Amoklauf in Winnenden: Die Diskussion

Dieses Thema im Forum "Spiele-Special-Kommentare" wurde erstellt von alexandermahone, 12. März 2009.

  1. Gr3yfox

    Gr3yfox
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    ja das is doch typisch, ich habe das bei rtl verfolgt.
    als die einen ehemaligen freund befragt haben, was war im hintergrund auf dem monitor zu sehen

    COUNTERSTRIKE

    das war ma wieder so klar

    ich stimme dem was in video 1 gesagt wurde, " das da net gründlich genug recharchiert wurde " zu
     
  2. Ich bin zwar auch "Killerspielspieler", aber damit so etwas nie wieder geschehen kann, würde ich auch meine geliebten Spiele opfern, aber nur wenn die Regierung auch konsequent genung wäre. Dass heißt: nicht nur Verbot von Killerspielen, sondern auch Verbot von jeglichem Waffenbesitz (denn ganz ehrlich: wozu?), strenge Bestrafung bei übermäßgem Alkoholkonsum, komplettes Rauchverbot (denn es sterben extrem viele Nichtrauchern an den Sargnägeln [extrem viele: schon ein einziger Mensch ist zuviel, denn wieso soll man als Nichtrauchern an den Folgen des Rauchens streben müssen?.]), und noch ein paar Sachen mehr, die mir aber gerade nicht einfallen. Das ist kein Zynismus, wäre die Regierung zu sowas bereit, gäbe ich meine Killerspiele mit Freunde und Jubelgeschrei auf!
     
  3. Grüße

    Da das ja "Anlaufstelle der Berichterstattung" heißt, hier ein kleiner Auszug eines Berichtes über das entstehen anderer "Mörder"(soll mich ja benehmen....) deren Auslöser noch immer bzw. hier wieder zutreffend ist.
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    Da nur das wahr ist, was in den endlosen Wiederholungsschleifen der Medienkanäle ständig penetriert wird und in ihren Echokammern verstärkt wird, wurde die Demonstration vor dem Springer-Verlag und die sich daran anschließenden Oster-Unruhen zum „unbegreiflichen Terror" , der zum Angriff auf die bürgerliche Demokratie geblasen hatte und die Pressefreiheit bedrohte. Diese Ereignisse bekamen damals eine „Realität", nachdem sie im medialen Bewusstsein angekommen waren, die nichts mit der „Wirklichkeit" zu tun hatte. Aber nicht der Realitätsgehalt eines studentischen Flugblattes, nicht der Protest und die Argumente der Studenten, sondern die Wiederholungsraten - der Penetrationsgrad- im Mainstream entscheidet darüber, was sich als Wahrheit etabliert.
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    Der Schreiber mögen mir nachsehen, das der Scheck fürŽs Kopieren vom Hund gefressen wurde....... ;)

    Bis dahin
     
  4. ck001

    ck001
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    als österreicher verfolgt man ja auch die diskussionen unseres nachbarlandes und auch hier finden sich genug politiker bzw. meinungsmacher, die der ansicht sind, dass videospiele strengeren kontrollen unterliegen sollten. besonders "witzig" finde ich die aussage eines bekannten, rechtspopulistischen parteiführers, der sich einerseits für eine verschärfung der kontrollen bei videospielen ausspricht, im gleichen atemzug auch fordert, das waffenrecht liberaler zu handhaben. was soll man dazu sagen?
     
  5. PROTESTDEMOS ORGANISIEREN!!!!!!!!!
    DAS IST DIE EINZIGE MÖGLICHKEIT SEINE MEINUNG AN DIE BREITE ÖFFENTLICHKEIT ZU BRINGEN!!!!!!!!!!
    => ist ernst gemeint
     
  6. HawkS73

    HawkS73
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    RAM:
    64 GB DDR5 Corsair Vengeance
    Laufwerke:
    2x 2TB NVME SSD
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    Realtek on-board
    Gehäuse:
    be quiet! Shadow Base 800 FX
    Maus und Tastatur:
    Logitech G15 (T) und G502 (M)
    Betriebssystem:
    Win11 Pro
    Monitor:
    AGON 32'' 144Hz
    Folgendes habe ich eben an N-TV und N-24 geschickt


    Es wird wahrscheinlich nicht viel bringen, aber mir gehen deren „TIM K. SPIELTE KILLERSPIELE“ Meldungen im News Ticker und deren Berichterstattung gehörig auf die Nerven!
     
  7. Dazu muss eins gesagt werden: Es gäbe vielleicht den "Tropfen-der-das-Fass-zum-Überlaufen-bringt"-Faktor, aber auslösende Faktoren sind stehts mehrere, sonst wird man den Geschehnissen und der Person des Amokläufers nicht gerecht. Hier braucht es eine Diskussion unter Psychologen und nicht unter Leihen, wozu vorallem Politiker, Journalisten und natürlich auch die meisten Spieler gehören. Ich studiere zur Zeit Psychologie als Nebenfach und "Killerspiele" lassen sich, auch zu meinem Bedauern, nicht als einer der auslösenden Faktoren ausschließen, zumindest wenn es um Abstumpfung gegenüber Gewalt geht. Auch der Begriff "Amoklauf" ist nicht ganz treffend, denn es handelt sich um eine vorausgeplante und vorbereitete Tat, willkürlich ausgewählt sind meistens nur die Opfer und spontan ist sie schon mal garnicht (ich kann auch falsch liegen, verbessert mich wenn notwendig). Eindeutig ist allerdings, dass jeglicher Mord in dem Maße, wie er zustande kam, nicht ausführbar wäre, wenn der Täter keine Möglichkeit gehabt hätte an Waffen heran zukommen. Allerbeste und erste Reaktion: Waffenbesitz verbieten.
    Ach ja, die journalistische Qaulität ist tatsächlich gestiegen, diesmal werden Killerspiele nicht als Grund des Amoklaufs genannt, sondern der Besitz dieser Spiele beim Täter wird erwähnt und dannach unkommentiert stehen gelassen. Unsere gebildete Bevölkerung wird sich aufgrund ihrer Unvoreingenommenheit davon bestimmt nicht beeinflussen lassen.
     
