Ich rette die Welt! Mal wieder...

Dieses Thema im Forum "Spieleforum" wurde erstellt von ParaBellum, 21. Februar 2010.

  1. Marvin manisch-depressiv

    Marvin
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    Werden die Moderatoren jetzt schon von der Straße aufgelesen, ohne wenigstens noch vorher getestet zu werden? Also wirklich. :no:

    :ugly:


    Auf so einen Typen:
    http://images.idgentertainment.de/images/idgwpgsgp/bdb/1508571/800x600_prop.jpg

    ?

    Neee. :ugly:

    Ganz einfach: Schon Lucas hat so ziemlich jede von Menschen kreierte Mythologie in Star Wars eingebaut und zu einem großen Ganzen vermischt. Es greift wie die Bioware-Spiele einfach nur auf seit langer Zeit etablierten Fantasy- und Märchenmythen auf.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Februar 2010
  2. Und jetzt der Hammer: Du wirst kein Fantasy-Werk finden, das sich nicht bei bekannten Legenden oder anderen Werken bedient. Kein einziges.
     
  3. Marvin manisch-depressiv

    Marvin
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    Es ist eine Sache, etwas aufzugreifen und weiterzustricken, sich ständig nur selbst zu wiederholen eine andere. ;)
     
  4. Zele Peter Neururer des GSPB. Nur ohne Porsche.

    Zele
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    Aber Mass Effect hat keine Drachenquest :(:D
     
  5. Boschboehrlie

    Boschboehrlie
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    Monitor? Singular? Im Leben nicht!
    Drachen sind übergroße, mächtige Viecher.
    Reaper sind übergroße, mächtige Maschinen. Oder so. Passt doch. :nixblick:
     
  6. CarnageDark

    CarnageDark
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    Das bezieht sich noch auf die alte Nordlandtriologie. Im zweiten Teil gab es recht oft Zufallsereignisse und an manchen Stellen auch diese Nachricht, ist also eine Art Running Gag.

    Über Drakensang 2 kann ich noch nicht viel sagen, da ich es erst bald anspielen werde, aber Drakensang fand ich gerade aufgrund der eher westeuropäischen Mittelaltersatmosphäre und natürlich aufgrund der Pen & Paper Vorlage recht nett.

    An die alte Nordlandtriologie kommen die neuen Teile für mich aber leider nicht ran.

    Ps: Ich mag ja auch Bioware, aber selbst Baldurs Gate kommt für mich nicht an die alten DSA-Spiele heran. :teach:
     
  7. Mir würde in einem Spiel - vor Allem in einem Rollenspiel - definitiv was fehlen, wenn im Hintergrund keine apokalyptische Bedrohung brodelt. Dass die Welt dem Untergang geweiht ist, ist für mich einfach ein Grundgesetz, das jedem guten Rollenspiel zugrunde liegen sollte. Wo es keine Bedrohung gibt, braucht es auch keinen Helden. Soll ich einen Normalo spielen, der für die Nachbarin Milch holen geht? Wer daran Spaß hat, bitte. Mein reales Leben ist schon banal genug, da will ich wenigstens im Spiel eine große Persönlichkeit verkörpern. :ugly:
     
  8. Indiana_Bart ༼ つ ◕_◕ ༽つ GIB

    Indiana_Bart
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    ich weiß - aber bei Drakensang gibt es laufend solche Gags (Betrunkener, der vor der Kneipe steht und selbige sucht etc.)

    die Nordlandtrilogie ist ja eher düster gehalten, soweit ich mich erinnere (sollte ich mal wieder spielen, habe hier noch die CD Version rumstehen :D)
    dito :yes:
     
  9. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Ich finde man kann auch sehr gut Spannung erzeugen ohne dass gleich die ganze Welt bedroht ist. Grade in Rollenspielen würden mich mal mehr politische Beziehungen und Intrigen interessieren.

    Und guck dir das Lied von Feuer und Eis an, da gibt es keine akkute Bedrohung der Welt (bzw doch, aber diese in den bisher erschienen Bänden nur angedeutet und spielt kaum eine Rolle) und die Serie ist so ziemlich das fesselndste und beste was die Fantasyliteratur hergibt.

    Dazu müsste man sich halt mehr auf glaubhafte Charaktere und verzwickte emotionale Situationen konzentrieren anstatt auf blutrünstige Monster und fiese Erzdämonen.
     
