EA-Chef zur Pandemic-Schließung

Dieses Thema im Forum "News-Kommentare" wurde erstellt von SKJmin, 6. Dezember 2009.

  1. nicht gekauft wird ....................................... Bankkrott
     
  2. Ich habe ein Iphone, und im Appstore sind die EA Produkte alle nur halb gut bewertet, weil sie zu teuer sind...Dazu kommen noch kostenpflichtige Zusatzinhalte... passt das in die Strategie? JA!
     
  3. Golem

    Golem
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    @ Alvionelf
    Die Entwicklungskosten eines Spiels sind im Schnitt 6-10 Mio$.

    In Einzelfällen über 60Mio$ wenn das Spiel sehr groß wird und eine komplett neue Engine extra dafür Programmiert wird und man sehr viele Externa angagiert (Komponisten, Orchester, Synchronsprecher, Schauspieler, Berater für realistische Sachen(Soldaten usw) etc. pp) meist hat man dann eine Entwicklungszeit von 4-5 jahren. Natürlich hängt es dann vom Spiel ab was dafür benötigt wird.

    Aber der überwiegende Teil wird auf gängigen Engines angefertigt die per Lizenz erstanden und dann etwas gemoddet werden um die Kosten/Zeit einzusparen.Auch werden meist nur alte Spielsysteme übernommen und abgeändert und erweitert.
    Desweiteren verbilligt Serienproduktion die Entwicklungskosten enorm da viele benötigte Materialien (Programmcodeteile, 3D Models etc.) dann schon vorliegen und teilweise nur abgeändert werden müssen.

    Ich pers. glaube nicht das die in Serie produzierten Spiele, die schnell hintereinander kommen, sonderlich hohe kosten verursachen. Wenn man dies in eine relation zu Spielen die wirklich von Grundauf neu entwickelten werden setzt halte ich die 6-10$ für realistischer wahrscheinlich sind sind die Entwicklungskosten noch geringer.
     
  4. Coolstyle

    Coolstyle
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    Der Chef ist nur ein Geldgesteuerter Anzugträger in meinen Augen, nicht mehr... und seine Zukunftsvisionen sind auch fürn Anus, wer bitte lässt solche Trottel an die Spitze?____ Die stellen wirklich auf seelenlosen Kommerz um, und Entwicklerstudios werden wie Kaugummis gekauft und dann wieder ausgespuckt, mich ekelt diese Geschäftsphilosophie übelst an!
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Dezember 2009
  5. Riccitiello ist genau wie Kotik ein geld- und karrieregeiles *********! Da sind die falschen Leute an der Führungsspitze... Menschen, die von der Materie eigentlich keine Ahnung haben, jene die vermutlich niemals selbst intensiv Computerspiele gespielt haben. Es sind Manager ohne Bezug zum eigentlichen Thema.
     
  6. es ist doch immer wieder erstaunlich, wie viele der hier anwesenden Hobbymanager, die wahrscheinlich in der Mehrzahl noch im Hotel Mama wohnen und deren einziger Umgang mit Geld bisher der mit dem Taschengeld war, sich in der Lage sehen, betriebswirtschaftliche Entscheidungen eines Millionen-Konzerns beurteilen und das Management kritisieren zu können. Zumal keiner auch nur einen Schimmer von den Internas hat.
     
  7. Avil

    Avil
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    OJE!!!

    was wird aus Battlefront 3?
     
  8. Ist doch klar, dass EA sich nicht an "qualitativ unterdurchschnittlichen Spielen" stört, solange sie sich gut verkaufen.
    Und Bugware wie "The Saboteur" kann man sich auch billig in Indien erstellen lassen. Hat doch Jowood beim Gothic-3-Addon vorgemacht.
     
  9. Musiker klagen schon seit vielen Jahren darüber, dass die großen Musikkonzerne von Geschäftsleuten geführt werden, die ebenso auch Waschmittel verkaufen könnten.
     
  10. Da muss man kein bwl studium absolviert zu haben, um zu merken, dass dieser führungstyp von EA groß in der kacke sitzt und i-wie versuchen muss nun verzweifelt seinen arsch zu retten..
    Wie er das anstellen will ist ganz einfach, sobald in der führungsposition nur noch ein "max. gewinn" in deren augen schimmern sieht.

    Und wie kreigt man sein maximal gewinn?
    Man schaut wo zuletzt die meisten einnahmen gemacht wurden, und konzentriert sich auf diesen bereich. Alle anderen lässt man fallen. Und zuletzt werden ganze schmieden in ertragsreichere länder verlegt.

    Das er damit auf langer sicht ins eigene fleisch schneiden wird ist klar. Ich kann mir nciht vorstellen, dass die unmengen an "konservativen" spieler bereit sind scheiß handy games mit boosterpacks zu kaufen.
    Die qualität, die in letzter zeit bei EA eher einen höhepunkt hatte, wird zerrissen, da viele gute leute in dem bereich videospiele keinen bock von den USA in den ostblock zu ziehen um da crappy casualgames zu produzieren. Das ist auch nciht das was sie sich unter ihrem beruf vorgestellt haben, glaubt mir.
     
