Strahlendes Europa

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von °qwasder°, 19. Februar 2010.


  1. Genau so sehe ich das auch. :yes:
    Mein PC-Beispiel von vorhin hat ja wieder mehr Kritiker auf den Plan geworfen - war nicht sonderlich gut gewählt, schätze ich. :ugly:
     
  2. SchmolleIchOderLolleIch

    SchmolleIchOderLolleIch
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    die können den atommüll ja einfach ins weltall schiessen :nixblick:
     
  3. MadCat N7 Moderator

    MadCat
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    1. Zu teuer.
    2. Wenn eine abstürzt ...
     
  4. Punkt 2 ließe sich sicherlich lösen, macht dann aber Punkt 1 nur noch stärker.
     
  5. Wie willst du die Chance, dass eine Rakete abstürzt, zu 100% ausschließen? :confused:

    Oder zumindest zu einem Prozentsatz, den man als verantwortungsvoller Mensch vertreten könnte.

    Ist ja nicht so, als ob die Nasa und andere Weltraumorganisationen es gerne sehen, wenn ihre Trägerrakete mit dem sündhaft teuren Satelliten gerade mehr Feuerwerk verursacht, als eigentlich geplant war.
     
  6. Dass eine Rakete mal abstürzt kann man wohl nicht verhindern, aber dass dann eine Katastrophe passiert schon.
     
  7. MadCat N7 Moderator

    MadCat
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    Neue Reaktortypen sind wesentlich sicherer und produzieren auch deutlich weniger Müll. Bis die Kernfusion wirklich eine brauchbare Energiequelle ist, halte ich neue Spaltungsreaktoren für durchaus sinnvoll.

    Wir könnten in diesem Bereich schon wesentlich weiter sein, aber man hat sich ja Ende der 80er Jahre dafür entschieden, die Technolgie für Thorium-Kugelhaufenreaktoren nach China zu verkaufen -- einfach nur idiotisch.

    Dazu dann noch die hirnrissige Entscheidung, ITER in Greifswald zu verhindern. Das war wirklich eine grandiose Leistung von Rot-Grün, genauso wie die Streichung der Gelder für die Nuklearforschung, zu der auch Fusionsreaktoren gehören.

    Aber stattdessen bauen wir ja lieber neue Kohlekraftwerke (deren Filter im übrigen auch radioaktiver Sondermüll sind), die CO2 en masse in die Luft pusten und pflastern alles mit Windrädern zu -- wobei kein Mensch auf die Lärm- und Vibrationsbelastung durch die Dinger Rücksicht nimmt.
     
  8. MadCat N7 Moderator

    MadCat
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    Und wie? Man hatte ja schon oft genug bei Satelliten mit Radionuklidbatterien starke Bedenken und die enthalten vergleichsweise (zu einem Atommüll-Transport) kleine Mengen radioaktiver Stoffe.
     
  9. TJHC

    TJHC
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    An sich gebe ich dir Recht, dass man energieeffiziente Technologie erforschen und die Produkte verbreiten soll. Aber ein neues Produkt sollte erst gekauft werden, wenn das alte ausgedient hat. Es bringt nichts jeden Monat einen neuen Computer zu kaufen, für dessen Herstellung wahrscheinlich mehr Energie draufgegangen ist, als er jemals verbrauchen wird.
     
  10. Ah, so meinst du das. Das könnte ich mir auch eher vorstellen - aber wie du sagst werden dann wohl die Kosten explodieren...
     
  11. Ich bin mir ziemlich sicher, dass man Hüllen bauen könnte, die einen Absturz überstehen in welcher Form auch immer. Dass das nicht zu finanzieren wäre, steht natürlich außer Frage.
     
