Christian Schmidt auf SPIEGEL - Online

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von Gordon's Freeeman, 6. September 2011.

  1. Ich habe nach 15 Stunden das ansonsten ziemlich gute Rollenspiel The Witcher links liegen lassen, weil ich mich mit der Technik und Spielmechanik nicht anfreunden konnte :nixblick:

    Es ist und bleibt ein wichtiger Faktor.
     
  2. Das Feature unterscheidet Computerspiele vom Theater, vom Kino, von Romanen, von TV-Serien, von Brettspielen, von Musikalben. Es umgibt uns, es durchdringt uns. Es hält die Galaxis zusammen. Und es ermöglicht Einordnung und Bewertung.

    Fröhlich hat sich offenbar nicht viel Gedanken über Theater oder Filme gemacht, wenn sie glaubt, dass diese Formen keine Massstäbe hätten, auf die immer wieder rekurriert wird. Zur Behauptung, dass man zu Bay nichts sagen könnte, hat sich bereits qsc geäussert. Alles in allem ist das keine überzeugende Antwort. Und von den Schreibqualitäten her war es eine glatte Zumutung.

    DeSoya, was heisst denn hier Konsequenz? Ein langweiliger Moorhuhn-Klon ist dann halt schlecht und höchstens für zwischendurch geeignet - sowas sagt man in einem Satz. Oder gar nicht. Oder nimmt es zum Anlass, Moorhuhn-Klone zu beschreiben, sie in Spieleindustrie und Gesellschaft zu kontextualisieren.

    Weiter: Es hat nie jemand verlangt, dass jedes Spiel seine 0-100-Prozent-Wertung bekommt. Wieso sollte man also eine derartige Vollständigkeit gerade von jenen verlangen, die weniger schematische Masse fordern?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 7. September 2011
  3. Einem Buch von Rosamunde Pilcher kann man dieses wie auch immer geartete Etwas sicher auch nicht absprechen. Trotzdem gibt es einen Grund, warum ihren Werken vom Feuilleton keine (oder kaum) Beachtung geschenkt wird, während z.B. ein Michel Houellebecq dort regelmäßig auftaucht. Um Missverständnissen vorzubeugen: ich möchte keine totale "Feuilletonisierung" des Spielejournalismus, aber es dürfte klar sein, was gemeint ist.
     
  4. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
    Registriert seit:
    18. Oktober 2010
    Beiträge:
    32.168
    Ich erinnere mich da an so einen Test zu Gobliiins 4 in der PCActionGames das von einem Redakteur getestet wurde der Gobliiins nicht mag, und keine Denkspiele mag (warum wohl :wahn:) was Rauskam war ein Test mit einer zusammengegammelten wertung, und teilweise Falschinfors im Text. Zudem hat der Typ nur bis Level 5 gespielt was ungefähr dem Tutorial entspricht erst danach zieht der Schwierigkeitsgrad an...

    Klasse Frau Fröhlich das sie solche Leute in ihrer Mannschaft haben..

    Obwohl Gamestar auch ganz gut dadrin ist so Teste zu vergammeln, iRacing *hust* Wo im Grunde kein Test stattfand
     
  5. Perfekt gesagt. Das entspricht genau meiner Meinung.
     
  6. Ein paar mehr ist gut :ugly:

    Sicherlich. Ich hab allerdings noch kaum Filmkritiken gesehen in der ich viel mehr als anderes als "Spezialeffekte gut" oder "Spezialeffekte schlecht" gelesen habe. Auch Kameraarbeit, Beleuchtung oder Ähnliches findet seeeehr selten Erwähnung.
     
  7. Dann sehe ich nur das Problem nicht so richtig. Schmidt hat ja nicht gesagt: "Ihr macht alles falsch, ich habe das Patentrezept und die einzige Lösung!" Sondern eher: "Ihr macht vieles falsch. Meiner Meinung nach, solltet ihr eher in diese und jene Richtung gehen, hier ein paar Anregungen." Dass man die richtige Form im Umgang mit Spielen erst noch finden muss, wenn man ihm denn grundsätzlich recht gibt und etwas ändern möchte, ist doch klar.