  8. wir, die "killerspieler" (ja, ich auch), sollten es uns aber auch nicht zu einfach machen.
    wir ziehen doch das computer-spiel anderen konsum-medien wie fernsehen deshalb vor, weil es eben ein tiefergehendes erlebnis ist, man handelt und lässt nicht handeln. das ist schon evident, den dem aktiven handeln folgt automatisch ein besseres lernen (man vergleiche hierzu die fortgeschrittenen lerntechniken).

    und WAS lernen wir: konzentration, wahrnehmung, teamfähigkeit, auge-hand-koordination, multi-tasking, aber auch lösungsstrategien, die probleme mit der waffe regeln. und daraus folgt: wir sind trainiert! und wie! nicht mehr, aber auch nicht weniger.

    ABER kommt dann noch eine REALE waffenbegeisterung dazu, die erfahrung mit ECHTEN waffen (das gefühl der macht, der rückstoss, etc), dann wird's schon problematischer. dann wird evtl. das erlernte verhaltenstraining via "Killerspiel" (wer sich mir in den weg stellt, bekommt was mit der groben kelle) mit echten waffenerfahrungen verknüpft (die meistens schiessen auf runde zielscheiben ist).

    UND wenn dann jemand in eine psychisch richtig schwierige, aus seiner sicht hoffnungslose lage kommt, dann kann schon das erlernte verhaltensmuster mit den realen waffen und den vermeintlichen zielen ...
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. März 2009
  9. silence2k9

    silence2k9
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    Hm... es ist mal wieder Traurig das Computerspiele wieder für so eine abschäuliche Tat herhalten müssen, es kommt nicht in betracht das sicherlich andere Faktoren wie umfeld usw daran schuld sind waren und werden!
     
  10. den bericht hab' ich auch gesehen. auch den Counterstrike-Screen hab' ich bemerkt. ich fand ihn aber nicht so schlimm, denn man kann doch folgende assoziationskette bilden:
    - der junge mann macht doch einen recht vernünftigen eindruck, kann sich artikulieren, alles OK
    - dieser "killerspieler" WAR also mit dem amoki befreundet
    - die haben zusammen "killerspiele" (->Bild:CounterStrike), aber auch mit SoftAir-waffen gespielt
    - er hat aber auch andere interessen neben waffen und rechner
    - ihm ging die waffenbegeisterung des amoki auf den sack
    - schluss mit lustig, schluss mit freundschaft

    = was lernt der zuschauer: hier haben wir einen CounterStrike-spieler, der auch im umfeld des amoki war, ABER: der ist doch ganz normal!, was wollt ihr denn mit euer killerspiele-machen-jugendliche-zu-mördern-parolen!

    und das ist doch ganz positiv, oder? denn es gibt halt immer noch viele, die personen gut kennen, von denen sie wissen, dass sie "Killerspiele" spielen. und hier wird dann endlich mal einer gezeigt.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. März 2009
  11. NightFright

    NightFright
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    Auf jeden Fall hat das Grauen jetzt eine Ursache. Far Cry 2 wurde zuletzt auf dem Amokläufer-Rechner gezockt. Damit kann Crytek sicher schon mal die Koffer in der Deutschland-Niederlassung packen, denn ihre Folgetitel werden garantiert auf dem fliegenden Index landen, wenn nicht schlimmer.

    Ich hasse die Amokläufer nicht nur wegen ihren generell verabscheuungswürdigen Taten, sondern weil sie durch ihre vermeintliche "Selbstinszenierung" blindwütigen Aktionismus in der Politik auslösen. Die Amokläufer sind Nachahmer, sie reagieren auf andere Amokläufe und nicht auf das, was sie in Spielen sehen oder machen. Und wenn jemand Spaß daran hat, mit Waffen zu ballern, dann soll er das bitteschon ausschließlich im Verein machen können, will heißen: Die Waffen bleiben vor Ort unter Verschluss, daheim haben die nix verloren. Das darf auch ruhig unangekündigt kontrolliert werden. Nur - das kommt wieder alles zu spät, hätte schon längst so sein müssen.

    Es wäre grundlegend falsch, wenn jetzt wieder die Falschen - eben die Spieler - das Unvermögen, Gesetze in der Praxis durchzusetzen, ausbaden müssten.
     
  12. Ich muss nochmal reagieren auf die teils vorhersehbaren Antoworten auf meinen Beitrag:

    Zur Schweizer Armee sei folgendes von Wikipedia zitiert (Munition erst seit 2007 stark eingeschränkt in den Haushalten, Waffen aber immernoch dort untergebracht):
    "Jeder Soldat ist mit dem Sturmgewehr 90 (SIG 550) als persönlicher Waffe ausgerüstet. Die Ausnahme bilden Spitalsoldaten und die Sekretärsoldaten der Führungsunterstützung, welche die Pistole 75 erhalten. Auch Offiziere und höhere Unteroffiziere sind mit der Pistole 75 (SIG SAUER P220) vom Kaliber 9 mm ausgerüstet.

    Die Angehörigen der Armee nehmen ihre persönliche Waffe zwischen den Dienstleistungen nach Hause. Von 1952 an fasste jedermann ebenfalls die sogenannte Taschenmunition. Diese war dazu bestimmt, dem einzelnen Soldaten im Falle einer Kriegsmobilmachung zu ermöglichen, sich zu seinem Einrückungsort durchzukämpfen. 2007 wurde beschlossen, die Taschenmunition einzuziehen und sie nur den Alarmformationen (v. a. Militärische Sicherheit) zu belassen. Die Rückfassung soll bis Ende 2009 abgeschlossen sein. Die persönliche Waffe wird jedoch weiterhin nach Hause mitgenommen. Ausgemusterte Soldaten können ihre persönliche Waffe zu Eigentum übernehmen, was dazu führt, dass die Schweiz eine hohe Dichte an Feuerwaffen aufweist.

