Christian Schmidt auf SPIEGEL - Online

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von Gordon's Freeeman, 6. September 2011.

  1. pfui

    pfui
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    In erster Linie habe ich sie nicht gekauft, weil ich sie in fünf verschiedenen Läden nicht gefunden habe. :ugly:
     
  2. Wetter Animesüchtig

    Wetter
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    Ich finde die "Diskussion" danach zwischen dem und Jörg deutlich informativer.

    In Grunde hat Jörg da absolut recht. Ich finds auch gut, das er sich bisher (?) nicht weiter zu Schmidts Ding geäußert hat und ihn zumindest in einigen Punkten zustimmt (in anderen gar nicht), wie man ja bei dieser Diskussion herauslesen kann. Wobei Jörg wohl eher über die mangeln Verständnis-bereitschaft mancher Leser verzweifelt :D
     
  3. MadCat N7 Moderator

    MadCat
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  4. Ein Wort: Armselig.
    Die Ip kann man doch auch sicherlich mit den IPs dieses Forums abgleichen, um den Übetäter zu entlarven, oder? Zumindest entlarven, denn bestrafen geht ja nicht, da die Person sich im GSPB nichts zu Schulden kommen lassen hat.:rolleyes:
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 19. März 2012
  5. electric Ein M-A-S-S-I-V

    electric
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    Das ist ja langsam besser als jede Talkshow. :ugly:
     
  6. Maniac007 Freund der Realität

    Maniac007
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    Waaagh!

    Ich liebe hitzige Diskussionen mit persönlichen Anfeindungen, Beleidigungen, fiesen Unterstellungen - das ist jedenfalls deutlich interessanter, als was man sonst so in der Spielepresse liest, schaut und hört. Das mal vorweg.

    Soll man nun in Tests jede Spielmechanik erbsenzählerisch ausleuchten - oder nur grob das Spielgefühl beschreiben und das Spiel pseudoelitär in die Welt der Künste einordnen? Ich dachte bislang eigentlich, dass zu einem guten Test beides gehört. Ich möchte wissen, worum es in einem Spiel geht und wie es sich anfühlt, und welche Rolle die einzelnen Spielelemente dabei spielen:

    "Der Spieler fühlt sich einsam und verletzlich - dafür sorgen Munitionsknappheit und mangelnder Kontakt zu NPCs" (um mal ein einfaches Beispiel zu bringen)

    Scheinbar ist das zuviel verlangt und die Protagonisten des Streits werfen sich Gegenseitig Unvermögen, Überheblichkeit oder mangelnde Intelligenz vor. Das ist mMn dem beleidigenden Ursprungsbeitrag von Herrn Schmidt zu verdanken, der eine Art von Spieletests propagiert, die man keinesfalls richtig finden muss, während er anderen Konzepten ein schwaches journalistisches Niveau und mangelnde Reflexionsfähigkeit unterstellt.

    Etwas Zurückhaltung und Gelassenheit wären wohl insbesondere aufgrund des doch eher profanen Themas auf allen Seiten angebrachter (wenn auch viel langweiliger).

    Viel wäre auch gewonnen, wenn die Deutsche Spielepresse erkennen würde, welch geringen Stellenwert Spieletests - gleich welcher Art und schreiberischen Güte - überhaupt noch haben. Schließlich sind das die langweiligen Texte, die größtenteils nur nochmal das zusammenfassen, was man schon während der Entwicklung in News, Previews oder Forenbeiträgen lesen konnte.

    Im englischen Sprachraum gibt es über Spaßreviews wie Zero Punctuation, Blogs wie kotaku, Videoseiten wie Gametrailers, Formate wie Bonus Round oder Podcasts wie giantbombcast eine Vielzahl von Konzepten Bereich der Spielepresse, die unterhaltend sind und dennoch teilweise deutlich stärker in die Tiefe gehen, als die deutsche Spielepresse mit ihrem News-Preview-Review Schema - Ausnahmen bestätigen die Regel.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. September 2011
  7. Der Designer Martin Ganteföhr hat in einem Kommentar auf Gunnars Blog alles gesagt, was dazu zu sagen ist:

    "5) Die Behauptung, es sei per se nicht möglich, klug über Dummheiten zu schreiben, sollte in Personalentwicklungsgesprächen näher erörtert werden — zumal dann, wenn sie Rechtfertigung dafür ist, dumm über Dummheiten zu schreiben."
     