    Ich finde als Test dies hier nicht schlecht, wenn auch nicht perfekt:

    http://88147.webhosting34.1blu.de/99leben/?p=169

    Hier kommt auch die Spielemechanik und was in ihr nicht funktioniert vor, allerdings nicht so platt nach Schema F: "Grafik, Sound, Steuerung, Mechanik, ach ja, Story, fast vergessen, Note zackbumm, fertig."
    Dazu einige Gedanken zur Spielewelt und ihren Implikationen und ein Einstieg, der zum Abschluss auch noch einmal aufgenommen wird und der die Verbindung zum popkulturellen Sujet der Mensch/Maschine herstellt.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 7. September 2011
  8. Schleiereule <strong style="color: #146FEF; font-family: 'Trebuchet MS'; font-size: 15px">Turian Rebel </strong>

    Schleiereule
    Registriert seit:
    4. April 2000
    Beiträge:
    3.237
    +++

    Für mich war Bioshock eines der faszinierendsten Spiele der letzten Jahre, dabei fand ich die Spielmechanik an sich ziemlich ... langweilig. Das wurde von der GS (umstrittene Wertung damals, ich weiß) auch berichtet und das nicht zu knapp. Das war gut. Und Christian Schmidt fordert doch auch gar nicht, dass man nicht mehr über Spielmechanik berichten soll.

    Die GS ist damals auf den Hintergrund eingegangen, vor allem in den Kommentaren von Christian Schmidt und auch Petra Schmitz, allerdings reichlich knapp - im Vergleich zur Mechanik. Dabei machte der Hintergrund viel vom Spiel aus. Das kann man mögen, das muss man nicht mögen. Wer ein Spiel mit solider Spielmechanik spielen will und auf Ayn Rand und Art Deco verzichten will, soll das. Aber Bioshock allein auf seine Spielmechanik herunterzubrechen, wäre in ungefähr so wie Minecraft auf seine technischen Unzulänglichkeiten herunterzubrechen. Denn Bioshock bezog seine Faszination aus einer facettenreichen Hintergrundgeschichte, interessanten Charakteren und einem intellektuellen Hintergrund und einer eigenen Ästhetik, wie sie nur wenige Spiele bieten. Es wäre schön, davon mehr zu lesen, mehr zu erfahren, wie das Ganze im Spiel eingebettet ist, was dies alles ausmacht. Und davon haben wir in Spieletests leider viel zu wenig. Und das ist ja das, was Christian Schmidt auch kritisiert. Gerade angesichts der Tatsache, dass im Heftforum immer mehr die Diskussion geführt wird, "warum ich mir noch das Heft kaufen soll, wenn doch alle Infos schon auf der Website stehen", ist es ja gar nicht so verwegen anzunehmen, dass die technischen Infos einer breiten Leserschaft schon bekannt sind, bevor das Heft im Briefkasten/Kiosk ankommt. Es gibt sicher noch diejenigen, die die Websites nicht lesen, weil sie ja das Heft haben - also das spiegelbildliche Argument sozusagen, nämlich "warum soll ich im Internet lesen wenn ich das Heft kaufe" - wie groß deren Anteil aber noch ist?