  12. Die werden ja dummerweise auch alle schlagartig per Knopfdruck ausgeschaltet. Und dann stehen wir da... :confused:
    Regenerative Energie kann den Bedarf sicher nicht alleine decken. Allerdings wäre bei vernünftiger Förderung eine deutliche Steigerung möglich, die einige AKWs einsparen würde.
    Man müsste natürlich den Verbrauch langfristig durch höhere Effizienz, bessere Bautechniken und auch bewussterem Umgang mit Energie senken.
    Dieser Übergang funktioniert in unserer Gesellschaft, so wie ich sie persönlich wahrnehme, mal wieder nur über den Preis. Die gegenwärtige Verschwendung wird erst aufhören, wenn sie finanziell spürbar ist.
     
  13. Wenn eine abstürzt, verglüht sie in der Atmosphäre :yes:

    Lärm? Ich finde die nicht lauter als etwas Wind. Man muss schon weniger als ein paar hundert Meter entfernt stehen, um etwas zu hören.

    Und was meinst du mit Vibrationen?
     
  14. :huh:
    Davon hab ich zum ersten Mal gehört aber anscheinend ist das sogar wesentlich wilder, als du das hier beschreibst:
    http://www.bund-nrw.de/fileadmin/bu...ioaktivitaet_aus_Kohlekraftwerken_11_2008.pdf

    Echt interessant!

    Lest euch mal den Text im Übergang von Seite 3 auf Seite 4 durch. :huh:
    Kohlekraftwerke emittieren (Reibungslosen Betrieb des AKW vorausgesetzt) nach diesem Artikel sogar mehr Radioaktivität als Atomkraftwerke...
     
  15. MadCat N7 Moderator

    MadCat
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    Ich stimme Dir zu, aber nur schnell zu den Fernsehern: neue Technologien sind da nicht automatisch stromsparender. LCD-Geräte sind erst in den letzten zwei Jahren in einen erträglichen Bereich gekommen bzw. werden eigentlich erst jetzt durch die LED-Backlights wirklich interessant. Bei Plasmas hat sich auch einiges getan, aber es sind nach wie vor ganz üble Stromfresser.
     
  16. MadCat N7 Moderator

    MadCat
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    Na ja, der Artikel ist vom Bund Naturschutz. Sind auch keine großen Freunde von Atomkraftwerken. Aber selbst wenn die Strahlendosen um 50% übertrieben wären, ist die Belastung noch enorm hoch.

    Wenn ein 1 GW-Kohlekraftwerk im Jahr wirklich 34 kg Uran-235 rausrotzt, muss man sich fast wundern, dass der Iran Anreicherungsanlagen und keine Kohlekraftwerke baut ...
     
  17. Beim Neukauf sollte man den geringern Verbrauch nur nicht dadurch verschenken, dass man sich größere luxuriösere Geräte anschafft, was ja leider oft der Fall ist.
     
  18. TJHC

    TJHC
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    Das schlimme ist, dass die Verschwendung (zumindest in der Industrie) subventioniert wird. Wir produzieren mehr als wir eigentlich brauchen, wodurch die Gesellschaft sehr verschwenderisch wird: Statt das Auto zur Reparatur zu schicken wird es für eine „Umweltprämie“ verschrottet und ein neues gekauft. Dass bei der Produktion Unmengen an Energie verbraucht werden (Stahl erzeugen und formen, Glas herstellen, Transport, Microchips herstellen, etc.), geht in der Going-Green- Berichterstattung völlig unter.
    Überhaupt finden sich in diesem Bereich Unmengen von Pseudo-Weisheiten: Elektroautos sind umweltfreundlich, Gen-Technik ist böse, High-Tech ist sauber...
     
  19. Ja, deswegen hab ich den letzten Satz noch weggelöscht. Die sind sicherlich keine Freunde von Atomkraft, aber wie du schon sagst... mich erstaunt es zumindest. Hätte ich nicht gedacht.

    Das muss einen ja fast dazu veranlassen, die Einstellung zur Atomkraft zu überdenken. Nicht, dass ich die jetzt gut fände, aber Kohlekraftwerke sind in meiner Präferenzliste gerade nochmals abgerutscht. Vom vorletzten auf den letzten Platz. Oder so.
     