    Ein Missbrauch dieser persönlichen Waffen kommt im Verhältnis zur grossen Anzahl verfügbarer Waffen sehr selten vor. Am häufigsten ist der missbräuchliche Einsatz noch bei Beziehungsdelikten und Selbsttötungen. Für den Missbrauch in Gewaltverbrechen sind keine spezifischen Daten verfügbar. Es kann lediglich auf die im internationalen Vergleich sehr geringe Anzahl von 17 Verurteilungen wegen Mord und deren 61 wegen Totschlag für das Jahr 2005 verwiesen werden. Dies entspricht einer Rate von 0.23 resp. 0.82 auf 100'000 Einwohner. Zum Vergleich: erstere Zahl für Deutschland betrug 0.96 im Jahr 2004, und für die USA rund 6.0 im Jahr 2005[7].

    Nach offiziellen Angaben der Logistikbasis der Arme befinden sich mit Stand 31. Januar 2008 - 204'099 Armeewaffen zu Hause bei den Wehrmännern/Frauen"



    Nun zum Thema Waffen sind Mordintrumente:

    Ich kann hier wohl von niemandem juristische Expertise erwarten aber... lest euch doch mal §211 II StGB durch:

    "(2) Mörder ist, wer


    aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen,

    heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder

    um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken,
    einen Menschen tötet."


    Man sollte nicht mit Fakten umherschmeißen die man nicht begreift!

    Objekte sind neutral und haben keine Gesinnung, Menschen schon.
    Polizisten, Zollbeamte, Soldaten die ich kenne sind durchweg ehrbare Personen und werden sicherlich mit ihren Dienstwaffen keinen Ermorden (Ausnahmen gibt es immer). Diese Waffen werden eingesetzt um die Grundrechte (und Gesetze) anderer Bürger (unseres Staats) vor rechtswidrigen Eingriffen zu schützen. Genau das wäre auch sicher das einzige Argument für einen Jäger oder Sportschützen seine Waffe zweckzuentfremden, nämlich die Notwehr oder Nothilfe. Das kann und will ich keinem verbieten.

    Waffengebrauch zu anderen Zwecken ist in nur geringem Umfang auf legale Waffen zurückzuführen, soweit mir bekannt ist, zumindest in Deutschland.
    Im übrigen wird wer wirklich töten will sich wohl lieber illegaler Waffen bedienen (gerade bei organisierter Kriminalität), dort bekomme ich nämlich weit bessere Gewehre als die Einzellader Sportgeräte, und bis auf Biathlon kenne ich keine Disziplin mit Langwaffen die Mehrschüssig wäre, ausgenommen noch Tontauben, da hat man zwei Schrotladungen.

    Soll ich euch mal noch was sagen was mich persönlich immer tierisch ärgert. Wir Spieler fühlen uns, zu Recht, total an den Karren gefahren, wenn pauschalierte Aussagen getätigt werden. Ich meine guckt doch die Diskussion hier an!
    Aber was machen wir?
    Pauschalieren!
    Ich bin seit ich 15 bin (also schon über nen halbes Jahrzehnt) im Schützenverein, schieße Luftgewehr und Kleinkalibergewehr, habe auch schonmal Kleinkaliberpistole ausprobiert. Währenddessen ist mir eins doch unausweichlich aufgefallen.
    Von Beginn an hieß es immer wer Sicherheit nicht beachtet oder gar Männchen auf die Zielscheiben malt, der fliegt raus! Beim schießen wird nicht groß rumgealbert, da wird nichts getrunken und es ist immer eine Aufsicht anwesend. Kann ich nicht grade von allen anderen Sportarten berichten.
    Ich denke da nur an die übelsten Verletzungen nach Fußballspielen, wenn die Herren meinen sich zusammenschlagen zu müssen (gerade untere Ligen).

    Gefeiert wird zudem immer abseits vom Schießstand und wage es keiner mir zu sagen Fußballer saufen weniger. Zumal das auch bei Schützen rein individuell ist. Ja, wir haben Menschen mit Problemen, aber selbst die dürfen nicht mit nem Bier an die Waffen! Das ist uns sehr wichtig. Schließlich ist der Sportleiter auch nicht gefeit vor Kugeln Betrunkener etc.
    Glaubt mir wenn ich euch sage es ist alles relativ gut kontrolliert, man braucht jede Menge Lizenzen zum trainieren, beaufsichtigen, Munition befüllen, erwerben von Waffen. Wir haben immer ein Auge auf die Schützen besonders die Kinder und haben miteinander Spaß egal ob auf dem Stand, wenn sich zeigt, dass sich das üben und konzentrieren - sehr wichtig- gelohnt hat, oder bei Feiern und Festen, die mit den Kiddies sicher alkoholfrei verlaufen.
    Ich kann nicht oft genug sagen, dass die die nicht im Verein sind sicher abends an den Schulen mehr saufen, wenn mans aufs Jahr hochrechnet als die Kinder die mit uns unterwegs sind.... wir machen nämlich Jugendarbeit und kümmern uns auch um unsere Jugend wenn sie Probleme hat.