    Pompejus hat's ja schon geschrieben, finde ich auch sehr treffend - man verweist immer so oft darauf, dass Spiele nun Kulturgut sind, man verweist auf ihre Ästhetik und darauf, dass Spiele letztendlich Kunst seien. Nicht alle Spiele erfüllen einen bestimmten Anspruch und wollen ihn auch erfüllen, aber diejenigen, die es verdient hätten, sollten auch entsprechend behandelt werden. Es ist geradezu ernüchternd, dass man Spiele immer wieder als Kunst einstuft, aber sie letztendlich nicht als solche behandeln will. Und das muss dem Unterhaltungscharakter gar nicht widersprechen. Auch große Kunstwerke können gut unterhalten - letztendlich ist intellektuelle Auseinandersetzung mit Kunstwerken ja schon ein großes Stück Unterhaltung. Nicht für jedermann, gewiss. Aber gerade da könnte der Qualitätsjournalismus auch mal ansetzen, den Leser zu informieren. Denn auf seine reinen Spielelemente heruntergebrochen, fand ich Bioshock ein ziemlich dröges, zum Teil ermüdendes Spiel. Mit seiner besonderen Inszenierung und seiner Hintergrundwelt war es aber ein sehr emotionales Erlebnis. Diese Facette von Spielen, kommt mir vor, wird im Spielejournalismus vernachlässigt.
     
  9. Ich meinte damit die Spielmechanik und ich glaube das kann man sich auch denken ... danke.
     
  10. Rand al'Thor The Dragon Reborn Moderator

    Rand al'Thor
    Registriert seit:
    8. Mai 2002
    Beiträge:
    74.877
    Ort:
    Randland
    Mein RIG:
    CPU:
    AMD Ryzen 7 9800X3D
    Grafikkarte:
    Sapphire Radeon RX 9070 XT Pulse 16 GB
    Motherboard:
    ASRock B850 Pro RS WiFi
    RAM:
    32 GB Patriot VIPER VENOM DDR5-6000 CL36
    Laufwerke:
    SSD:
    1 TB KIOXIA Exceria Plus G4 M.2 PCIe 5.0
    2 TB KIOXIA Exceria Plus G4 M.2 PCIe 5.0

    HDD:
    4 TB Western Digital WD40EZAX-SPC8UB0
    2 TB Western Digital WD20EZBX-SPAYRA0

    Optisch:
    LG BH16NS55 Blu-ray
    Soundkarte:
    OnBoard Realtek 7.1 HD Audio ALC897
    Gehäuse:
    Fractal Design Define 7 schwarz
    Maus und Tastatur:
    Sharkoon Skiller Mech SGK1
    Logitech G502 Lightspeed
    Betriebssystem:
    Windows 11 Professional
    Monitor:
    2x KTC M27P6 Mini-LED 4K
    Dieser Bereich ist ja auch so professionalisiert, dass er nur noch Erwähnung findet, wenn es besondere Ausreißer nach oben oder unten gibt... ;)
     
  11. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
    Registriert seit:
    18. Oktober 2010
    Beiträge:
    32.168
    Was sollen denn Bücher und FIlme mit Spielmachanik?

    Ihr vergleicht da Äpfel mit Trauben die sich als Birnen verkleidet haben. Filme sind nicht mit Spielen Kompatibel. Ich hab übrigens sehr wohl schon Kritiken gelesen wo die schlechten Effekte bemängelt wurden...
     
  12. Und was genau meinst du mit kontextualisieren? Etwas darüber schreiben, warum solche Spiele erfolgreich sind? Das wäre dann aber keine vertiefende inhaltliche Auseinandersetzung mit dem konkreten Spiel und wäre meiner Meinung nach eher für einen seperaten Artikel geeignet.


    Ja. Ich hab dazu keine abweichende Meinung. Warum zitierst du mich? :ugly:
     
  13. White Saturn

    White Saturn
    Registriert seit:
    2. April 2000
    Beiträge:
    4.137
    Ort:
    Langen, Hessen
    Oder der Schnitt in letzten James Bond-Film. (;

    Man sich auch überlegen: Welche Fragen würden die Spieler für ein kommendes Spiel den Entwicklern stellen?

    Und man kann sich auch überlegen: Was würden Zuschauer einer Serie (Film, Buch, etc.) die Produzenten fragen, wenn sie eine Möglichkeit dazu hat.

    Würden diese zwei Gruppen die selbe Klasse an Fragen stellen?

    Diese Fragen versuchen die Printmedien hinreichend zu beantworten.
     