  20. iii

    iii
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    Mir schwebt da so ein gigantischer Massenbeschleiniger (Railgun) vor...

    Notfalls könnte man den dann als Planetengestütze Abwehrwaffe gegen fiese Killeraliens einsetzen...

    Pew Pew!
     
  21. Ja, so eine große Railgun wär geil. :D

    Aber ich frage mich grade, ob das Ding nicht mehr Saft ziehen würde, als Atommüll dafür anfiele... :ugly:
     
  22. iii

    iii
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    Egal! Notfalls stellen wir 2 neue AKWs daneben!:ugly:

    Wer brauch schon Lösungen, wenn man VISIONEN hat!
     
  23. Habe ich ja auch nicht gesagt.
    Im Gegenteil, ich finde diese Wegwerfgesellswchaft schlimm! Heutzutage wird kaum noch was repariert, sondern nurnoch ausgetauscht.

    Sind LCD denn nicht stromsparender als Röhrengeräte?
    Ich habe mir 2001 eine Sony Röhre geholt. Die reicht für meine 3x Fernsehgucken im Monat auch noch aus, aber wenn ich die anschalte, fällt bei uns die Straßenbeleuchtung aus.
     
  24. Silent Hunter Bambis Alptraum

    Silent Hunter
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    Es ist auch schon mal ein Satellit mit einem Atomreaktor irgendwo in Kanada abgestürzt. War eine Riesensauerei. (nein, keine Radionuklidbatterie, sondern ein richtiger Reaktor. War ein sowjetischer Radarsatellit mit hohem Leistungsbedarf).
     
  25. Silent Hunter Bambis Alptraum

    Silent Hunter
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    Weil dieses U-235 immer noch mit wesentlich mehr U-238 gemischt ist und man es immer noch anreichern muß. (Ja, richtig, das bedeutet, daß neben den paar kg U-235 auch noch ein paar Tonnen U-238 mit ausgestoßen werden. Und auch noch ein paar Tonnen Thorium. Und von den Tonnen an Schwermetallen (Quecksilber, etc) fange ich mal gar nicht erst an).

    Es wurde schon großtechnisch Uran aus Kohleasche gewonnen, und in China werden grade wieder kommerzielle Projekte geplant. Daß man es zwischenzeitlich nicht gemacht hat liegt wohl nur an den günstigen Uranpreisen auf dem Weltmarkt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Februar 2010
  26. Thandor

    Thandor
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    Ich wüßte nicht, dass wir Atommüll an Schwarzafrika verkaufen. Das wäre auch kurzfristig eine äußerst dumme Idee, Bin Laden würde sich die Hände reiben.

    Ansonsten: Ich halte es für eine Illusion, dass wir zukünftig ohne Atomkraft auskommen. Sobald Öl teuer genug ist, werden die Leute nach billiger Energie rufen. Und dann schlägt die Stunde der AKWs wieder.

    Nicht mehr in Deutschland vielleicht, weil hier der Protest gegen einen Bau zu groß wäre. Aber dann werden die AKWs eben an der deutsch/polnischen oder der deutsch/tschechischen oder der deutsch/französischen Grenze errichtet (AKWs werden eh gern an Grenzen zu anderen Ländern gebaut).

    Und dann kaufen wir Deutschen billigen Strom, der möglicherweise zu Bedingungen erzeugt wurde, die in Deutschland nicht hoch genug wären - aber dafür steht das AKW 5000m weit weg von Deutschland.
     
  27. testament666 gesperrter Benutzer

    testament666
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    warum kommt keiner auf die idee erneuerbarer energie? :aua:

    atommüll in sahara lagern. pyramiden sind ja nach 2000 jahren auch nicht untergegangen.
     