    Und soll ich euch noch was passendes sagen?
    Ich war bei der Bundeswehr, wenn auch nur kurz, aber es war sicher mit das beste was passieren konnte. Ich kann jetzt nämlich eins sagen, den meisten (abgedrehte Wehrdienstler die sich wichtigtun ausgenommen) geht es mit Sicherheit nicht ums abmetzeln von Leuten. Das sind normale Menschen mit Frauen und Kindern und alle die ich gefragt habe bis hin zu den Offizieren haben gesagt sie würden die Armee abschaffen und sich darüber freuen, WENN es keine Risiken mehr auf der Welt gäbe für die man bereitstehen müsste. Gleiches gilt sicher für Polizisten!
    Aber wisst ihr was es da gab? Das ist jetzt keine Übertreibung (sicher auch nicht überall, aber das sind halt wie gesagt auch nur Menschen, die sich aus unserem Nachwuchs rekrutieren, daher gibts überall bekolppte, welche Erkenntnis was?), es gab dort Kameradschaft oder nennt es Teamwork wenn es auch besser gefällt.
    Ohne das man sich kannte hat jeder dem anderen bei dem geholfen was er besser konnte und zwar ohne Bitte, Bitte.
    Glaubt ihr sowas ist mir an der Uni zivil schonmal passiert?
    Denkste Puppe.

    Letzteres passte zwar nicht zum Thema an sich, aber gut zum Nebenthema Vorurteile und Pauschalierung.

    Fröhliches zerreißen

    P.S. Mal sehn wer mich als erstes in die braune Ecke schieben will, soviel vorweg, bin ich nicht. Danke der Nachfrage.
     
  13. finde es total schlimm was da passiert ist kanns aber nicht mehr hören das pc spiele immer schuld sind
     
  14. Ruebezahl

    Ruebezahl
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    Also ich Spiele seid dem D**m Shooter am Rechner. Alles was mir vor meine Flinte läuft wird gnadenlos Platt gemacht...

    Aber, ich käme NIE auf die Idee so was in der Wirklichkeit zu machen. Ich denke das diese Jung etwas labil unterwegs sind. Okay, die Jugend von heute hat es sicherlich nicht leicht in der Schule. Als Jahrgang 1972er, kann ich nicht nachvollziehen, welche Leistungen jetzt Schulisch verlangt werden, es muss aber ein großer Druck auf die heutigen Schüler liegen, die so ein verhalten auslösen. Die Diskusion über sogenannte Killerspiele finde ich absolut unangebracht. CS als Grundlage für aller Schult zu suchen finde ich absolut übertrieben. Es gab wirklich schon schlimmere Spiele (Boo*) z.B. oder auch Sin. Ich denke es ist einfach die gesamte Situation mit schuld an solchen Unglücken. Die Kid kommen heute OHNE große Probleme an Spiele mit FSK 18.

    Ich meine, man sollte die Altersfreigabe auf 21 Jahre hochsetzten. Beim Kauf dieser Spiele fände ich sollte auf jeden Fall der Ausweiß kontrolliert werden.... Wie kam der Knabe an FarCry 2 ran? Okay über das Internet, is schon klar! Aber auch eltern sollten mehr darauf achten was die Kids am Rechner machen! Und das Kinder in einer Schießanlage Ballern dürfen... Mann das ist echt Irre, auch wenn es nur Luftdruck Waffen waren.
     
  15. Sehr gut das ihr euch mit dem Thema befasst! Das nenne ich mal einen guten Service, und dann auch noch alles kostenlos!
     
  16. Na mal sehen, wann die Autorennspiele verboten werden. Mit denen jungen Menschen und Kinder das rasen mit Autos erlernen können und sich und andere später totfahren.

    Oder wann wohl die Aufbausimulationsspiele verboten werden. In den man einen kleine Dörfer zu mächtigen Staat aufbaut, der sich mit Waffengewalt gegen andere verteidigt oder neue Rohstoffe und Lieferwege erschließen. (Übereinstimmungen mit realen Staaten sind rein zufällig!)

    Vielleicht werden, auch den demnächst die Gewalt verherrlichenden Fernsehserien und Kinofilme (Alarm: Cobra 11, James Bond, Star Wars, etc.) verboten.

    Schön wäre auch, wenn die Gewaltberichterstattung und Kriegsberichterstattung in den Medien verschwindet. Damit man nicht permanent die schrecklichen Bilder aus Kriegsgebieten von Verwundeten und getöteten Kinder und Frauen sehen muss (zum Beispiel: Irak- und Afghanistan Konflikt, Gazastreifen, etc.).
     
  17. Andidas

    Andidas
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    Mir ist in den ersten paar Zeitungsartikeln aufgefallen das sehr viel über angebliche Killerspiele und Horror videos stand, aber kein einziges mal wurden die Eltern des Jungen erwähnt.

    Ich bin fest davon überzeugt das in jeder Hinsicht die Eltern die erste Anlaufstelle für fragen nach dem Warum sind! Die Depressionen die der Junge hatte kommen auch nicht irgentwoher, da haben die Eltern versagt.


    "Wer sich nicht um seine Kinder kümmert, macht sich schuldig"

    "Es geht nicht um eine neue Diktatur im Kinderzimmer, sondern um lebendiges Interesse. Reden. Spaß haben. Sich ernst nehmen. Füreinander da sein. Man nennt das auch Familie."