  14. Suzi Q. kuschelt mit Mallory

    Suzi Q.
    Registriert seit:
    20. Mai 2005
    Beiträge:
    52.260
    Oder X. *HUSTHUSTHUST* :(
     
  15. qsc

    qsc
    .

    doppelpost nach zwei seiten, how did that happen ...
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 7. September 2011
  16. Ich hab doch grade gerschrieben das Filme und Bücher was völlig anderes sind :ugly:
     
  17. Ah. Ich hatte gerade ein verwirrendes Deja Vu. :ugly:
     
  18. Suzi Q. kuschelt mit Mallory

    Suzi Q.
    Registriert seit:
    20. Mai 2005
    Beiträge:
    52.260
    Du Teufel.



    162m!
     
  19. :huh:

    Das stimmt jetzt aber so nicht. Wenn ich nichtmal in ner Kritik über einen Tarantino noch was über den Schnitt lesen darf, dann kann ich leider nur feststellen, dass davon niemand mehr Ahnung hat und genug professionalität besitzt um diese Dinge zu bemerken. Oder warum wird ein Sucker Punch von der Fachpresse nieder getrampelt obwohl er grade im technischen Bereich wie kein anderer brilliert? Weil dem gemeinen Filmkritiker einfach nix mehr interessiert außer dem Inhalt.

    Ich hoffe mit dem Spieletest passiert nicht das gleiche. Gerne mehr über den Inhalt quatschen aber doch bitte nicht den Rest links liegen lassen.
     
  20. spaghetti-o

    spaghetti-o
    Registriert seit:
    10. Juli 2011
    Beiträge:
    1.607
    Was er ja in erster Linie anprangert ist, dass die Spieletests sich zu sehr an den Hardcore-Gamern orientiert und den Weg der "Casualisierung" nicht mitgeht. Der Weg in die Mitte der Gesellschaft ist kein Problem, sondern ein riesiger Vorteil für das Medium Computerspiel. Und den Weg sollten die Spieletester auch gefälligst mitgehen, da hat er in meinen Augen durchaus Recht.

    Gut fand ich sein Beispiel mit dem Test zu Deus Ex: HR. Mich interessiert nicht, wie nah oder fern das vom Vor-Vorgänger ist. Wenn mich das interessiert, lese ich den Test dazu. Ich will was zu diesem Spiel lesen, und nicht wie toll doch der Vorgänger zu seiner Zeit gewesen sein mag.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. September 2011
  21. qsc

    qsc
    Man glaubt es kaum, aber auch Schnitt oder Effekte können Kunst ausdrücken und Kunst sein. Da immer nur von Technik zu lesen tut grossen Meistern Unrecht
     
  22. Oh mein gott wenn du mich kritisieren willst tu mir bitte den Gefallen und lies auch alles und nicht nur meinen letzten Post. Es wurden Kritiken für Filme, Bücher und Spiele gleich gesetzt und ich habe argumentiert das man diese nicht in gleicher weise Bewerten kann, weil ein Spiel nunmal tausend andere Anforderungen hat.
     
  23. qsc

    qsc
    Aha, und wie vereinbart man vertieftes Berichten über mehr als nur das Spiel an sich und seine Mechanismen mit "Casualisierung"?
    Susie (13) die nur Angry Birds und Farmville kennt will also mehr Tiefe und eine Metaebene in der Rezension über ihre Lieblingsspiel? Susie will überhaupt eine Rezension?