  10. angel

    angel
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    Meine Meinung... die NLT ist auch heute noch top und besser als die meisten anderen RPGs. Noch schon klassisch und komplex - sowas gabs in der Form danach ja kaum noch.

    Mit der Drakensang-Reihe hingegen kann ich mich irgendwie nicht so recht anfreunden, zu kitschig, zu bunt...

    Aber btw. Weltretter-RPGs:
    In Dragon Age rettet man eigentlich auch nicht die Welt, sondern nur ein unbedeutendes, kleines und schwaches Land. Tatsächlich ist die Bedrohung durch die Verderbnis in DA sogar äußerst gering, immerhin wurden in Thedas bereits vier Verderbnisse niedergerungen ;)


    Aber ich sehs so:
    Solang man das Weltenretter-Szenario atmosphärisch, relativ glaubwürdig und gut inszeniert umsetzt, ist mir das Recht. Denn auf die Umsetzung kommts letzten Endes an, ob ich nun nur eine Stadt (wie in Schatten über Riva) rette, oder eine Galaxies (wie in Mass Effect).
     
  11. Nö. Bioware ist weltweit ähnlich überbewertet, wie hierzulande Gothic. :p
    Die Besten RPGs kommen alle nicht von Bioware. The Witcher, Planescape Torment, TES III: Morrowind. :bet:
    Biowar verfügt nur über die sbeste Konztanz.
    €dit: Biowares großes Plus ist die Identifikation mit der Hauptfigur und die Charakterzeichnung.

    Nö. Aber die Maid selber bügeln und dann vorm Deppen mit der Krone türmen, das wünsche ich mir in einem Rollenspiel. :user:
    :yes:

    Ich wünsche mir Politik, Wirtschaftstheorie, Naturwissenschaften, moralische Dilemmata, Hass, Armut, Grausamkeit, glaubwürdige Konflikte, Triebtäter, moralische Relativität, Humor und vieles mehr.

    Sapkowski ist einfsch perfekt und das Spiel zu den Büchern auch. Alleine ein Dialog reichte schon aus, damit dieses Spiel alles Biowareähnliches vom Tisch gefegt hat.
    Dann noch der Akzent. Aaahh Atmosphäre-Overkill. :D
    In den Büchern brach der große Krieg aus, weil das Kaiserreich die nördlichen, handwerklich geprägten Königreiche mit Billigwaren aus den Manufakturen wirtschaftlich ruinieren wollte. Mehr Weisheit in einem polnischen Fantasyroman als in vielen Wirtschaftsbüchern... :ugly:

    So schaut's aus. :yes:
     
  12. Gambit.gdf

    Gambit.gdf
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    +++++

    Solange es Storytechnisch ect gut umgesetzt ist habe ich auch kein Problem damit.Da ist dann das Welt retten sogar zweitrangig und halt nur das zufällig Ziel des Weges.
     
  13. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Also ich finde nicht das Bioware sehr überbewertet wird (nur einzelne Spiele von ihnen...aber darüber wurd schon genug diskutiert), Dragon Age hat mich teilweise, besonders am Anfang wirklich umgehauen und die Charaktere sind schon ne ganze Ecke besser dargestellt als bei der Konkurrenz.
    Sie sind nur nicht gerade das kreativste Entwicklerteam und scheinen irgendwie kein Interesse daran zu haben die Möglichkeiten voll auszuschöpfen (aber wie gesagt ME 2 hab ich noch nicht gespielt).

    Gothic halte ich auch nicht für überschätzt, es sei denn du beziehst dich dabei nur auf die Story. In Sachen Story war Gothic nie gut, nicht mal der erste Teil. Es geht bei den Spielen mehr um die Art wie glaubwürdig die Welt dargestellt ist und wie sehr man in sie hereingezogen wird..das ist imo bis heute unerreicht (nichtmal Risen kriegt das so gut hin).
     
  14. Udo

    Udo
    Baldur's Gate 2 und SW:KoTOR in meiner Regalwand behaupten was anderes :yes:. Von den anderen großartigen BioWare-Spielen mal ganz zu schweigen.

    Knallhart formuliert würde ich sogar sagen, dass BioWare mittlerweile der einzige Entwickler ist, der das in ihn gesetzte Vertrauen der Fans noch verdient - eben durch eine lange Tradition überdurchschnittlich guter Spiele von denen einige Klassiker, sogar Meilensteine des Genres sind.
     