    "Das größte Problem sind Eltern, die ihren Job nicht machen."

    mfg
     
  18. ave123

    ave123
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    Ich bin froh, dass die Behörden hier ein bischen Objektivität beweisen und nicht gleich von Counter-Striker oder Far Cry 2 auf ein Motiv schließen, sondern so etwas als normalen Fund eines Jugendlichen ansehen. Die Medien dagegen sagen mal wieder die "Killerspiele" und Horrorfilme sind Schuld auch, wenn es keine Belege dafür gibt, aber dass in Deutschland über 10 Millionen (!!) Waffen bei Privatpersonen zu Hause herumliegen und dass man relativ "einfach" an solche herankommt, das wird nur so nebenbei erwähnt. Jeder der in einem Sportverein eine Schusswaffe braucht und einen Waffenschein samt psychologischer Prüfung gemacht hat, darf diese auch mit nach Hause nehmen. Egal wie man es dreht und was man verbietet solche Taten werden immer wieder vorkommen, weil es meiner Meinung nach an der Erziehung, Bildung, am sozialen Umfeld oder/und an der Psyche solcher Menschen festzumachen ist, dass Menschen dazu in der Lage sind solche grauenvollen Verbrechen zu begehen. Da wird keine Verschärfung von irgendeinem Gesetz etwas ändern.
    Wenn jemand wirklich "Killerspiele" spielen will, kann er sie auch trotz Verbot spielen. Wenn jemand wirklich Horrorfilme sehen will, kann er sie auch trotz Verbot sehen. Und wenn jemand eine Waffe will, wird er sie sich auch trotz Verbot irgendwie irgendwo besorgen können. Man sollte nicht einfach Dinge verbieten und oder etwas als "Sündenbock" heruntermachen, man sollte so etwas lieber als Aufschrei sehen, als Warnung und fortan mehr Geld für Bildung, Jugend und soziale Einrichtungen ausgeben, damit junge Menschen Perspektiven und Vorbilder haben, damit junge Menschen nicht mehr gemobbt werden, damit junge Menschen etwas haben woran sie sich festhalten können.
     
  19. wie im ersten absatz schon erwähnt, finde ich es nach all den jahren eher ratsam sich als game-magazin bzgl der kritik und der "killerspiel"-debatte gar nicht mehr zu äußern. wie man sieht wird außer größeren usk-logos eh nichts gegen pc-spiele gemacht, da die lobby-arbeit der game-industrie offensichtlich sehr wohl ausreicht. auch auf die steuer-millionen durch den games-markt will man ungerne verzichten. damit verkommt das ganze geschwafel und die debatte über die "killerspiele" zu einer lächerlichen farce, welche nur dazu da ist, sich im wahlkampf zu profilieren.
    bei dieser schlammschlacht mitzumachen als games-magazin halte ich als leser für nicht nötig und ich habe auch nicht das bedürfnis noch mal darüber zu lesen. spart euch die seiten und macht lieber n schönen spezial-artikel über games ;)
     
  20. Es ist schon bezeichnend, daß in den Medien Spiele wie Counterstrike u. GTA, als DIE Gewaltgames bezeichnet werden. Dies zeigt, wie wenig die zuständigen Journalisten von Spielen wissen....nämlich gar nix.
    Wenn ich CS mit den Slow Motion Tötungsanimationen von Fallout 3 vergleiche (sehen echt geil aus - ich liebe es wenn ein Kopf explodiert u. die Augäpfel rumfliegen u. ja ich bin ein total gewaltfreier Mensch im Reallife - ich töte nicht mal Fliegen - die werf ich lieber beim Fenster raus), dann fühle ich mich ernsthaft genötigt, zu fragen, ob diese Journalisten in ALLEN Bereichen so schlecht recherchieren, wie bei diesem Thema.

    Eigentlich reicht ein Satz: Wer nicht zwischen den Freiheiten der virtuellen Welt u. dem Real Life unterscheiden kann, oder will, gehört in ne Gummizelle.
    Es macht einfach Spaß, virtuell Grenzen zu überschreiten, die man im Real Life NIEMALS überschreiten würde. Daß dadurch die Tötungshemmung gesenkt, oder die Gewaltbereitschaft erhöht würden, stimmt einfach nicht.

    Menschen, die in unserer kranken Gesellschaft Looser sind, sind nunmal tickende Zeitbomben. Sie werden immer gequält u. haben nichts zu verlieren.
    Mit Games hat das nix zu tun. Mehr mit mangelnder Nächstenliebe, Gleichgültigkeit u. der Lust in der Gruppe gemeinsam eine "arme Sau" zu verarschen=quälen. (Ich bin sicher, viele Teenies hier, wissen genau was ich meine...) Teenager können sehr, sehr grausam sein. Dazu kommt noch, daß man in diesem Alter noch übertrieben sensibel ist. Deshalb verletzen Kränkungen noch viel mehr u. prägen fürs Leben. Gleichzeitig darf man die "Wunden" nicht zeigen, weil wir ja alle so cool sind. Zum Kotzen unsere Gesellschaft.

    Möchte nicht wissen, wie viele der ach so armen Opfer, den "Täter" jahrelang verspottet, gehänselt u. seelisch verkrüppelt haben. Ich kann mir nicht vorstellen, daß der wahllos Unschuldige abgeknallt hat.

    Ich weiss wovon ich schreibe, ich war mein ganzes Leben ein Aussenseiter, der nur fertig gemacht wurde. Also gehöre ich eigentlich zum Kreis potentieller Amokläufer - nach der Definition der Boulevard Presse: Aussenseiter, kaum Freunde, keine Freundin, liebt Gewaltgames...... u. merkwürdig....ich will trotzdem niemanden umbringen. Obwohl ich früher nah dran war Amok zu laufen. Denn in der Schule wurde ich permanent fertig gemacht von älteren Schülern. Nur hatte ich damals KEINE 3D Shooter ..... schon komisch. Ich finde sogar, daß man die Aggressionen in nem Shooter abbaut. Vielleicht nicht während des Spielens, da kommens vielleicht hoch, aber danach ist man ruhiger.

    Und die Amokläufe werden sicher nicht weniger werden.... eher mehr. Denn unsere Gesellschaft löst Ihre Probleme nicht. Sie verlagert oder negiert sie nur. Oder sucht Sündenböcke. Letztlich bleibt dann alles beim Alten. Nur ein paar Politiker können sich profilieren u. Besorgniß, sowie Betroffenheit heucheln.

    Auch das komplette Verbot von Shootern wird Amokäufe nicht verhindern. Da die nunmal durch menschliche Grausamkeit ausgelöst werden u. nicht durch einen, harmlosen, Zeitvertreib, wie 3d Shooter.