  8. pfui

    pfui
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    Dagegen hat das BDSG sicher etwas einzuwenden.
     
  9. Da wird so viel geschrieben in dieser Debatte und dieses Zitat wird exemplarisch aus hunderten ausgewählt...:hmm:

    Ich mag den Polizeitest. Ich mochte den Verriss in meiner erstes Gamestarausgabe 4/99 in dem Mick einem DeerHunter-Klon 30% gegeben hat.

    Man kann elitär schreiben wenn möglich. Man kann akribisch schreiben wenn nötig. Man sollte aber IMMER den Humor behalten. Visionäres Denken ist eine Sache, Umsatz die andere. Die Zielgruppendabatta lasse ich da mal aus. Sie wurde schon auf unzählighen Blogs geführt.Fehlende Zusammenhänge in meinem Post sind Absicht und dienen der reflektiven Verknüpfung meiner Gedankengänge.

    Falsch. Man würde ja nur einen Nickname herausbekommen! ;)
     
  10. pfui

    pfui
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    Weder Jörg noch die Mods hier dürfen IPs nach außen weitergeben.
     
  11. Wer redet hier denn hier von IPs weitergeben? :rolleyes:
     
  12. pfui

    pfui
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    Du:

    Wie soll man denn die IP abgleichen, ohne dass die eine Stelle der anderen Stelle die Adresse gibt?
     
  13. Sofern eine Person Zugriff auf 2 Netzwerke hat, bei denen IPs sichtbar sind, ist dies durchaus möglich.
    Die muss das Ergebnis ja nicht hier posten. Sondern kann es mir hier auch einfach per PM mitteilen. So hat es den die Weitergabe nie gegeben!:ugly:

    BTW: Letzter Beitrag dazu. Keine Lust auf den Offtopic Blödsinn :fs:
     
  14. doc85 Excommunicate Haereticus

    doc85
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    allen guten geistern verlassen
    es mag an der fortgeschrittenen uhrzeit liegen, aber irgendwie ist mir der satz zu hoch :ugly:

    allerdings sollte man, auch als redakteur (oder ehemaliger redakteur, oder ehemaliger chefredakteur oder sonst was) einer spielezeitschrift die entwicklung der computerspiele kritisch betrachten.
    die gamestar berichtet nunmal über computerspiele, nicht über playstation, xbox oder wii-spiele (wenn ich das im ansatz richtig verstanden habe, macht eben das die gamepro).
    ein großteil der spiele, welche in der mitte der gesellschaft landen, werden aber nicht mehr für den pc hergestellt.

    die wii hat es beispielsweise geschafft, die konsolen für vollkommen neue zielgruppen zu öffnen und in diesen segmenten richtig gut zu punkten.
    die wii nehme ich jetzt als beispiel, weil sie als konsole so etwa das ist, was ich als ausrichtung auf einen "casual-gamer" verstehe.
    natürlich gibts auch "hardcoregamer" bei der wii und es gibt genug "casual-games" für die xbox und die ps3.

    nun beginnen aber die probleme. ich zumindest habe das gefühl, dass für den pc nur noch spiele für "hardcoregamer" hergestellt werden. für wen soll eine pc-spielezeitschrift also noch schreiben, wenn nicht für "hardcoregamer"?

    grandios bewertete spiele wie heavy rain oder alan wake sind für den pc garnicht erst erschienen.
    andere spiele werden erst im nachhinein auf den pc konvertiert (auf die teilweise mehr als miserablen ergebnisse durch diesen prozess will ich garnicht erst eingehen).

    während spieleentwickler selbst anprangern, dass die aktuelle konsolengeneration nicht in der lage ist, das potential des derzeitigen entwicklungsstandes in der spieleentwicklung zu nutzen (auf deutsch: die konsolen sind durch die bank weg einfach alle zu schwach), wird gleichzeitig gesagt, dass man den pc als spieleplattform auf dem absteigenden ast sieht und nicht mehr darauf setzen sollte. sogar hoch angesehene leute in der geschichte des pc's äußern sich kritisch zu seiner zukunft.