  11. Seltsam das EA immer wieder gute Studios einkauft und diese nach 2-3J nur noch unterdurchschnittliches produzieren... vielleicht sollten se sich mal an die eigene Nase fassen?

    Die Argumente sind auch fadenscheinig. Bei dem Thema Outsourcing gewisser Groß-Konzerne, besonders Richtung Indien, wurde schon viel Lehrgeld bezahlt und unter dem Strich nix verbessert. Schade das die Menschheit zu gierig geworden ist und zu verblödet aus ihren Fehler zu lernen.

    Einzig korrekte Aussage dürfte wohl der Anteil am digitalen Vertrieb sein und das wärs dann auch.

    Gruß
     
  12. Gelbwurst

    Gelbwurst
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    Und verdienen auch noch sauviel Kohle.
    Ich wär dafür, dass genau bei solchen idiotischen Managern die Gehälter drastisch gekürzt werden oder gar aus der Firma geschmissen werden.
    Aber das anscheinend immer die falschen Leute ganz oben an der Spitze sind ist ja heutzutage absolut keine Seltenheit mehr egal ob in der Politik oder in Firmen.
     
  13. "Riccitiello sieht in digitalen Spielen [...] die Zukunft."
    Ich glaube EA hat noch nie ein analoges Computerspiel entwickelt.
     
  14. Leya

    Leya
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    Eigentlich ist es ja kaum noch möglich, aber EA schafft es doch, bei mir immer noch unbeliebter zu werden.
     
  15. itistoolate Sarkasmus!

    itistoolate
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    Ja bitte produziert nur free-2-play spiele in china und überlasst den Markt der Konkurrenz. Für uns Spieler kanns nur besser werden.
     
  16. Und warum sind das dumme Argumente?
     
  17. Na ob er da mal nicht die falschen Präferenzen setzt. Klar gibt es zukünftig viele Browser oder Handyspiele,
    aber ob man damit viel verdienen kann (und nur darum geht es EA) bezweifel ich mal stark.
    Selbst mit besser werdenden Displays sind doch Handys als Spieleplattform nur ein Witz.
    Und das Onlinespielen (Grafik- und Prozessorberechnung auf Servern - nur das Ergebnis wird gestreamt) ist erst in vielen Jahren halbwegs wirtschaftlich zu betreiben. Da sparen die sich aktuell bei manchen Spielen die zentralen Server und meinen zukünftig den Spieler so bedienen zu wollen....

    Ich fürchte da ist jemand auf die Marketingsprüche der Serverhersteller reingefallen :) - bis das realisierbar ist gehen noch locker 20 Jahre ins Land.

    Und bis dahin werden die indischen oder die chinesischen Entwickler auch nicht die Heilsbringer unter den Entwicklern sein. Die lassen sich jetzt von uns dafür bezahlen zu lernen wie es richtig geht und wenn der Knowledge-Transfer in ein paar Jahren fertig ist und es hier nur noch wenige Entwickler gibt werden EA und Konsorten sich umsehen.

    Haben wir den als Westen nichts aus der Misere um die Herstellung von Spielzeug in China gelernt. Miese Qualität, keine Umweltbedingungen und keine Haftung....

    Armer Westen, wenn die Gier nach Gewinn kurzfristige Entscheidungen zum Nachteil zukünftiger Generationen heraufbeschwört - nach mir die Sinnflut, Hauptsache meine Kasse stimmt....

    Aber das Spiel mit der kurzfristigen Gewinnmaximierung um die Aktienkurse hoch zu halten und damit die Boni der Vorstände zu gewährleisten ist wirklich das Ende der Marktwirtschaft.

    So gehen die langfristigen Unternehmensziele um die es ja den Besitzern (den Aktienbesitzern) gehen muss völlig vor die Hunde. Da diese ja in der Regel mit der Geschäftsführung nur sehr indirekt was zu tun haben.

    Hoffentlich gibt es in deren Reihen irgendwann genug Sachverstand um die Entlohnung nach kurzfristigen Aktienkurzentwicklungen zu stoppen.

    Dann bekommen wir vielleicht auch noch in Zukunft gute Spiele zum Spielen, die Menschen entwickelt haben die mit Kreativität und Sachverstand gearbeitet haben.
     
  18. Das EA rote Zahlen schreibt liegt sicherlich hauptsächlich an den Kunden die nicht so viel hart verdientes Geld für durchschnittliche Spiele ausgeben wollen.

    Die wirklich guten Spiele werden auch gekauft, egal von welchen Hersteller.
    Aber wenn ich sehe was EA da teilweise abliefert um Kosten zu sparen bin ich echt erschrocken.