    FAZIT: Unsere Gesellschaft löst Ihre Probleme nicht. Sie verlagert oder negiert sie nur. Oder sucht Sündenböcke. Letztlich bleibt dann alles beim Alten. Nur ein paar Politiker können sich profilieren u. Besorgniß, sowie Betroffenheit heucheln.
     
  21. Ein edit button wär toll.
     
  22. Das totale Verbot von Waffen, wäre sicherlich zielführender, als das Verbot von Shootern. Es würde zwar am Haß u. der Rachsucht, welche durch jahrelange Ausgrenzung u. menschliche Grausamkeit entstehen nichts ändern, nur wäre ein Amoklauf mit nem Küchemesser weniger dramtisch u. die Opfer hätten zumindest ne Chance sich zu wehren.
     
  23. Da aber in unserer sicko Gesellschaft nie das Richtige passiert, sondern nur daß, was die Reichen über Ihre Lobbies durchboxen, kann sich ja jeder ausrechnen was passieren wird: Die Waffenlobby wird alles tun, um ein Totalverbot von Schusswaffen für Private zu verhindern u. der Sündenbock wird der 3D Shooter sein. Zumindest bis EA u. Co anfangen "lobbying" in Brüssel zu betreiben.
     
  24. jaymz

    jaymz
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    Beiträge:
    8
    Hallo GameStar,
    super Beitrag! Wie immer eine einwandfreie journalistische Leistung. Man merkt, dass Computerspiele ebenso wie ihre Kosumenten und Kritiker erwachsen geworden sind.

    Danke auch, dass ich mir im PC Fun so schön interviewt und in den Bericht habt einfließen lassen.

    Gruß auch an Toni und Nino
    Alex
     
  25. Also ich sag nur, arme kranke Presse, wenn die Reporter Genitalien hätten würde diese mal ganz laut fragen warum ein Vater dessen Junge sich in psychatrischer Behandlung befand ne Waffe inkl. Munition frei zugänglich irgendwo im Haus versteckt.
    Man stelle sich doch mal vor was eventuell nicht geschehen wäre wenn er diese
    ornungsgemäss wie in unserem kraken Land gesätzlich vorgeschrieben von einander getrennt weggeschlossen hätte.
    Ich möchte echt nicht in seiner Haut stecken.

    PS: Ick freu mir jetzt schon wieder auf die Aussagen des Herrn Schäuble und Co.
     
  26. 70% aller amokläufer spielen killerspiele 90% aller Amokläufer essen Brot

    Lasst die Killerspiele! Verbietet das Brot!
     
  27. die politiker sollten sich mal darauf konzentrieren, (online)-shops und anbieter wie steam oder xbox live etc. zu zwingen eidesstattliche erklärungen bei deren kunden anzuwenden, wenn diese ab16, ab18 bzw. indizierte inhalte kaufen wollen.
    sprich, dass alle personen in diesem haushalt das mindestalter der entsprechenden einstufung erreicht haben (wär ein sehr extremer vorschlag) oder man zumindest in solch einer erklärung unterschriftlich bestätigen muss, dass darauf keinerlei minderjährige zugriff in irgendeiner form haben. also weder durch den briefkasten nocht sonstwie im haus.
    vergehen ließen sich dann in dieser hinsicht strafrechtlich verfolgen, wie es beim derzeit herrschenden waffengesetz ja auch der fall ist.
    somit könnte eine wesentlich höhere aufmerksamkeit erzielt werden bei eltern die dazu tendieren ihre kinder zu vernachlässigen.

    das mit den perso-kontrollen ist doch eh der absolute witz hoch drei, wenn ich schon wieder höre dass niedersachsen wieder testkäufe machen wollen, veranlasst von einem herrn pfeiffer, platzt mir wieder der kragen angesichts der verschwendeten steuergeldern und der fokussierung in einer total sinnlosen richtung....:rolleyes:

    aber MC ist sich bekanntlich für solche umstände leider viel zu schade, d.h. indizierte bzw. uncut spielinhalte gibts auf dem dt. live marketplace einfach generell nicht und ist nur mit nem ausländischen proxy server zu umgehen.
    und bei steam gabs ja auch das debakel um fear 2, das leute in dtl. ihre uncut version nicht freischalten konnten. ich denke mal mit ner dt. IP schaut man bei steam was indizierte inhalte und uncut versionen angeht auch in die röhre oder?
     
  28. Teilweise sicher was wahres dran.

    Das ist eine der Äußerungen die mich zweifeln lassen an manchen Personen.
    Ich meine, vielleicht gab es welche die ihn geärgert haben unter den Opfern. Aber das werden wir wohl nie herausfinden. Der Täter ist nämlich tot und die Opfer meist auch. Letztlich kann das so 100% zielgerichtet aber nicht gewesen sein, woher sollte der wissen wo, wann, wer immer zu finden ist? Immerhin war er über ein Jahr von der Schule weg.
    Naja, was ich eigentlich sagen wollte: Unschuldig waren die mit Sicherheit alle, zumindest in dem Maß, dass gar nichts! diese Tat rechtfertigt. Egal wie fies irgendwer war. Man kann so Motive versuchen zu ergründen, aber soweit zu gehen, dass die ja alle selbst Schuld an ihrem Ableben hatten ist wohl maßloser Hohn der übelsten Sorte.

    Du widersprichst dir ein wenig, oder.

    Das komplette Verbot von Waffen, welches du selbst forderst, aber schon?
    Was man radikal verbietet gibt man der Illegalität preis, einfach aber bekannt.
    Besser ist es fast immer, sinnvolle Regeln und Maßstäbe anzulegen. Diese müssen selbstredend aber auch kontrolliert werden.