    Die Mitte ist nicht automatisch Casual, nur weil Casual das Gegenteil von Hardcore und Mitte das Gegenteil von Rand ist.
    Ich glaube du hast da etwas falsch verstanden.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 7. September 2011
  24. Rand al'Thor The Dragon Reborn Moderator

    Rand al'Thor
    Registriert seit:
    8. Mai 2002
    Beiträge:
    74.877
    Ort:
    Randland
    Mein RIG:
    CPU:
    AMD Ryzen 7 9800X3D
    Grafikkarte:
    Sapphire Radeon RX 9070 XT Pulse 16 GB
    Motherboard:
    ASRock B850 Pro RS WiFi
    RAM:
    32 GB Patriot VIPER VENOM DDR5-6000 CL36
    Laufwerke:
    SSD:
    1 TB KIOXIA Exceria Plus G4 M.2 PCIe 5.0
    2 TB KIOXIA Exceria Plus G4 M.2 PCIe 5.0

    HDD:
    4 TB Western Digital WD40EZAX-SPC8UB0
    2 TB Western Digital WD20EZBX-SPAYRA0

    Optisch:
    LG BH16NS55 Blu-ray
    Soundkarte:
    OnBoard Realtek 7.1 HD Audio ALC897
    Gehäuse:
    Fractal Design Define 7 schwarz
    Maus und Tastatur:
    Sharkoon Skiller Mech SGK1
    Logitech G502 Lightspeed
    Betriebssystem:
    Windows 11 Professional
    Monitor:
    2x KTC M27P6 Mini-LED 4K
    Tarantinofilme sind gut geschnitten, aber nicht so außergewöhnlich gut, dass sie das Interesse von den Dialogen, Film-Reverenzen und der kongenialen Musikauswahl ablenken, die seine Filme ausmachen.

    Im übrigen bezog sich die Professionalität auf die Filmschaffenden, nicht auf die Kritiker. ;)

    Der Film ist ein audio-visuelles Monster, aber dadurch auch ziemlich ermüdend. Das wurde auch so ziemlich in jeder Kritik angesprochen, die ich gesehen habe. Keine Ahnung was du so liest... :nixblick:
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. September 2011
  25. Im ersten Teil des Artikels trifft Petra Fröhlich auf den Kern des Problems der fallenden Auflage, was hier offenbar überhaupt kein Thema zu sein scheint. Stattdessen versteift man sich auf Aspekte, die meiner Meinung nach eine untergeordnete Rolle spielen.
    Die Verbindung zwischen vermeintlich mangelnder Qualität der Artikel und den Verkaufszahlen von Spiele-Zeitschriften sieht für mich auf den ersten Blick nach einer klassischen Scheinkorrelation aus, wobei ich mir selbstverständlich nicht sicher sein kann, da ich keine Statistiken aus diesem Bereich kenne.
    Es würde mich jedoch sehr wundern, wenn es doch so wäre, vor allem wenn man bedenkt, dass wesentlich gewichtigere Gründe existieren, die die sinkenden Auflagen erklären.
    Der Rest des Artikels hört sich nach Selbstbeweihräucherung an, obwohl auch die PC Games keinen Ausweg aus der Print-Miesere gefunden hat.
     
  26. Es als gesellschaftlichen Ausdruck ansehen und dementsprechend kommentieren und erklären. Und natürlich kann man sowas auch im eigentlichen Artikel über ein Spiel machen, genau dort gehört es ja auch hin.

    Ehrlich gesagt wäre sowas bei einem Moorhuhn-Klon wäre wohl praktisch die einzige Umgangsart mit Existenzbereichtigung. Ich habe mich immer wegen dieser Viertelseitentests geärgert, bei denen ich noch einmal lesen durfte, was Moorhuhn ist, dass man das im Büro spielt und ob man im neuesten Ableger auch in einem Eislevel ballern kann. Sowas braucht kein Schwein.
     
  27. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
    Registriert seit:
    18. Oktober 2010
    Beiträge:
    32.168
    Obwohl sich die Auflage der PCGames wohl Stabilisiert hat.

    Während Gamestar ins Bodenlose fällt
     
  28. Das finde ich nicht. Ich finde der Schnitt und die Kameraeinstellungen sind mindestens genau so genial wie der Rest.

    audio-visuelles Monster. Ist das jetzt schlecht oder gut? :ugly:

    Warum tolle Bilder ermüdend sein sollen verstehe ich nicht, ich dachte immer das wäre der Sinn von einem Film.
     