  28. Thandor

    Thandor
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    Aber dann schrieb testament666 im gspb:
    und die Menschen schauten fassungslos-freudig auf, fassten sich an den Händen, sangen und alles war gut. :ugly:
     
  29. Master Blaster Ruling Bartertown

    Master Blaster
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    Das ist natürlich der richtige Weg, aber auch bei erneuerbaren Energien gibt es Probleme. Bei Windkraftwerken ist z.B. die Zahl der Stunden im Jahr, in denen man maximale Energieausbeute hat nicht sehr hoch (natürlich je nach Ort unterschiedlich). Bei Sonnenernergie ist es ebenso (gerade in Deutschland).
    So billig ist Atomstrom ja garnicht. Die nicht gelöste Endlagerfrage wird uns bestimmt noch sehr viel Geld kosten. Davon abgesehen gibt es auch gerade in Frankreich Probleme mit dem Atomstrom, wenn z.B. im Sommer nicht genug Kühlwasser für die Kraftwerke da ist.
     
  30. angel

    angel
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    Wobei neben der Solar- und Windernergie auch noch relativ großes Potential im Ozean liegt - aber auch dort sind die Techniken bisher alles andere als ökonomisch oder haben andere Einschränkungen, wie mögliche Standorte.

    Wobei man es auch einfach so sehen muss:
    Zu erwarten, dass man den gesamten Strombedarf auf der Welt durch alternative Energien ersetzt ist utopisch, aber zumindest sollte es mit der Zeit einen beträchtlichen Anteil einnehmen.
     
  31. Wheeler

    Wheeler
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    Es darf sich nicht die Frage zwischen Kohle oder Atom stellen, beides sind Technologien, auf die wir schnellstmöglich verzichten sollten.
    Als einzigen fossilen Übergangsenergieträger sehe ich das Gas. Gaskraftwerke emittieren die Hälfte an CO2 im Vergleich zu Kohlekraftwerken. Und die Atomkraft ist schließlich auch nicht so emissionssauber, wie sie oft dargestellt wird. Rechnet man bei Atomstrom das erzeugte CO2 durch Uranabbau usw. mit ein steht man bei bis zu 288 Gramm CO2 pro Kilowattstunde.
    Und zur Sache mit der Abhängigkeit von Russland bei Gas: Kein Land kann seinen Uranbedarf für AKWs durch eigene Uranvorkommen decken.

    Solarstrom können wir durch Solarkraftwerke beziehen, wie es bei Desertec geplant ist. Photovoltaikanlagen bietet den unglaublichen Vorteil, dass man sie nahezu überall hinsetzen kann, ohne dass es einen stört. Wenn wir europaweit die Dächer mit PV-Anlagen decken würden, wäre das Problem mit der ungleichen Energieausbeute zumindest schonmal verringert. Natürlich bräuchten wir ein Stromnetz, bei dem Deutschland Solarstrom aus Frankreich beziehen kann, wenn in Frankreich mehr Energie als benötigt erzeugt wird. Das gleiche muss bei Windkraftanlagen gelten. Wenn wir die Küste Europas gleichmäßig mit Anlagen decken könnte man der ungleichen Energieausbeite entgegenwirken.
     
  32. meph

    meph
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    Solange bei den AKWs die Möglichkeit eines Supergaus besteht, bin ich gegen Atomkraft, schlielich werden die auch von Menschn verwaltet und Menschen machen Fehler.
    Und das Thema der Endlagerung ist ohnehin nicht geklärt. Auch wenn die aktuelle Regierung das ganze am liebsten wieder irgendwo versenken würde, um in x Jahres festellen zu müssen, dass der bau doch nicht so sicher ist ....
     
  33. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
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    :rotfl: Sehr gut.
     
