Kindle fürŽs Studium --> Sinnvoll ?

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von Gelöschter User, 9. Februar 2012.

  1. Ich spiele grade mit dem Gedanken mir fürŽs Studium (Ingenieurwissenschaften) einen Kindle zu kaufen, da es schon sehr nützlich wäre seine Skripte einfach auf so einen kleinen Ding immer dabei zu haben. Hat jemand zufällig eins und benutzt es für Studium ? Wenn ja, kann man auch Notizen in die PdfŽs einfügen ?
     
  2. Kugelfisch

    Kugelfisch
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    Ein Kindle ist toll, um echte e-Books zu lesen; für PDFs, zumal gescannte Texte, ist er ungeeignet. Das gilt zumindest für die normalen Kindles, beim Kindle DX mag das anders aussehen; da würde ich fürs Studium aber eher in einen Laptop oder einen Tablet-PC investieren.
     
  3. fuzzykiller Der Forentroll schlechthin

    fuzzykiller
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    Es tut mir ja Leid, aber... das korrekte Zeichen im Deutschen ist das Hochkomma '. Und bei der Mehrzahl kommt nichts dazwischen. :ugly:
     
  4. Ich finde schon.
    Ich habe zumindest auch einige Lehrbücher auf dem Teil gelesen, die waren auch alle gut lesbar. Es waren auch PDFs dabei (Wie Fuzzy schon meinte, ist dort kein Apostroph), da muss man dann aber auf die Formatierung achten.
    Ansonsten gibt es sehr viele gesellschaftswissenschaftliche Bücher im Amazon-Store, so dass das, bei einem Studiengang in diesem Feld, sicher hilfreich ist.
    Von daher: Ein Kindle für's (!) Studium halte ich für eine gute Idee.
     
  5. Ok. Bringt mich jetzt aber bei meiner Frage kein Stück weiter.

    @Kugelfisch

    Ah, ok. Das ist doch schon mal eine brauchbarere Antwort :D.

    Laptop hab ich, ich hab nur eine Lösung gesucht mit der man sich halt auch schnell mal Notizen IN das Skript machen um so nicht immer alle Skripte ausgedruckt im dicken Ordner mitzuschleppen.
     
  6. fuzzykiller Der Forentroll schlechthin

    fuzzykiller
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    Schnelle Notizen in Dokumenten (naja, nicht ganz darin selbst) gehen gut mit Tablet PC und OneNote.
     
  7. Kugelfisch

    Kugelfisch
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    Wenn du einen handlichen Laptop hast, kannst du damit ganz gut mit PDFs arbeiten, das habe ich bei meiner laufenden Abschlussarbeit erst richtig zu schätzen gelernt. In der Bib scannen, in Acrobat auf dem Uni-Server (über Remote-Desktop-Verbindung) Texterkennung mit Clear-Scan-Technologie (erkennt die Buchstaben und bettet sie als neu generierte, hochwertige Schriftart ein) laufen lassen – und schon habe ich eine Datei, in der ich mit dem kostenfreien Acrobat Reader frei markieren, kommentieren und kopieren kann. Ich bin davon ziemlich begeistert (und werde mit Acrobat Standard nach dem Studium sicher zulegen, ist nicht so teuer).
    Übrigens empfehle ich Evernote dazu.
     
  8. Rand al'Thor The Dragon Reborn Moderator

    Rand al'Thor
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    RAM:
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    2 TB KIOXIA Exceria Plus G4 M.2 PCIe 5.0

    HDD:
    4 TB Western Digital WD40EZAX-SPC8UB0
    2 TB Western Digital WD20EZBX-SPAYRA0

    Optisch:
    LG BH16NS55 Blu-ray
    Soundkarte:
    OnBoard Realtek 7.1 HD Audio ALC897
    Gehäuse:
    Fractal Design Define 7 schwarz
    Maus und Tastatur:
    Sharkoon Skiller Mech SGK1
    Logitech G502 Lightspeed
    Betriebssystem:
    Windows 11 Professional
    Monitor:
    2x KTC M27P6 Mini-LED 4K
    Ich würde es nur machen, wenn das Budget sehr gering ist, ansonsten wäre ein Tablet, Net- oder Notebook die bessere Wahl, weil flexibler...
     