    Ich kann dir übrigens versprechen, dass du gegen nen Blankwaffenträger, der gut ausgebildet ist auch keine Chance hast. Der einzige Vorteil: Man kann einen Zweihänder schlechterdings verbergen.

    Es ist im übrigen ja nicht so, dass keine Kompromissbereitschaft besteht sich mit Waffenrecht zu befassen und noch weitere Anpassungen zu tätigen. Das Problem sind doch mal wieder radikale Stimmen. Ich denke da an gewisse Grüne^^.
    Dieses Land ist pluaralistisch und will es auch sein. Jeder soll im Rahmen seiner Sphäre tun können was er mag solange Dritte nicht beeinträchtigt werden.
    Kann man jetzt aus einer enorm kleinen Zahl von Tätern auf ein Verbot für alle schließen?
    Willst du Autofahren verbieten, weil sich einer aus Millionen umbringt indem er in den Gegenverkehr rast, oder überall Fahrbahnrichtungen baulich trennen. Letztlich hast du dann aber das Problem mit Falschfahrern.
    Ein gewisses Restrisko tragen wir alle und müssen wir auch tragen, wenn wir nicht im Spitzelstaat mit Gestapo und Stasi leben wollen, oder in einer Tyrannei a la Hussein.
    Es geht um einen sinnvollen Ausgleich, egal bei welchem Thema. Zwecks Parteiprofilierung (Sind ja bald Wahlen etc.), um nur einen Grund zu nennen, wird darauf aber scheinbar gerne verzichtet. Man will ja Stimmen fischen bei seinem Klientel.
     
  29. Ich finde, dass nicht die erneute Diskussion um die Rolle von Computerspielen bei Gewalttaten das erschreckende ist, mich erschreckt viel mehr die 180°-Drehung mancher "Experten", die nach dem Amoklauf von Emsdetten 2007 laut brüllend auf Ego Shooter zeigten, jetzt aber sagen, dass Spiele allenfalls Faktoren, aber nie Ursachen sein können.

    Dem stimme ich zwar zu, doch es sollte uns alle aufhorchen lassen, wenn Leute wie Prof. Pfeiffer oder die öffentlich-rechtliche Sendung "Hart aber Fair" innerhalb von nichteinmal zwei Jahren so rapide ihre Meinung ändern und dies niemandem auffällt.
     
  30. Einen Versuch war es sicher wert, dennoch bezweifle das es bei diesen beiden Sendern letzendlich auch die richtigen Zielpersonen "treffen" wird. Wenn ich mir z.B. ansehe welches Sortiment an Sendern mein Vater anschaut, da kommen N-TV und N-24 nicht drin vor. Viel wahrscheinlicher das es die richtigen Personen zu Gesicht bekommen wäre, wenn es auf ARD, ZDF, ZDF-Info, RTL, SAT1 oder ARTE ausgestrahlt würde.

    ps.: Ich würde dich gerne auch auf eine Desinformation deinerseits aufmerksam machen. Du hast angegeben das Tim K. "SoftAir" gespielt habe, diesen Sport gibt es nicht, dieser heißt Airsoft und es ist wichtig das man ihn auch so schreibt denn so ist es im Sinne der japanischen Erfinder. Ebenso ist zwischen Paintball und Airsoft ein Himmelweiter unterschied, das eine hat mit dem anderen kaum bis Garnichts gemeinsam. So ist es Fatal dieses im Zusammenhang mit Paintball zu nennen.
    Beim Airsoft wird mit winzigen 6 mm Vollplastekugeln (BBs) geschossen, es wird sich mit Tarnkleidung angezogen um nicht auf zu fallen und die Energie der BBs ist standardmäßig bei 1 - 1,2 Joule. Wobei beim Paintball mit mehr als anderthalb mal so großen (17,3 mm) Farbkugeln mit relativ dicker Schale und schnell trocknender Farbfüllung geschossen. Die Energie mit der Paintballs durch den Lauf befördert werden, ist mehr als 6x höher als beim Airsoft die BBs und zwar 7,5 Joule. Mit Paintballs wird beim Airsoft schon gar nicht geschossen, es gibt zwar entsprechende BBs, diese sind aber so dünnhäutig das sie gerne mal im laufplatzen und dann kann man die Waffe erstmal geflegt auseinanderbauen um den Lauf und eventuell beschmutze Mechanik zu reinigen.
    Ebenfalls wird beim Airsoft tatsächlich von Waffen geredet und beim Paintball lediglich von Makierern, denn beim Airsoft spielt man sozusagen mit Replikaten echter Waffen, nur das diese nie eine echte Patrone abfeuern könnten noch einen vergleichbaren Rückstoß besitzen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18. März 2009
  31. Heartwork

    Heartwork
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    Beiträge:
    247
    Habe grade sternTV gesehen. Da kam nochmal ein Beitrag zu Winnenden und speziell zur Diskussion Sportschützen und Killerspiele. Interessant: die Berichterstattung war völlig vorurteilsfrei. Die anschließende Gesprächsrunde war mit seriösen Menschen besetzt (Prof. Pfeiffer war nicht da und auch sonst machten die 3 Leute da einen vernünftigen Eindruck und haben brauchbares von sich gegeben) und generell war der gesamte Beitrag völlig wertefrei. Ganz im Gegensatz zur durchschnittlichen Berichterstattung bei den öffentlich-rechtlichen. Also sternTV: dickes Lob für ordentlichen Journalismus ohne Hasstiraden und Vorurteile. Oh, eins war noch ziemlich interessant: die haben auf der Waffenmesse in Nürnberg den Pressesprecher von ich glaube Sauer interviewt (also die deutsche Waffenschmiede). Der hat sämtliche Schuld von den Sportschützen gewiesen und auf die Medien (also auch auf Spiele) geschoben. Als Spieler UND Sportschütze (allerdings nur Luftpistole) bin ich von soviel Dummheit echt schockiert. Aber klar, der Mann versucht natürlich, die wirtschaftlichen Interessen seiner Firma zu schützen. Aber immerhin: habe bei sternTV auch noch eine Umfrage mitgemacht zum Thema und die Ergebnisse am Ende waren erstaunlich positiv: 78 % aller Befragten haben auf die Frage, ob sie an einen zusammenhang zwischen Spielen und Gewalt glauben, mit nein geantwortet.
     