  15. Ich muss dazu mal wieder gestehn, dass ich Dragon Age noch nicht gespielt habe, aber mit deinem Satzt triffst du's eigentlich auf den Kopf. Die verkaufen sich unter Wert, man hätte aus diesen Spiele so viel mehr machen können, als sie sind.
    Gothic hat mich nie gefesselt. Habe zwar auch einige duzend Stunden in Khorinis verbracht, aber wirklich mittendrin habe ich mich nicht gefühlt. Allerdings hat da seinerzeit die Tatsache, dass es nur einen (für mich zu schweren) Schwierigkeitsgrad gab, und einige mehr als sehr miese Bugs mir das Spiel sehr verhagelt. Vielleicht würde ich's heute mit anderen Augen sehen.
     
  16. Marvin manisch-depressiv

    Marvin
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    Bioware hat mittlerweile diese seltsame Form von Kultstatus erreicht, der es ihnen erlaubt, vor und direkt nach dem Release in den höchsten Tönen gelobt zu werden und die Kritik erst beim Nachfolger abzubekommen. Ein schöner Artikel, wie das bei Bethesda aussieht, findet sich hier:
    http://www.nma-fallout.com/article.php?id=37708

    Ich prophezeie mal, dass das Planetenscannen im Vorfeld zu ME3 als achte Todsünde dargestellt wird, obwohl das in den jetzigen Reviews mit einem "ZOMG, who cares, 11/10!!!11" abgehandelt wird.

    Wirklich interessant finde ich, dass der ein oder andere Kolumnist der Firma mittlerweile auf die Schliche gekommen ist:
    http://www.incgamers.com/Columns/46/are-bioware-games-getting-stale
    http://www.escapistmagazine.com/art...862-Experienced-Points-The-Writers-of-BioWare

    Das ist nur eine Auswahl, in letzter Zeit sind eine Vielzahl solcher Artikel erschienen. Hat natürlich niemanden daran gehindert, ME2 mit Topwertungen zu überschütten, seltsam ist es dennoch, da die Mainstreampresse das bisher ohne mit der Wimper zu zucken durchgewunken hat.

    Vielleicht tut sich ja was ...?
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Februar 2010
  17. Interessant und in meinen Augen sicher wahr, aaaaaaber:
    Hat Shamus Young Zalbaar, meinen Lieblingscharakter als Haustier bezeichnet? :motz::mad::shot:
     
  18. Udo

    Udo
    Ich habe von Anfang an gesagt, dass es strunzlangweilig und dumm ist, aber auf mich hat keiner gehört :(. Ging mir bei ME1 mit dem Mako und 08/15-Planeten oder dem beknackten Schlösserknacken genauso :ugly:.
     
  19. Keine akute Bedrohung der Welt? Also ich habe "A Feast for Crows" jetzt zwar schon länger nicht mehr gelesen, aber wird da die semi-heile Welt nicht quasi von allen Seiten akut bedroht?
    Krieg im Innern, Krieg im Norden, ein unheilvoller Feldzug in der Ferne, der immer näher kommt... ich finde das schon recht bedrohlich. :ugly:
     

  20. Ja, aber es gibt wohl keinen konkreten Bösewicht, der die ganze Welt verschlingen will ("of course!")?

    Ich weiß es nicht, ich habe es nicht gelesen.
     
  21. Suzi Q. kuschelt mit Mallory

    Suzi Q.
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    20. Mai 2005
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    im zweiten Artikel steht ja auch dass ME2 ein paar Konventionen bricht und ein erster Schritt ist.


    ------
    Captain Emo

    Examples: Garrus Vakarian (Mass Effect), Alistair (Dragon Age), Carth Onasi (KOTOR)

    I'm sorry boss. I'm just upset. No, don't worry about me, it's just something incredibly tragic that's always eating at me. No, I don't want to talk about it right now. I hope that's okay. If it's all the same to you, I need to get back to my brooding now.


    :rotfl:
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Februar 2010
  22. ME1 hatte langweilige Kämpfe, Items, Planetenquests, Mini-Games und bis auf die Citadel keine Städte. Wären Dialoge und ein paar der Hauptquests nicht so gut gewesen, hätte ich das Spiel noch schlechter bewertet. Immerhin räumt ME2 mit vielen Kritikpunkten auf, von einem perfekten Spiel ist aber auch ME2 meilenweit entfernt, bekloppte Minigames, langweilige Kämpfe und Items, aber die Nebenquests sind dafür besser. In Sachen Story fand ich die Spiele aber schon immer meistens eher langweilig, die NPCs reissen es halt raus.