  29. Du würdest dann also zwangsläufig die immergleichen und wohl nicht allzu bahnbrechenden Aussagen in jedem Test zu einem Moorhuhnklon lesen wollen? Und du würdest es gutheißen, dass der dafür beanspruchte Heftplatz an anderer Stelle fehlt, wo er vielleicht sinnvoller verwendet worden wäre?
     
  30. Rand al'Thor The Dragon Reborn Moderator

    Rand al'Thor
    Registriert seit:
    8. Mai 2002
    Beiträge:
    74.877
    Ort:
    Randland
    Mein RIG:
    CPU:
    AMD Ryzen 7 9800X3D
    Grafikkarte:
    Sapphire Radeon RX 9070 XT Pulse 16 GB
    Motherboard:
    ASRock B850 Pro RS WiFi
    RAM:
    32 GB Patriot VIPER VENOM DDR5-6000 CL36
    Laufwerke:
    SSD:
    1 TB KIOXIA Exceria Plus G4 M.2 PCIe 5.0
    2 TB KIOXIA Exceria Plus G4 M.2 PCIe 5.0

    HDD:
    4 TB Western Digital WD40EZAX-SPC8UB0
    2 TB Western Digital WD20EZBX-SPAYRA0

    Optisch:
    LG BH16NS55 Blu-ray
    Soundkarte:
    OnBoard Realtek 7.1 HD Audio ALC897
    Gehäuse:
    Fractal Design Define 7 schwarz
    Maus und Tastatur:
    Sharkoon Skiller Mech SGK1
    Logitech G502 Lightspeed
    Betriebssystem:
    Windows 11 Professional
    Monitor:
    2x KTC M27P6 Mini-LED 4K
    http://blogs.suntimes.com/foreignc/2011/04/video-games-are-art.html


    Tolle Bilder sind ermüdend, wenn sie endlos, ungefiltert und ohne konkretes Ziel auf den Zuschauer einprasseln. Irgendwann ist die maximale Aufnahmefähigkeit des Geistes erreicht und alles was drüber hinausgeht, versinkt in weißem Rauschen.

    Der gleiche Effekt tritt auch bei Wall of Sound auf...irgendwann wird das Hirn einfach überrollt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. September 2011
  31. qsc

    qsc
    Ein neues Spielemagazin nach Schmidts müsste sich ja auch keineswegs mehr an die Richtlinien des Formats halten. Das heisst, nicht jedes Spiel müsste besprochen werden und auch nicht gezwungenermassen zeitgleich mit dessen Erscheinen.
    Warum nicht also ein Artikel über das Phänomen Moorhun, darin die wichtigsten Vertreter der Spielreihe, ein paar Überlegungen dazu, wer sowas spielt und warum, welche Schlüsse man daraus ziehen kann und welche nicht, die historische Perspektive etc.
     
  32. Trollst du mal wieder? In meinem letzten Beitrag habe ich geschrieben, dass ich von Wiederholungen nicht viel halte. In meinem ersten Beitrag an dich habe ich gemeint, dass man auch ruhig nur einen Satz oder gar nichts schreiben dürfte. Oder dass man einmal die Spielereihe Moorhuhn beleuchten könnte. Wie du dir daraus zusammenfantasiert hast, dass ich gefordert hätte, bei jedem neuen Ableger das Spiel von vorne zu thematisieren, ist mir völlig schleierhaft.
     
  33. Ich hatte ja schon weiter vorne erwähnt, dass die etablierten Magazine das wohl gar nicht mehr leisten können. Sie sind gewissermaßen pfadabhängig. Insofern müssten die Ideengeber auch zu deren Umsetzung beitragen, in dem sie ein entsprechendes Magazin ins Leben rufen.

    Sag ich ja: das wäre in einem seperaten Artikel besser aufgehoben, als in jedem einzelnen Test. Das fände ich nicht sinnvoll.
     
