TV Tipp: Unter Linken

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von Tyrion, 26. September 2010.

  1. Ich fands ganz unterhaltsam, deutlich besser als ich nach Ausschnitten aus dem Buch erwartet hab.
    Vor allem das mit dem Denkmal für homosexuelle Holocaustopfer und das bei der Grünen Jugend :D
     
  2. Diese Entscheidung darf man getrost selber treffen. Dafür benötige ich kein FAZ Diktat und keine gesellschaftliche Vorgabe.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27. September 2010
  3. Vergewaltiger_innen. So jemand findet auch nur in der Politik nen Platz :rotfl:

    Gut, war auch der Typ mit dem Wasser, der zur Polizei rannte und fast geheult hätte. :ugly:

    Total daneben war auch mal wieder Ströbele. :rolleyes:
    Der Typ ist so dumm, jedes mal, wenn er sich in's Aus manövriert hat, kommt er mit: "Das weiß ich nicht, das weiß ich nicht."

    - Was denken sie, gibt es in der Imbissbude zu essen?
    + Das weiß ich nicht, ich hab nicht...

    Ja, nee. Is klar :lol:

    + McD ist schlecht. McD ist nicht gut für die Gesundheit. blabla

    Eine Minute später an der Bude:

    Ich will hier niemandem irgendein Essen verwehren, nachdem die Pommes vor ihm stehen :hoch:


    Genau das selbe, wenn man ihn mal danach fragt, ob er es gut findet, ob in Berlin Autos angezündet werden. --> "Das weiß ich nicht, das weiß ich nicht."

    :hoch:
     
  4. Ist in Kreuzberg und Friedrichshain aber nichts besonderes. Viele Linksautonome sind ganz groß darin, die Polizei zu rufen.
    Eine Woche später sind sie ideologisch natürlich wieder von einem gaaanz anderen Ufer.
    An Absurdität kaum zu überbieten.
     
  5. Hauptman Verfassungsreformer AUT

    Hauptman
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    Bin ich der einzige der sich beim einleitenden Statement des Artikels wundert? Als Linker findet man doch mehr als genug Kritikpunkte an McDonalds, ohne das man ins Wanken kommen muss. :huh:
     
  6. Einige Szenen fand ich ganz gut, etwa die mit dem Denkmal für schwule Holocaustopfer oder das leidige Genderthema. Generell sollten vor allem Linksextreme viel stärker kritisiert und ausgeschlossen werden, in den Medien und vor allem in der Politik. Imho sind diese Gruppierungen genau so schlimm wie die rechten Glatzen.

    Leider bedient sich Fleischhauer nicht den Fakten und der Tiefgründigkeit, die das Thema verdient hätte, sondern an Michael Moore, der trotz seines Könnens ein polemischer Worteverdreher ist. Schlimm genug, dass dieser Aushilfshimmler wirklich nie die Klasse seines Vorbildes erreicht und gänzlich unwitzig/unsympathisch bleibt.

    Mir kam es immer so vor, als wollte er hauptsächlich witzig, cool und überlegen wirken, dass Thema und jegliche journalistische Qualität vergaß er irgendwo zwischen seinem Kindheitstrauma und seinem Minderwertigkeitskomplex. Imho war die "Doku" wirklich misslungen und hatte noch nicht einmal den Unterhaltungswert eines Moore-Werkes.
     
  7. Gebe ich dir Recht.

    Ich finde das Problem war hier, dass verschiedene Gruppierungen in eine Topf geworfen wurden. Natürlich kann man dann anschließend diesen Potpourri nicht mehr wirklich aussagekräftig analysieren.
    Zum einen waren da die ehemaligen 68er, die sich immer noch überheblich für Revoluzzer halten, den Staat aber nach wie vor ausbeuten wie keine Generation jemals vor ihnen. Und zum anderen die Kreuzberger Alternativen, die in kein Raster so wirklich reinpassen, erst recht nicht in das der intellektuellen Linken. Drittens die Gewerkschaften und zu guter letzt noch die Ökos (ganz zu schweigen von den wirren "wir tauschen Arbeitszeit" Typen).
    Das ist zu viel der Verallgemeinerung. Da kann man dann halt nur noch unterhaltsame aber zusammenhangslose Schnipsel vorweisen.

    Aber eines hat er ganz klar heraus gearbeitet. Wer heute im pubertierenden Alter unbedingt rebellieren will, der muss sich nicht unbedingt links einordnen. Es könnte sein, dass man dort von Eltern, Lehrern, Medien und Kultur viel mehr Zuspruch bekommt, als einem lieb ist.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27. September 2010
  8. argh, das machen viele sog. Linke
    mir ist immer noch nicht klar, was links sein mit Sprachvergewaltigung zu tun hat.
     