    Ansonsten geht es ja immer nur um das, hier bereits kritisierte, Weltengerette. Mal ist es ein Dämon, dann ein Gott, dann eine Superrasse, aber immer soll die Menschheit untergehen - GÄHN. Wieviel weiter ist man da im Kino, welches bereits Bösewichte kennt, die ambivalent sind, bspw. den Joker aus The Dark Knight. Und wenn ich daran denke, mit was für Herausforderungen einen Spiele wie ICO oder Shadow of the Colossus konfrontieren, dann finde ich die Story-Schreiber von Bethesda oder Bioware eigentlich eher armselig, solche Geschichten gehören eher in Science Fiction-Jugendromane, die sind praktisch das, was Rosamunde Pilcher-Bücher in der Liebesroman-Welt sind - blanker Kitsch mit Abziehbildern.
     
  23. Mal als Anmerkung - wo bitteschön, gehts in BG2 um die Weltenrettung im großen Stil? :confused: Ich glaube da wurde die Story gehörig falsch verstanden. :hmm:
     
  24. Jerreck spuckt beim Sprechen

    Jerreck
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    Naja, was macht der Joker denn? Bedroht die Welt (ok, nur Gotham, aber im Batman Universum ist das ja im Grunde die Welt). Wer würde sich einen Batman angucken, in dem er versucht die Handtaschenmafia aufzumischen?
    Weltenretten ist gut, aber bitte entsprechend inszeniert. Dragonage fand ich anfangs richtig genial, leider wurde sehr schnell klar, dass das ganze nach dem Mass Effect Prinzip abläuft. Die Verbündeten sammeln und auf zum Endkampf. Es gab hier leider keine Überraschungen, da wäre soviel mehr drin gewesen. Das beste Ende wäre meiner Meinung nach auch gewesen, wenn
    man dem grauen Wächter hätte helfen können den Erzdämon zu besiegen. Der wird dann als der große Retter verehrt, während man selbst eben 'nur' der Helfer war
    .
    Das Problem bei den Bioware Titeln ist einfach das Schema F, welchem jedes Bioware Spiel folgt. Ein bißchen mehr Kreativität wäre mal schön zu sehen
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 22. Februar 2010
  25. [/noparse][/QUOTE]

    :uff: :ugly:
     
  26. Udo

    Udo
    :no:

    Da halte ich mal locker Mordin gegen, der ein ausgesprochen tiefgründiger und gut ausgearbeiteter Charakter ist - oder auch Morrigan, wohl eine der besten Figuren, die jemals das Licht eines Monitors erblickt haben. So einfach kannst Du hier nicht punkten.

    @ Jerreck: Ich habe mal deinen Post sinngemäß geändert :engel:. Ich hoffe, das ist ok für Dich.
     
  27. Ich sage nichts gegen die NPCs, die sind bei Bioware immer klasse, auch wenn sie letzten Endes immer den gleichen Archetypen entsprechen ("Zicke" Morrigan, "Söldner" Sten, "Lustiger Sidekick" Oghren usw.).

    Aber das Böse und seine Personifizierung, die sind immer flach und wollen stets gleich die ganze Welt zerstören. Deswegen der Vergleich mit dem Joker, der zwar wirklich böse ist, aber gewisse Sympathien in uns erweckt. Der einen Hintergrund hat, in dem er darum bittet, ihn zu verstehen - und der einen letzten Endes nur damit verarscht, ihn trotzdem irgendwie bedauernd. Oder man nehme die gigantischen Bosse aus Shadow of the Colossus. Wir töten sie, wissen aber gar nicht so recht warum. In ihrem Fall trauern wir gleichzeitig darum, etwas so Majestätisches getötet zu haben.

    Bei Bioware ist das Böse austauschbar, irgendjemand will Macht, das Ende der Menschheit. Und sollte mehr dahinterstecken, ist es zumeist nur ein billiger Twist, aber selbst diese beherrscht Bioware kaum, man erinnere sich nur an Darth Revan.