    wir stehen hier also vor dem dilemma, dass die konsolen anscheinend nicht dem anspruch der entwickler genügen und andererseits wirklich gute, tiefgründige spiele garnicht erst für den pc erscheinen.
    während quasi alle nach einem pc schreien (aufrüstbar, bzw. der technik leichter anpassbar) wird der pc kontinuierlich vernachlässigt.

    wie die spieleindustrie diesen spagat meistern will weiss ich noch nicht. ich gehe nur fest davon aus, dass der kunde, egal auf welcher plattform, unter der entwicklung leiden wird.

    insofern kann ich es übrigens auch nicht ganz nachvollziehen, dass eine zeitschrift für computerspiele es vollkommen unkommentiert lässt wenn diese entwicklung stattfindet. die oben genannten punkte stammen alle aus artikeln die rechts in der leiste zu finden waren. aber so etwas wie einen kommentar, einen aufruf, einen appell oder einfach mal einen kritischen beitrag zu dieser entwicklung vermisse ich noch immer (vielleicht habe ich ihn aber auch nicht mitbekommen).

    insofern muss ich einem wesentlichen punkt der debatte ja zustimmen, die spiele sind mehr in die mitte der gesellschaft gerutscht (was auch immer im spezifischen das bedeuten mag), aber die computerspiele werden nicht nur kontunierlich aus der mitte der gesellschaft herausgehalten, es scheint bemühungen zu geben sie aus der mitte der gesellschaft zu verdrängen.

    ich kann insofern auch gut nachvollziehen, dass eine computerspielezeitschrift nicht für die mitte der gesellschaft schreiben kann, wenn die mitte der gesellschaft nicht die zielgruppe für das berichtete medium darstellt.


    so, mit dieser entwicklung im hinterkopf frage ich mich dann, was für den pc wirklich noch übrig bleibt.
    für dieses jahr fallen mir immerhin vier spiele ein, die mich während des gesamten jahreszeitraums interessieren könnten. deshalb würde ich 2011 schon glatt als exelenten jahrgang in der spieleentwicklung bezeichnen (natürlich subjektiv, ich kann schlecht für alle spieler sprechen).

    aber wir können meinetwegen gern die topseller der spiele in den letzten jahren (sagen wir, fünf jahre) durchgehen. da wird einiges dabei sein, was der aussage, dass die spiele zu "platt" für "kluge" texte sind, eine berechtigung gibt.
    nun bin ich aber natürlich kein spieleredaktuer, die behauptung steht also auf ziemlich wackeligen beinen. erfahrene redakteuer könnten wahrscheinlich auch einen supertest zu einem simplen spielprinzip wie "you dont know jack" schreiben (was übrigens ein absolut geniales spiel war und immernoch ist, das, sofern ich in meinem umfeld richtig mitbekommen habe, auch auf dem pc den sprung in die mitte der gesellschaft geschafft hat)

    schade nur, dass diese entwicklung (in meinen augen), unreflektiert an den kunden weitergetragen wird.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. September 2011
  15. pfui

    pfui
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    Ja, soviel ich weiß ist Jörg Langer hier aber nicht Mod. Hat sich dann also erledigt. :ugly:
     
  16. Also mir kommt es eher so vor, als wäre gerade der PC die Plattform, die Spiele für die Mitte der Gesellschaft bietet.
    Denn es sind Titel wie die ganzen Simulatoren, free 2 play Titel oder Facebookspiele, die Computerspiele für "alle" interessant machen.
    Aber das wären wiederum Spiele wo ich einen Artikel überblättern würde.
     
  17. doc85 Excommunicate Haereticus

    doc85
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    allen guten geistern verlassen
    mit den free2play spielen stimme ich da mit dir noch überein.
    aber bei fernsehern, die internetfähig sind, internetfähigen konsolen etc. weiss ich nicht, ob sowas wie flashspiele oder spiele in social networks wirklich noch einen pc benötigen.
     
  18. ich glaub auch nicht dass ein PC dafür nötig ist, aber sie sind nunmal im moment auf dem PC am meisten verbreitet
    und ich denke die Leute die sowas spielen, wollen sich nicht extra eine Konsole holen.
     
  19. doc85 Excommunicate Haereticus

    doc85
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    allen guten geistern verlassen
    dass wir uns da nicht in einen streit verwickeln:
    ich sehe das eigentlich wie du.

    ich verstehe nur nicht, warum von den großen spieleentwicklern der pc kontinuierlich vernachlässigt wird.

    schon allein die portierung eines shooters von einer konsole auf einen pc ist für mich die exakt falsche richtung.
     