  34. doc85 Excommunicate Haereticus

    doc85
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    atomenergie sehe ich auch nur als "übergangslösung", wer sauberen strom will (und braucht) muss auf langfristigkeit und nachhaltigkeit setzen.
    solange das problem der endlagerung nicht gelöst ist sehe ich beide bedingungen nicht erfüllt.

    demnach beschämt es mich auch dass die fördergelder für erneuerbare energien zurückgeschraubt wurden, denn:
    die erde ist uns nicht geschenkt, sie ist uns nur von unseren kindern geliehen.
     
  35. larsiam

    larsiam
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    Schade, mit dem Geld hätte man gut einiges an anderen Kraftwerksarten mit höherem Wirkungsgrad oder Fusionsforschung finanzieren können.

    Imho aber immer noch besser als Öl oder Kohle...
     
  36. Thandor

    Thandor
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    Werden sie das?

    Was derzeit bei der Solarförderung abgeht ist nicht mehr feierlich. Deutschland zieht aufgrund seiner hohen Subventionen mittlerweile aus dem gesamten Weltmarkt Solaranlagen ab. Die Herstellungskosten für Anlagen sinken, unsere Förderung (vor allem die Abnahmegartantie für Strom) bleibt aber bisher gleich. Letztlich finanzieren wir damit tatsächlich den Aufbau einer Solarindustrie - in China. Da produzieren mittlerweile nämlich auch die meisten deutschen Unternehmen, was sie nur nicht gerne und nicht so laut sagen.

    Wie umweltfreundlich die - sowieso erst mal unter hohem Energieaufwand zu produzierenden - Solarzellen in China hergestellt werden, was aus den bei der Produktion anfallenden Chemikalien und Giftresten wird, fragt man wahrscheinlich besser gar nicht erst.

    Das wichtigste Material, das für Solarzellen zur Stromerzeugung verwendet wird, ist das Halbmetall Silizium. Dieses kommt jedoch nicht als solches in der Natur vor, sondern muss aus Siliziumdioxid SiO2 (Quarzsand) gewonnen werden. Dazu wird das SiO2 mit Kohle im elektrischen Lichtbogen bei 2000 Grad Celsius zu Silizium mit einem Reinheitsgrad von 98 Prozent reduziert. Im nächsten Schritt wird das noch relativ stark verunreinigte Silizium mit Chlorwasserstoff (HCl) zu Trichlorsilan (SiHCl3) umgesetzt, das dann mehrfach verdampft und kondensiert wird, bis nahezu alle Fremdstoffe entfernt sind. Anschließend wird das Trichlorsilan in Gegenwart von Wasserstoff zersetzt, es entsteht hochreines Silizium. Ohne Chlorchemie gibt es also keine Solarzellen zur Stromerzeugung. Für eine Solarleistung von 1 kW sind rund 11-14 kg Silizium notwendig.

    Ach ja, und dann gibts da noch eine Kleinigkeit zu beachten: Deutschland ist leider nicht unbedingt ein Land für Solarstrom. Eine Solaranlage in Deutschland kann deshalb im Jahr im Durchschnitt nur 900 Stunden auf Vollast laufen.
     
  37. MadCat N7 Moderator

    MadCat
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    Die neuen in der Regel schon, allerdings hängt das auch von den Einstellungen ab. Der größte Stromfresser sind eigentlich die klassischen Hintergrundbeleuchtungen. Geräte mit LED-Backlight verbrauchen meist deutlich weniger Strom und liefern zu dem eine, hellere, gleichmäßigere Ausleuchtung, was der Bildqualität und dem Kontrast sehr zu gute kommt.
     
  38. larsiam

    larsiam
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    Frag mal die Russen, die kennen sich da aus :yes:


    1 Satellit, 124.000 km²

    :ugly:
     
  39. Für die Suche und für eventuelle weitere Einsätze stellte Kanada der Sowjetunion eine Rechnung in der Höhe von 6.041.174,70 Kanadischen Dollar; die UdSSR bezahlte schließlich drei Millionen Kanadische Dollar. :ugly:
     
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