  32. PHofmann84

    PHofmann84
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    1.717
    Hexenjagd anno 2009 oder: „Wenn es keine Hexen mehr gibt müssen eben die anderen dran glauben“

    Dass Computerspiele in nahezu jedem modernen Haushalt vorhanden sind dürfte ja allgemein bekannt sein. Dass ein großer Teil der männlichen jugendlichen im Alter von 14-18 bereits Bekanntschaft mit Ego-Shootern gemacht haben dürfte ebenfalls niemanden mehr verwundern. Aber dass laut der öffentlichen Meinung wohl jeder dieser Spieler eine potentielle Massenvernichtungswaffe ist dürfte zumindest anderen Spielern und halbwegs vernünftig denkenden Menschen neu sein. Dass prozentual betrachtet wohl immer weniger Menschen überhaupt noch selbst denken ist zumindest mir bekannt. Ein bekannter Physiker und Kabarettist hat einmal sinngemäß gesagt „Haben Journalisten Angst vor Seuchen und Amokläufern oder vor leeren Seiten?“. Diese Frage sollte sich wohl jeder selbst beantworten, und genügend Anreize für eine Antwort gibt es ja, nicht nur in der Bild-Zeitung.

    Doch wo kommt dieses öffentliche Bild über den sogenannten Killerspiel-Spieler her? Wie so viele Fehlinformationen, Halbwahrheiten und Hetzaufrufe aus den Medien, erzkonservativen Politikern und Pseudo-Wissenschaftlern die damit ihr Geld verdienen und auf sich aufmerksam machen indem sie möglichst reißerisch Meinungen bilden und diese dann auf den denkfaulen Konsumenten-Zombie übertragen. Mit etwas Paranoia könnte man sogar soweit gehen zu sagen dass solche modernen Hexenjagden (obwohl es aufgrund des eher geringen Prozentsatzes weiblicher Killerspiel-Spieler wohl eher Hexerjagd heißen müßte, klingt aber blöd deswegen belassen wir es bei Hexenjagd) immer dann ausgerufen werden wenn es andere Finanzielle, Politische oder Umwelttechnische Katastrophen gibt von denen man ablenken müßte um das feine Gespinst der Macht nicht doch zu zerreißen. Doch genug der Verschwörungstheorien.

    Fakt ist dass es für den Spieler keine Lobby gibt die mit der Waffenlobby, Tabakkonzernen oder einfach dem leicht zu verführenden Dünndenkers der sich Allgemeinheit schimpft mithalten kann. Fakt ist auch dass jemand der etwas nicht versteht und nicht kennt jenes recht schnell verteufelt wenn man ihm sagt dass es böse ist.

    Doch nicht nur der Spieler selbst ist Ziel der Rufmordähnlichen Hetzkampagnen, auch die Entwickler dieser „Killerspiele“ werden als profitgeile, menschenverachtende Teufelsanbeter dargestellt. Blut und Morde fördern angeblich die Verkaufszahlen, doch dass Die Sims oder World of Warcraft wohl viel häufiger als z.b. Counterstrike installiert wurden interessiert hier niemanden.

    Wie sich Killerspiele nun wirklich auf uns auswirken ist nicht eindeutig geklärt, jeder der sich öffentlich damit beschäftigt sagt etwas anderes. Nur wer sich nicht damit beschäftigt ist stets der Meinung dass sie aus einem 14-jährigen definitiv einen Massenmörder machen.

    Ich spiele nun seit weit mehr als 10-Jahren am PC und an Konsolen, unter anderem und intensiv eben jene Killerspiele die aus mir eigentlich längst einen Amokläufer hätte machen müssen. Wenn man auch noch bedenkt dass die Musik die ich mir anhöre (eben Death-Metal, und damit meine ich nicht den modernen Melodic-Death-Metal) eigentlich auch aggresionsfördernd sein müßte und ich nicht gerade ein Philanthrop bin, sollte ich mich eigentlich als Studienobjekt zur Verfügung stellen. Scheinbar bin ich gegen diese Art von Einfluß immun. Gibt es vielleicht sogar ein „Amok-Gen“, das erst durch Counterstrike aktiviert wird?

    Und was haben die 15 Waffen von denen eine ungesichert „herumlag“, und die zugehörigen 200 Patronen mit dem Amoklauf in Winnenden zu tun? Könnte der Täter vielleicht auch noch andere Probleme gehabt haben? Und was hat es mit der mysteriösen Psychotherapie auf sich die er abgebrochen hat? Aber wie es sich für eine Hexenjagd gehört sind das die „kleinen Fragen nebenbei“.....
     
  33. Seahawk

    Seahawk
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    4
    Ja nun ist es mal wieder so weit, Politiker sind wie die Medien fast alle überfordert und wissen nicht was sie tun sollen, also das nehmen wo man halt keine Ahnung hat und den nichtigen Begriff "Killerspiel" erfinden, fertig ist ein Grund und niemand fragt nach. Klasse gemacht, nun ist auch noch das kleine bisschen Vertrauen in die Politik komplett vernichtet worden. Vernichtet? Ups... ich meinte aufgelöst worden. Nicht das ich gleich auf die Straße gehn muss weil ich diesen Begriff nutzte.
    Schließe mich da mit meinem Vorredner zusammen und greife einen Satz von ihm auf:

    Zeigt sich einmal wieder WER hier Meinungsmache betreibt.

    Wie wahr, wie wahr
     
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