  20. ich denke das hat 2 Gründe
    1. Es ist einfacherfür eine bestimmte Hardware zu entwickeln
    und 2. irgendwann haben sich die Konsolen in den Staaten durchgesetzt
     
  21. doc85 Excommunicate Haereticus

    doc85
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    allen guten geistern verlassen
    soweit ich weiss hat sich die hardware in den verschiedenen versionen der ps3 und der xbox 360 auch verändert.

    aber über den amerikanischen spielemarkt kann ich nicht viel sagen. wenn die entwickler aber der ansicht sind, dass der europäische spielemarkt vernachlässigungswürdig ist :nixblick:
     
  22. Ich kenn mich jetzt auch nicht so mit Konsolen aus. Aber die Hardwareänderungen der Konsolen sind denke ich nicht so groß, denn moderne 360 spiele müssen ja auch noch auf der ersten 360 laufen.

    Und zum US Spielemarkt. Er ist der größte der Welt also konzentrieren sich die Publisher auf diesen.
    Wenn sie sich noch auf einen zweiten konzentrieren müssten, müssten sie sich auch mit diesen auseinandersetzen. Dies würde Geld kosten und würde Risiko bedeuten. Und Risiko ist etwas was die Spieleindustrie,wie auch die Filmindustrie, nicht eingeht.
    Das sieht man an den ganzen Fortsetzungen.
    Also könnte man sagen Industrie und Journalismus treten auf der Stelle.:ugly:
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9. September 2011
  23. t-6 80plus-zertifiziert

    t-6
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    Nur modernisiert (CPUs verkleinert für geringeren Stromverbrauch & Hitzeentwicklung usw.) und vllt. in ein anderes Gehäuse gebaut, aber im Prinzip ists immer dieselbe Konsole, bei denen die Entwickler die Hardware kennen.

    Dass der PC-Markt von den Konsolen aber den Rang abgelaufen bekommt, sehe ich (noch?) nicht so. Dafür ist ein PC - in welcher Form auch immer - zu flexibel und für Machbarkeitsstudien á la Crysis besser geeignet als Konsolen. Für jeden was dabei. Durch Austausch von 3 Komponenten kann ich aus dem billigsten Dualcore für Muttis Haushalts-Exceltabellen eine kleine Renderfarm kreieren. Von 30W Leistungsaufnahme zu 300 Watt in 10 Minuten.

    Das ist dann natürlich auch wiederum der Nachteil.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. September 2011
  24. White Saturn

    White Saturn
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    Ich habe mir mal sein ganzes Kommentar durchgelesen. Sehr interessant find ich auch:

    Schade dass er nicht begründet warum.
    Sind die Simpons weniger Kunst und Kulturgut als Homer? Haben sie die Gesellschaft weniger geprägt? Oder um es mit seinen eigenen Worten zu sagen: Kann man über ein Pokemon-Spiel nichts intelligentes schreiben? (;
    Oder warum sind solche Redakteure weniger qualifiziert?

    Es gibt letztlich keine dummen Spiele. Es gibt Spiele die unterhalten. Es gibt Spiele die nicht unterhalten. Es gibt keine objektiv schlechte Kunst, keine dumme Kunst. Sie gefällt, oder sie gefällt nicht. Kunst hat nicht die Pflicht, uns etwas für das Leben beizubringen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. September 2011
  25. White Saturn

    White Saturn
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    Also dass die Gee zu unbekannt ist, scheint mir nicht der Fall zu sein. Zumindest in den Foren kennt sie anscheinend jeder.

    Im 4P-Forum wird die Diskussion auch geführt und auch dort wurde überlegt, ob die Gee die Anforderungen nicht erfülle. Ich hab mir die Kommentare dort auch mal durchgelesen.

    Die Antworten passen gut zu deinem letzten Punkt zusammen. Einige beschweren sich, dass viele Artikel im Grunde inhaltsleer seien und viel Text für wenig Information böten.
    User 'sYntiq' schreibt (ich erlaube es mir mal ihn zu zitieren): »Ich hatte leider bei sehr vielen Artikeln das Gefühl "Schreiben um des Schreibens willen, und nicht wegen Inhalt und Information" und hatte oftmals nach Lesen des Artikels das Gefühl dass ich jetzt genau so viel zusätzliches Wissen, zusätzliche Information habe, als hätte ich stattdessen einfach mal die Wand angestarrt.«
    'Howdie' meint sie sei ein guter Bonus.