  9. pfui

    pfui
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    Zu diesen Sprachverwirrungen:

    Warum heißt es eigentlich überall "Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Liebe Schülerinnen und Schüler"? Meiner Meinung nach ist das doch geradezu diskriminierend den Männern gegenüber, wenn sie immer zuletzt genannt werden. :teach:

    Daher mein Vorschlag: Genauso, wie man sich nicht selbst zuerst nennt ("Ich und mein Freund"), sollte man das andere Geschlecht zuerst nennen. Demzufolge müsste Angela Merkel bei ihren Reden "Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen" sagen, währenddessen ein Mann die Mitbürgerinnen zuerst nennt. Wer ist noch alles dafür? :yes: :ugly:
     
  10. Der Ansatz ist pfiffig. Aber was machst du, wenn sich ein Amt an seine Bürger wendet? Zählt dann das Geschlecht des Oberbürgermeisters?:ugly:
     
  11. :rotfl:
    Du weißt, dass du gerade den Teufel an die Wand malst? :ugly:
     
  12. Man muss jedes mal eine Münze werfen, Kopf für Männer zuerst und Zahl für Frauen. Unter seinem Text muss man dann noch einen link zum youtube video der Auslosung angeben :yes::ugly:
     
  13. Lagerhalle gesperrter Benutzer

    Lagerhalle
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    Ich empfinde es als diskriminierend, wenn ich nur abwertend "Bürger" genannt werde, ab jetzt werden sämtliche Namen aufgezählt...
     
  14. pfui

    pfui
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    Da hast du recht. Außerdem: was schreibt dann ein(e) TransgenderIn oder Transexuelle(r)? :huch:

    Zählt dann das biologische, genetische oder soziale Geschlecht? :no:

    Was genau meinst du damit? :ugly:
     
  15. Germanistik-, Sitten- und Feministentrolle zu verbinden wird wahrscheinlich dafür sorgen, dass das Universum aus Selbstmitleid implodiert :wahn:
     
  16. Cpt.Rhino

    Cpt.Rhino
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    Grad angefangen zu schaun....Die Linken sind also alles ab CDU, dann fängt aber auch bei CDU die Rechten an......

    Und die ganzen Bsp von "Linken" die ja gar keine Linken mehr sind oder waren (Schröder?)...

    Das mit dem Gendering ist wirklich bescheuert, ob das irgendwas mit Links zu tun hat wage ich zu bezweifeln. Genauso wie der Teil mit Lesben und Schwulen, sind die automatisch links oder wie?
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. September 2010
  17. bene Space Hero

    bene
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    :ugly:
     
  18. Oi!Olli Vollzeitskinhead

    Oi!Olli
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    Dafür hast doch sicher Belege oder?

    Und wo ist der Widerspruch einen Staat zu hassen und ihn auszubeuten? WObei hier in Deutschland man nur wenige Möglichkeit hat den Staat auszubeuten und das geht besser als Arbeitgeber oder mit der Genehmigung des Arbeitgebers.
     
  19. Ja, und wer sitzt heute generationsbedingt in diesen Positionen?
     
  20. Ste4an

    Ste4an
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    Dir steht es natürlich frei, den geforderten Anspruch ins Bodenlose sinken zu lassen.
     
  21. iii

    iii
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    Zumindest stellt die Gruppe von Konservativen die nicht beim Rudi-Dutschke Hokus-Pokus mitgemacht haben auch einen beträchtlichen Anteil dar.

    Also ganz ehrlich dieser 68er Verfolgungswahn ist doch bei einigen echt manisch ausgeprägt. Als ob die Dam_innen und Herr_innen von damals eine einzige homogene Masse gewesen wären.

    Und dann noch dieser Quatsch vom Linken-Mainstream der allgegennwärtig ist. Sicher viele Ideale für die z.B. die SPD eit über hundert Jahren kämpft ist mittlerweile gesellschaftlicher Grundkonsens (Internationalismus, Emanzipation (über die Geschlechterdebatte hinaus) usw.). Aber jetzt den großen linken Bruder überall zu sehen ist doch arg übertrieben.

    Eher ist doch das Gegenteil zu beobachten:
    Konservative Attitüden und Gedanken"gut" werden wieder salonfähig und man gefällt sich selber in der selbst zusammengedichteten Rolle als Antiheld in einer Welt des allgegenwärtigen Linken Konsens.

    http://www.youtube.com/watch?v=BYywvbKAMPg&feature=related
     
  22. Touché. :D
     
  23. Verdammt das klingt lustig, gibts die Chance das irgendwo noch mal zu sehen, wenn man es verpasst hat?
     
  24. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Naja ganz witzig, aber nicht überzeugend, es werden alle "Linken" in einen Topf geschmissen. Was hat z.B. Dieter Hildebrand mit Transgender zu tun? Oder diesem blödsinnigen Streit um das Holocaust-Schwulen-Mahnmal? Oder irgendeinem stotternden Schüler, der statt WoW zu zocken halt spinnerten, aber harmlosen Ideen nachgeht? Was spielt bitte Rudi Dutschke noch für eine Rolle? Wieso soll alles was aus Amerika kommt schlecht sein? Für wen ist ein Wirrkopf wie Ströbele bitte repräsentativ? Was genau war so schockierend und schlimm an seiner Kindheit, wäre ihm eine Jugend in strenger Zucht & Ordnung denn lieber gewesen? Warum verlangt er die "große Revolution" und ignoriert die positiven Errungenschaften, die er am Anfang ja durchaus nennt im weiteren Verlauf?


