!
     
  37. GeN2Mo

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    Wieso denken eigentlich immer alle, dass jeder, der Steam für eine gute Sache hält, zugleich auch die damit verbundene Gängelung befürwortet?

    Eine Anpassung der AGBs und eine Funktion zum Übertragen eines Spiels auf einen anderen Account gegen Bezahlung, das ist alles, was nötig ist, um Steam zu einem Idealmodell zu machen.
    Das ist zwar zugegebenermaßen leichter gesagt als getan. Aber das System wäre es wert.

    Wer bestimmte Spiele boykottiert, weil er damit eine zukünftige Verbesserung der Vertriebsmethoden für herbeiführbar hält, der muss auch Steam die Möglichkeit einer zukünftigen Verbesserung zugestehen.
     
  38. Natrülich!
    Sobald die Registrierung bei Steam optional wird, werde ich bedenkenlos zugreifen...
     
  39. AlphaLo Master-Baitor

    AlphaLo
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    Steam ist ok in meinen Augen. Ich habe glaub ich 5 Accounts, und auf jedem Account ist ein anderes Spiel drauf (TF2, HalfLife2, L4D).

    Klar, man muss sich Freundeslisten etc neu machen. Aber damit umgehe ich zu einem gewissen Maße die Willkür mit der Accounts gesperrt werden
     
  40. also das is wirklich ein problem bzgl dem weiterverkaufen, bietet steam denn überhaupt irgendeine möglichkeit, sein spiel zu "deregistrieren"? vlt auch nur auf anfrage.
    was sagt denn das deutsche gesetz dazu?
     
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