    Mir scheint, im Grunde schien die Gee zwar schon den richtigen Weg zu gehen, aber sie hat ihren künsterlischen Aspekt in der Berichterstattung übertrieben oder den Fehler gemacht, die normale Informationsübergabe vergessen zu haben (schlichtweg das was Spieler an neuen Spielen wissen wollen). Auch beides ist möglich.

    Ich hab sie selbst übrigens nie gekauft, nur im Laden mal kurz reingeschaut.
     
  26. maximiZe

    maximiZe
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    Das, meistens. Habe sie dennoch 100x lieber gelesen als die heutige GS.
     
  27. Weil man die relevanten Infos heute ja auch aus tausend Quellen bekommen könnte. Hättest du das nicht und wärst für die Infos auf ein Magazin angewiesen, würde es wahrscheinlich anders aussehen.

    Daher ja auch die Notwendigkeit einen Mehrwert zu bieten. Ich finde aber das die GS schon recht viel Mehrwert bringt, alleine mal GS.TV oder die Redaktion zu nennen.

    Ich schaue GameOne auch nicht weil ich noch Infos übers Spiel brauche, ich schaue es weil es einfach sau gute Unterhaltung ist.
     
  28. Schleiereule <strong style="color: #146FEF; font-family: 'Trebuchet MS'; font-size: 15px">Turian Rebel </strong>

    Schleiereule
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    Aber genau da schließt sich doch der Kreis. Die Leute lesen vorher im Internet nach, und kaufen dann hinterher kein Heft mehr, WEIL im Internet die Inhalte, die Magazine dann in gedruckter Form anbieten, schneller und kostenlos im Internet verfügbar sind. Mit anderen Worten: man findet Tests, wie die Magazine sie verkaufen, auch im Internet, und das schneller und kostenlos. Jetzt kann man natürlich nicht sagen, ob sich das ändern würde, wenn die Magazine Inhalte anbieten würden, die es so in dieser Form nicht im Internet gibt.

    Zu nackter virtueller Haut wie sie aktuell präsentiert wird: mehr als eine reine Fleischbeschau kann ich darin nicht erkennen.

    Zu nackter Haut generell: Ich dachte, der Konsens geht doch dahin, dass man keine akademischen Abhandlungen auf Niveau von Habilitationen in Spielemagazinen haben will. Und intelligente Texte in Verbindung mit nackter Haut habe ich bislang nur in Museumsbeilagen, Aufsätzen und Bände über Kunst und Philosophie gelesen, bzw. ähnliche "unverdauliche" Werke gelesen. Das soll nicht heißen, dass es anders nicht geht. Es ist aber schwierig und geht imho weit über das Niveau von Spielemagazinen hinaus (und damit meine ich nicht das jetzige, sondern auch dasjenige, was in CS Visionen vorschwebt).
     
  29. Lass gut sein, das war nicht so ernst gemeint ;)
     
  30. Schleiereule <strong style="color: #146FEF; font-family: 'Trebuchet MS'; font-size: 15px">Turian Rebel </strong>

    Schleiereule
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    'tschuldigung, hab's ernst genommen weil kein :ugly: dahinter stand ;)
     
  31. maximiZe

    maximiZe
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    Ja, natürlich. Und genau das fordert Christian.
     
  32. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Und wie soll der Mehrwert aussehen?

    Mehr VOllversionen? :ugly:
     
  33. maximiZe

    maximiZe
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    Ach komm.
     
  34. Black Baron TIE-Bruchpilot

    Black Baron
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    Achso, du hast dich auf Printmedien bezogen. Ich dachte du meintest, dass keiner mehr überhaupt irgendwelche Tests liest, weil man sich über Communities und Youtube-Videos informiert... irgendwer in der Diskussion hat dieses Argument ins Spiel gebracht, weiß aber nicht mehr genau wer. Hat aber ja generell gar nix damit zu tun, dass der Großteil der Spieletests - egal ob auf Papier oder online - ziemlich langweilg sind.