    Somit sind selbst die Bösen bei Bioware Abziehbilder. Meine Party besteht meistens aus einem oder einer jungen Idealisten/in, einem lustigen Sidekick, einem Söldner, einer oder einem Weisen und wir kämpfen gegen ein gesichtsloses Böses, welches bestenfalls sprechen kann, dabei aber auch nicht viel zu sagen hat. Aufgrund der Dialoge wird man dennoch gut unterhalten, fragt sich aber dennoch: Will Bioware sich nicht mal weiterentwickeln oder Story-technisch ewig auf der gleichen Stelle treten?
     
  28. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Die Welt ist eben nicht "semi-heil" sondern wird ständig von irgendwelchen Konflikten geplagt, wobei vor den Büchern immerhin mal 14 Jahre lang halbwegs Frieden war (wenn auch nicht überall).

    Zu deinen aufgelisteten Bedrohungen:
    Dany und die Drachen/Eunuchen-Armee:
    da weiss man noch nicht ob es eine Bedrohung ist oder eine Befreiung. Dany ist schließlich eine Identifikationsfigur und hat nur die Absicht ihren Erbanspruch geltend zu machen und die Ursupatoren zu bestrafen. -> keine Bedrohung der Welt, sie will Frieden bringen (ob das der richtige Weg ist, ist ein anderes Thema)

    Krieg im Innern/Norden: Konflikte zwischen Adelsfamilien von denen keine wirklich besser ist als die andere (höchstens die Starks, die es aber ja jetzt wegen ihrer ewigen Naivität offiziell nicht mehr gibt).

    Und die Wildlinge wollen sich primär in Sicherheit bringen und wurden ja auch recht einfach zerschlagen.

    Die einzigen möglichen wirklichen Bösewichte sind diese komischen roten Priester und natürlich die Anderen mit ihren Zombies. Solange man deren Motivation aber
    noch nicht kennt, kann man keine Aussage darüber treffen ob sie wirklich eine Bedrohung für die Welt sind.

    Was ich mit dem Beispiel eigentlich sagen wollte: klar sollte es zu Konflikten kommen, vllt auch Kriegen. Aber bitte kein simples Gut gegen Böse. Ich will auf allen Seiten nachvollziehbare Motivationen und interessante, sympathische Charaktere sehen

    Das hat mich z.B. an Dragon Age extremst gestört; die Welt an sich ist angenehm vielschichtig und düster, aber die Rahmenhandlung ist schlichtweg peinlich.

    Die Dunkle Brut fällt ins Land ein. Warum? Weil ein böser Erzdämon es so will.
    Warum will der böse Erzdämon es? Weil halt.

    Von sowas fühl ich mich einfach unterfordert.
     
  29. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Naja dann nenn es halt Elfenrettung im großen Stil.

    Wobei es bei der BG-Reihe tatsächlich meistens mehr darum ging dass irgendein verrückter Hexenmeister/Halbbruder/Magier unbedingt etwas von der Göttlichkeit des Helden abhaben wollte.
     
  30. ParaBellum Panzerhamster

    ParaBellum
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    Wobei es gerade in BG2 ja so schön war für gut die Hälfte des Spiels eine sehr persönliche Aufgabe zu haben: Imoen, die Freundin und quasi-Schwester zu retten. Da wurde dem Spieler nicht innerhalb der ersten halben Spielstunde auf die Nase gedrückt dass nur ER die Welt, das Universum und den ganzen Rest retten muss.
     
  31. Womit wir wieder bei den guten alten 2D-Action Spielen des Amiga/NES-Zeitalters angelangt wären. Da musste man IMMER seine Freundin retten.

    SCNR :D
     
  32. ParaBellum Panzerhamster

    ParaBellum
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    Pffft... ich habe das erste mal meine Freundin in Donkey Kong gerettet.

    :Poeh:

    Gut dass es Bioware damals noch nicht gab.

    "Hüpf über die Fässer die der böse Gorilla nach Dir wirft, klettere die Leitern hoch und RETTE DIE WELT!!!111elf"

    :ugly:
     
  33. Udo

    Udo
    Hö? Beispiel Loghain - sicherlich kein "Guter", aber garantiert auch kein "Böser". Hast Du Dragon Age überhaupt gespielt?