    Es macht Sinn Entwicklungen zu bündeln (Dragon Age + Mass Effekt2) und Plattformübergreifend zu entwickeln - aber die Inhalte müssen stimmen...
    Kosten verteilen und Entwicklungen möglichst verteilt nutzen - dort sollte EA seine Stärke sehen, da Sie so viele Entwicklungsstudios Ihr eigen nennen.
    Know-How ins den Osten oder nach Asien abwandern zu lassen wird die Kreativitäts- und Sparsamkeitsprobleme nur kurzfristig lindern - aber nicht lösen.
     
  19. lead341

    lead341
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    Die Absicht, sich künftig stärker auf den Casual-Gaming-Markt zu konzentrieren, könnte für EA ein existentieller Irrtum sein - wenn man folgendes annimmt:

    EAs Kalkül beruht auf der momentanen Dominanz von Casual Gamern sowie auf einem künftigen Wachstum eben dieser Zielgruppe. Genau dies bezweifele ich. Weshalb?
    Für mich als "Tiefenspieler" (d.h. klassische PC Games, Rollenspiele, RTS etc.) ist der Casual Gaming Hype auf der einen Seite natürlich ein Ärgernis, andererseits verdanken gerade wir Spieler dem Casual Gaming etwas ganz besonderes: dadurch wurde eine enorme Klientel, darunter seit alters ausgesprochene Computer-Gegner, dem Computerspielemarkt langsam aber sicher geöffnet. Casual Games hat viele, die anfangs nichts mit der Komplexität eines Baldurs Gate oder Supreme Commander anfangen können, "geöffnet". In meinem Freundeskreis habe ich nun das Phänomen beobachtet, dass viele ehemaliger Casual Gamer langsam einen Blick in Richtung "richtige Spiele" riskieren - also Rollenspiele, RTS, Adventures usw. Oder einfacher ausgedrückt: Nicht jeder Casual Gamer bleibt ein Casual Gamer, viele werden neugierig auf die zahllosen und tiefgründigen Welten, die die Virtualität ermöglicht. Die Zahl der Tiefenspieler wird deshalb tendenziell wachsen und die der Casual Gamer irgendwann stagnieren und abnehmen. Und aus diesem Grund kann sich die Strategie von EA als Irrtum herausstellen.
     
  20. Hi !

    Nicht sehr überzeugend, wenn ein Manager der selber ca. 5.000.000 $ / Jahr
    (Quelle: www.gametradejournal.com) verdient, Mitarbeitern vorwirft zu teuer zu sein. Wo das hinführt kann er sich bei seinen Kollegen aus Detroit ansehen. :no:
     
  21. Battler

    Battler
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    EA sollte aufhören Sims Addons auf den Markt zu schmeisen und dafür die andere Entwicklungen fördern. Ich verstehe ja das man wirtschaftlich arbeiten muss aber das muss nicht heißen immer mehr Studios zu schließen. Ich habe das gefühl als hat EA ein händchen dafür Spieleserien und Entwickler in den Sand zu setzen und C&C wird folgen.
     
  22. glad2cu

    glad2cu
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    Da hat sich EA wiedermal was tolles geleistet! Ist ja wieder typisch, dass ein kürzlich übernommenes, ambitioniertes Entwicklerlabel wiedermal seine Pforten schließen muß, weil EA nur raffgierig auf Profite und Einsparungen aus ist. Sollen sie doch weniger Spiele produzieren und sich auf den Digital-Sektor konzentrieren. Ich kaufe sowieso bald keine Spiele mehr von diesen Money-Blutsaugern!
     
  23. Den Ochsen hier interessieren keine Computerspiele sondern nur der Gewinn und sein persönliches Gehalt.
    Ob Pandemic nun Hähnchen verkauft oder PC-Spiele entwickelt, juckt doch den nicht.
    Dieser Arsch von EA verdient sicherlich so viel im Jahr wie die Pandemic Studios samt 200 Mitarbeiter kosten.
    Schön zu wissen ist, dass der Arsch hier auch nicht ewig lebt, und das letzte Hemd hat bekanntlich auch keine Taschen .....
     
  24. der unterschied ist halt, daß entscheidungsträger bei ea, oder wer auch immer die paychecks ausstellt, halt der meinung ist, daß dieser kerl sein geld wert, dh gehalt und geleistete arbeit in einklang ist, aber über die pandemic leute man zu ner anderen einschätzung kam...

    würde pandemic zuletzt nen megaseller wie sagen wir gta4 abgeliefert haben, dann würde bei ea niemand sich gedanken über den zu kostspieligen standort im sonnigen kalifornien gemacht haben...
     
  25. ach komm, heb mal pandemic nicht auf nen throne...ambitioniere entwickler...
    den größten erfolg hatten sie als das damals total angesagte star wars setting auf das ebenfalls angesagte battlefield gameplay überstülpten... war natürlich marketingtechnisch ein top schachzug, aber nix, womit man die entwickler groß huldigen bracht...

    btw wer sich ne abc maske als firmenlogo wählt, der hat eh einen an der waffel... ;-)
     
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