  34. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
    Registriert seit:
    18. Oktober 2010
    Beiträge:
    32.168
    DIe Frage wär, wer würd zu welchem Preis so ein Heft Kaufen?

    Mehr als 3 ohne datenträger würd ich nicht bezahlen, und dann auch nur für Mindestens 200 Seiten
     
  35. qsc

    qsc
    Im Todeskampf (Dramatisierung) kann man sich so einiges leisten, was gibt es noch zu verlieren ...
     
  36. Das heißt, der Film wird schlecht bewertet, weil die Kritiker überfordert sind? :ugly:

    Ist die Aufnahmefähigkeit beim Publikum heute schon so schlecht? :hmm: Ich hab jede Minute genossen.

    Bei Klassik sind viele auch überfordert. Das sagt aber nichts über die Qualität aus. Wer sich nur noch stumpfe Blockbuster rein ziehen kann weil das Gehirn sonst abschaltet, den möchte ich auch nicht als Filmkritiker akzeptieren.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 7. September 2011
  37. Garm

    Garm
    Registriert seit:
    9. September 2004
    Beiträge:
    50.772
    Mein RIG:
    CPU:
    AMD Ryzen 7 5800X3D mit Arctic Liquid Freezer II 360
    Grafikkarte:
    ASUS TUF Gaming GeForce RTX 4090 24GB OC
    Motherboard:
    Asus ROG Strix X570-E
    RAM:
    64GB G.Skill DDR4 PC 3600 CL16 Ripjaws
    Laufwerke:
    2TB Corsair Force Series MP600 NVME
    2TB Samsung 860 Evo SATA
    4TB WD Red Pro SATA
    2TB WD Black SN850X
    8TB WD Red Pro SATA
    Gehäuse:
    Phanteks Eclipse P600S mit be quiet! STRAIGHT POWER 11 Platinum 850 Watt
    Betriebssystem:
    Windows 10 Pro
    Monitor:
    Gigabyte Aorus FO32U 4k Gaming Monitor, ASUS ROG Strix XG27UQ 27 Zoll 4K Gaming Monitor
    Da hat er ja was angerichtet. :ugly:

    Dabei finde ich, dass er auf einer Seite, dass er Recht hat, die technische Seite von Spielen steht und stand viel zu sehr im Vordergrund. Deswegen ist ja auch das Bewertungssystem vom GS so ein Unsinn. Man kann nicht der technische Seite eines Spiel Punkt für Punkt bewerten und diese Bewertung dann zu einer Gesamtnote zusammen ziehen und diese Spielspaß nennen. Das ist in meinen Augen so falsch, dass man jede Diskussion darüber eigentlich überflüssig ist.
    Spiele sind immer mehr als nur die technische Seite, gerade in den letzten Jahren ist sogar die technische Seite immer unwichtiger geworden. Das Spiele, die eben keine Hochglanzgrafik haben, keine Chance haben, über die 90% zu kommen, egal wie genial sie sein mögen, ist ein deutliches Zeichen dafür, dass dieses System keinen Sinn macht.

    Was neben der rein technischen Seite zählt und was in aller Regel sogar mehr zählt, ist je nach Genre sehr unterschiedlich. Bei einem Rollenspiel kommt es auf die Story und die Charaktere an, auf glaubhafte Dialoge und Charakterverhalten. Bei Rennspielen kommt es auf die Atmosphäre an, auf das Fahrverhalten. Bei Simulationen auf die Glaubhaftigkeit und den Detailgrad, bei historischen Strategiespiele auf die historische Authentizität usw. usf. Hier sind die Kriterien selbst innerhalb der Genre von Spiel zu Spiel verschieden.
    Bei einem Open World Rollenspiel kommt es mehr darauf an, wie glaubhaft die Welt gestaltet ist und welche Möglichkeiten sie bietet, bei einem enger gestrickten Rollenspiel sind eben die oben erwähnten Punkte wichtiger.