    €: Um einmal meine Gedanken in ein Bild zu packen: wenn ich mit dem Fahrrad von Trier nach Koblenz fahre, kann ich nicht sagen: "Langweilig" nur weil Koblenz vielleicht ein Kaff ist. Die Reise dahin, nämlich die Mosel entlang, macht den Hauptreiz aus. So ähnlich geht es mir mit BioWare-Spielen... oder, mit den Worten eines Motorradfahrers: "Der Weg ist das Ziel" :yes:
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 22. Februar 2010
  34. ParaBellum Panzerhamster

    ParaBellum
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    Das stimmt. Loghain war IMO einer der besten "bösen" Charaktere die ich jemals in einem Computerspiel gesehen habe. Was allerdings auch wiederum gerade das Abziehbildhafte und die Banalität des 'Archdemons' als großer Über-Feind und Zerstörer der Welt betonte.
     
  35. Indiana_Bart ༼ つ ◕_◕ ༽つ GIB

    Indiana_Bart
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    und wenn man das Buch bzw die Hintergrundgeschichte/Kodexeinträge zu Dragon Age liest, dann wird Loghain gleich nochmal eine Ecke sympathischer :yes:




    Loghain war auch einer der wenig guten Charaktere aus dem Buch :wahn:
     
  36. Der durchschnittlich zwei Meter breite weg, der optional auch mal mit hüfthohen Mauern aufwartet, die einen vor der nächsten Feindberührung warnen? :ugly:
     
  37. Udo

    Udo
    Na ja, eigentlich geht es ja in Dragon Age "nur" um Ferelden und die eigentlich Gefahr, die schwarze Brut, ist ja auch noch nicht besiegt. Trotzdem war der Archdemon etwas flach (sehr optimistisch formuliert)!

    :yes: Du bist in Ordnung, Indy... ich glaube, ich behalte Dich und kicke den ganzen Rest wegen subversiver Anti-BioWare-Äußerungen :yes: :modwillkür: :wahn:

    Das ist nur, damit man sich nicht verfährt! :yes: :ugly:
     
  38. Indiana_Bart ༼ つ ◕_◕ ༽つ GIB

    Indiana_Bart
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    :jump: :banana:
     
  39. Prinzipiell zeigt Origins die Darkspawn nur als die Naturgewalt, als die Oberflächenbewohner sie sehen. Wenn man schon das zweite Buch gelesen hat, und spätestens in Awakening, wird man schlauer. Gaider hat sich durchaus Gedanken gemacht, wie man den Darkspawn mehr Dimensionen verleiht. :D
     
  40. Xaviar Mr. Pain

    Xaviar
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    Obsidian hat mit KotOR 2 eher bewiesen, wie man den Nachfolger eines sehr erfolgreichen Spiels kolossal an die Wand fährt und dass viele Entwickler eben nichtmal ansatzweise an die Qualität von Bioware herankommt. :yes:

    KotOR 2 war im Vergleich zum ersten Teil imo einfach eine totale Enttäuschung. Die Story war unlogisch, abstrus, voller Lücken und insgesamt einfach total für die Tonne.

    Die Antagnonisten waren ein Witz und ihre Motive nicht nachvollziehbar oder gleich gar nicht vorhanden.

    Und die Begleiter im Spiel waren imo ebenfalls extrem schlecht gemacht. Ich hätte die am liebsten alle durch die Luftschleuse in den Weltraum hinaus befördert, so schlecht und nervig fand ich sie. :uff:

    Außerdem fand ich es extrem unglaubwürdig, dass man echt aus jedem der organischen Begleiter im Verlauf des Spiels einen Jedi machen konnte.


    Man hatte einige gute Ansätze (z.B. mehr und sinvollere Upgrades für Waffen und Rüstungen, moralische Entscheidungen beeinflussen nach und nach das gesamte Team und das Verhältnis zu den einzelnen Teammitgliedern, etc.), ist aber letztlich kolossal gefloppt.

    KotOR 2 ist für mich wie gesagt das beste Beispiel dafür, dass es wohl doch nicht so einfach ist, das hohe Niveau von Bioware zu errreichen.

    Mag sein, dass sich Bioware dafür immer wieder ähnlicher Schemata bedient. Aber mir sind extrem gute und unterhaltsame Spiele (mit ähnlichem/gleichem Grundschema) deutlich lieber, als irgendwelche Spiele, die (zwanghaft) versuchen, bestimmte Dinge anders zu machen.

    Und ich muss sagen, dass mir Rollenspiele von Bioware schlicht und ergreifend am meisten Spaß gemacht haben. Es waren letztlich sogar Bioware-Spiele, die mich überhaupt dazu gebracht haben, Rollenspiele zu spielen. :yes:
     
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