    Und: warum muss man aus der Konsequenz dieser Erkenntnisse konservativ werden, anstatt einfach nur das richtige Maß finden?

    Zumal ich die konservative Gegenstimme mit dem Bill Gates-Vergleich komplett lächerlich fand. Alle die Kritik am Raubtierkapitalismus üben, sind in Wirklichkeit nur neidisch, alles klar. Solche Aussagen sind nach der Finanzkrise einfach nur dumm und zynisch.
     
  25. Cpt.Rhino

    Cpt.Rhino
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    Fand den Film bis auf die Szenen mit Ströbele weder witzig noch sonderlich gehaltvoll, das ganze kommt meiner Meinung auch ziemlich gezwungen rüber, es fehlen einfach "gute" Szenen und es scheint als hat man halt einfach benutzt was man an Filmmaterial kriegen bzw auf die schnelle selbst drehen konnte.

    Er scheint ja den Anspruch zu haben der Michael Moore der Konservativen zu sein, dem wird er sicher nicht gerecht.
     
  26. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Naja das mit dem Wasserkipper der dann zur Polizei geht fand ich schon lustig. Allerdings könnte man jeden x-beliebigen Penner filmen, repräsentativ für "links" ist das alles nicht.

    Gehaltvoll war daran sowieso nichts, am interessantesten fand ich noch wie der ver.di-Chef in die Falle gelockt wird. Statt aggressiv zu reagieren hätte er zugestehen können, dass eine Entschuldigung bei den Geschädigten nicht verkehrt gewesen wäre. Sagt ja niemand, dass sie dafür verantwortlich sind...aber es wäre eine gute und angemessene Geste gewesen. Da braucht ihm gar nicht so der Kamm zu schwillen.
     
  27. Ich finde den Film sehr amüsant. Er entlarvt wunderbar die linke Selbstgerechtigkeit und steht damit in der deutschen Medienlandschaft ziemlich alleine da.
     
  28. Ich hätte glaube ich genau so reagiert wie der ver.di-Chef. Ich als Organisator einer Demo bin doch nicht für irgendwelche steineschmeißenden Trottel verantwortlich. Wenn ich's richtig in Erinnerung habe, dann hat er sich doch distanziert.

    Ein "Schuldeingeständnis" wegen eines dahergelaufenen Hugos fände ich unnötig. Und genau ein solches Eingeständnis wäre die Entschluldigung gewesen, jedenfalls kam es mir so vor, als zöge Fleischhauer sofort eine Verbindung daraus.
     
  29. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Naja meiner Meinung nach hätte er auf so ne Fangfrage professioneller und eben gelassener reagieren sollen, ein einfaches "hätten wir tun können" hätte schließlich gereicht.

    Zumal man Bedauern aussprechen kann, ohne gleich die Verantwortung zu übernehmen. Dass ver.di nichts dafür kann, sollte klar sein, das zu unterstellen wäre Bullshit. Ganz so dumm ist Fleischhauer aber auch nicht.
     
  30. Gelassener könnte man schon reagieren, nur kam Fleischhauer so dummer und pseudonaiver Rethorik, dass es schwer ist, seine Fragen ohne Eingeständnis und Gesichtsverlust zu beantworten. Er hat doch imho angedeutet, dass ver.di als Organisator in gewisser Weise mitverantwortlich für die Verletzungen der Polizisten sei.
     
  31. BaVoBa

    BaVoBa
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    ENDLICH steht mal einer für uns auf und entlarvt die roten Socken. Ein echtes Unikum, in Zeiten in denen linke Leitmedien wie BILD, Spiegel, Stern und Focus der bürgerlichen Mitte ihre stalinistischen Ideale imprägnieren, muss man über Galeonsfiguren wie Fleischhauer schon froh sein.

    Man darf sich ja in D. garnicht mehr auf die Straße traun, wenn man irgendwas rechts von der Linkspartei gewählt hat, denn die Che-Guevara-Gedenk-Todesschwadronen erwischen jeden, der nicht das sozialistische Gedankengut verinnerlicht hat.
     
  32. Jetzt weißt du in welcher Welt das Schnitzel lebt.
     
  33. mehrtuerer

    mehrtuerer
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    Tja, Rechtsradikale leben in einer Welt in der Linksradikale gerne leben würde. Streicht man die Radikalen auf beiden Seiten passt der Spruch immer noch.

    (Wann kommt nun die erste Person und dreht die Aussage um? *g*)
     
  34. Meine Gefühle: Irgendwo zwischen Fremdschämen und Wut.
     
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