    Die GameStar-Artikel find ich in der Mehrzahl nachwievor lesenswert, nur hab ich das Gefühl - welches sich hin und wieder bestätigt, wenn ich n Spiel dann selber zocke - dass man ganz schön auf der Hut sein muss, da mir manche offensichtlichen Mängel erst selbst auffallen, im Test aber keine Erwähnung finden. Und ab und an sind mir die Artikel auch zu positiv, zwar nachwievor sachlich verfasst, aber man merkt ab und zu schon, dass Mängel durchgewunken und nur kurz erwähnt werden und das Lob etwas groß ausfällt.

    Dessen ungeachtet macht der Schreibstil der meisten GS-Redis ihre Artikel durchaus noch immer lesenswert.

    Zum Thema "besondere Inhalte"... ich glaub das ist auch Teil von Christians Kritik. Man sollte sich vielleicht auch mal Gedanken machen, ob es nicht auch interessant wäre mehr über ein Spiel zu lesen. Im Test mit drinnen wär's mir ein bisschen zu übertrieben, aber als Art Apendix zum Test. Z.B. die Entstehungsgeschichte oder Dinge über ein eventuell vorhandenes und lizensiertes Universum. Sowas gibts bei GS ab und zu, naja, eher selten als ab und zu. Z.B. Bei einem Test zu The Witcher 2 eine kleine Abhandlung über die wichtigsten Charaktere, sowas in der Art.
     
  35. rebbot

    rebbot
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    Ich weiß ich bin etwas spät dran, und hatte auch leider keine Zeit alle >30 Seiten des Threads zu lesen, aber dieser Abschnitt ist mir doch ins Auge gestochen, denn genau eine solche Einordnung der Story, ohne Spoiler, hätte ich auch gerne in der GS gelesen. Auch wenn ich von den genannten Autoren nur zwei gelesen habe (oder soll ich sagen "sogar zwei"? Dabei bin ich alles andere als Vielleser), so muss eine Einordnung in einen Gesamtkontext doch möglich sein, der über DX1 und Blade Runner hinausgeht, oder nicht?
     
  36. etc.usw.

    etc.usw.
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    Wow, das Schmankerl habe ich ja ganz überlesen. Wenn es eines Beispiels für die Ignoranz von Journalisten bedurfte, da ist es. Deus Ex ist eine Cyberpunk-Serie, natürlich kann man da mal den 'Erfinder' des Genres oder seine Nachfolger nennen. Und wenn man die nicht kennt, was eigentlich unfassbar ist bei jemandem, der in diesem Segment arbeitet, dann hilft da auch mal Google.
    Natürlich dürfte es wirklich so sein, dass ein Großteil der Leser diese Autoren nicht kennen. Das hindert nicht, mal den Kontext herzustellen. Auch für Journalisten gilt: Es hilft, wenn man ein bisschen schlauer ist als das Publikum. Nicht zu viel, nicht zu wenig.
     
  37. Problem ist aber auch, dass ein Mehrwert auch mehr Arbeit bedeutet. Man will auf die Informationen der jetzigen Tests ja auch nicht verzichten. Ich weiß aus eigener Erfahrung das ein monatlicher Abgabetermin oft gar keine Luft für sowas lässt.
     
  38. Naitomea

    Naitomea
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    Soll das jetzt ein Argument sein?
     
  39. maximiZe

    maximiZe
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    Dann muss man halt anstatt alle paar Monate eine neue Fuhre Praktikanten fähige Leute einstellen und aufhören zu versuchen, News-mäßig mit der Online-Konkurrenz mitzuhalten.
    Natürlich ändert sich ein (bzw. ensteht ein neues) Format nicht über Nacht, deshalb ist es gut, dass Christian die Grundsatzdiskussion angestoßen hat. Bleibt nur zu hoffen dass sie nicht bald wieder im Sande verläuft.
     
  40. Sternitzky

    Sternitzky
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    Hui, stimmt natürlich.

    Ich glaube aber, daß Petra es anders gemeint hat. Und wohl auch so, wie ich es beim Lesen verstanden habe: Daß viele Spiel zu platt für interessante und vor allem längere Artikel sind, mit denen man ein entsprechendes Magazin respektabel füllen könnte.

    Ist natürlich etwas spekulativ. Wäre durchaus im Bereich des Möglichen, daß ein entsprechend versierter Redakteur selbst aus jeder platten Scheiße Gold machen könnte. Rein theoretisch.
     
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