    Das sind alles Punkte, über die sich ein Spiele"tester" Gedanken machen muss und die meiner Meinung nach in den meisten Tests viel zu kurz kommen. Darüberhinaus gibt es Dinge zu beachten wie das Budget eines Spiels und der möglichen Zielgruppe, denn daraus definiert sich, wie gut die Entwickler ihr eigentliches Ziel erreicht haben. Das ein Spiel mit einer kleineren Zielgruppe oder von einem unbekannten Team ein kleines Budget hat und deswegen technisch nicht so auftrumpfen kann, darf es nicht dazu verdammen, bestenfalls an der 70%-Wertung zu kratzen, wenn man denn überhaupt eine Endwertung vergeben muss (aber die scheint von den meisten Lesern ja verlangt zu werden).

    Das sind alles Punkte, die mich ständig aufregen, wenn ich Testvideos schaue oder Tests lese, denn selbst "erfahrene" Tester scheinen viele wichtige Dinge nicht zu begreifen, die man begreifen muss, wenn man öffentliche Urteile (wohlgemerkt Urteile, keine Meinungen) über Spiele bei dem heutigen Stand der Branche fällen will.
     
  38. Wie bitte? Du hast wohl zu viel Mick Schnelle gelesen? Ich habe nüchterne einfache Fragen gestellt, die dir nicht zu passen scheinen. Und wenn du anscheinend deine eigenen Antworten nicht verstehst (Zitat: "Und natürlich kann man sowas auch im eigentlichen Artikel über ein Spiel machen, genau dort gehört es ja auch hin."), ist das nicht mein Problem. Jedenfalls ist meine Diskussion mit dir an dieser Stelle aus naheliegenden Gründen beendet. Schönen Tag noch.
     
  39. Rand al'Thor The Dragon Reborn Moderator

    Rand al'Thor
    Registriert seit:
    8. Mai 2002
    Beiträge:
    74.877
    Ort:
    Randland
    Mein RIG:
    CPU:
    AMD Ryzen 7 9800X3D
    Grafikkarte:
    Sapphire Radeon RX 9070 XT Pulse 16 GB
    Motherboard:
    ASRock B850 Pro RS WiFi
    RAM:
    32 GB Patriot VIPER VENOM DDR5-6000 CL36
    Laufwerke:
    SSD:
    1 TB KIOXIA Exceria Plus G4 M.2 PCIe 5.0
    2 TB KIOXIA Exceria Plus G4 M.2 PCIe 5.0

    HDD:
    4 TB Western Digital WD40EZAX-SPC8UB0
    2 TB Western Digital WD20EZBX-SPAYRA0

    Optisch:
    LG BH16NS55 Blu-ray
    Soundkarte:
    OnBoard Realtek 7.1 HD Audio ALC897
    Gehäuse:
    Fractal Design Define 7 schwarz
    Maus und Tastatur:
    Sharkoon Skiller Mech SGK1
    Logitech G502 Lightspeed
    Betriebssystem:
    Windows 11 Professional
    Monitor:
    2x KTC M27P6 Mini-LED 4K
    Ich nicht, ich war ziemlich schnell gelangweilt, weils den Film nicht weitergebracht hat und sich immer nur wie mehr vom selben angefühlt hat. Das hat nichts mit Überforderung oder Aufnahmefähigkeit an sich zu tun, sondern mit fehlenden Anreizen für das Gehirn, sich mit dem Geschehen aus der Leinwand auseinanderzusetzen. Letztlich wurde doch im Lauf des Films nur das Setting ausgetauscht, während alles andere der immer gleiche ziellose Driss war...

    Siehe oben. Es besteht ein Unterschied, ob du von Komplexität überfordert wirst, oder dein Gehirn aufgrund von Repetitivität auf Durchzug schaltet...
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. September 2011
  40. iii

    iii
    Registriert seit:
    26. Januar 2008
    Beiträge:
    3.540
    Ort:
    CatsPaw
    Bei entsprechender Qualität: 10€
     
Top