  9. Leider halten viele Dozenten nix davon die Skripte als PDF bereitzustellen und verticken sie lieber gegen nen kleinen Betrag gedruckt und gebunden.
     
  10. Kann man beim Kinde in seinem Skript Notizen machen?
    IMHO nicht, oder? Dann würde ich mir die Skripte in jedem Fall lieber drucken (lassen).

    Erfahrungsgemäß haben die meisten Studenten bei mir Notebooks und Iphones etc. in der Vorlesung eher zum Zocken, Chatten oder sonstwas genutzt. Außerhalb der Vorlesung kann das Internet dann wieder nützlich sein..
     
  11. Hm, dann werd ich mir das ganze nochmal überlegen. Tablet wollt ich mir jetzt eigentlich keins kaufen (müssen), nur um Notizen in ein PDF machen zu können.

    Bei uns werden eigentlich mindestens 95% der Skripte als PDF bereitgestellt, deshalb ja auch meine Überlegung.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9. Februar 2012
  12. fuzzykiller Der Forentroll schlechthin

    fuzzykiller
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    Das ist -- zumindest in informationstechnischen Studiengängen -- nur noch extrem selten anzutreffen. Viel öfter ist es leider so, dass es einfach kein vernünftiges Skript gibt - nur PP-Folien, die ohne Gelaber dazu nicht immer viel Sinn machen.
     
  13. Naja, ich habs eh nicht so mit dem mitschreiben und Notizen machen. Schließlich steht im Skript ja schon das wichtige drin.

    Bin bisher mit aufpassen statt mitschreiben ganz gut gefahren. Manche Leute schreiben ja echt jeden Scheiss mit, sogar wenn der Dozent wiederholt. Und nacher raffen sie dann trotzdem nichts. Zumindest mir fällt mitschreiben und gleichzeitiges konzentriertes zuhören schwer. Daher dann lieber nur zweiteres.
     
  14. Ich habe mir auch lange überlegt gehabt sowas fürs Studium anzuschaffen, mich aber letztendlich dagegen entschieden. Solange es nicht möglich ist direkt auf die Unterlagen Notizen mit der Hand zu machen, ist es meiner Meinung nach zu aufwendig und mühselig für die oft sowohl tempo- als auch umfangsreichen Vorlesungen, da ist man mit der Tastatur einfach zu langsam.
    Von Skizzen irgendwelcher Modelle ganz zu schweigen. Wenn man dann nebendran seinen Block liegen haben muss, kann man es sich imo auch gleich sparen.
     
  15. Die Befürchtung hab ich eben auch, dass man es am Anfang halt hernimmt aber dann schnell merkt, dass es eigentlich nichts bringt.

    So wie ich es aber aus den Antworten bis jetzt rausgelesen habe, werd ich mir das ganze doch nochmal gründlich überlegen
     
  16. Dozenten benutzen bei uns teilweise Tablet-PCs, zumeist Thinkpads. Da ist dann das Skript oder ein Übungszettel als PDF oder so drauf, Excel und andere Werkzeuge auch verfügbar und die Lösung wird halt per Stift auf das Display und damit direkt in das Dokument und auf den Beamer geschrieben, statt auf die Tafel.

    Das funktioniert dann gut, wenn der Dozent darin etwas Übung hat.
     
  17. JFK

    JFK
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    Zu Notizen in PDFs kann ich nichts sagen; Din-A4-PDFs lesen funktioniert mit dem kleinen Kindle aber ganz hervorragend. Ich habe mir vor ein paar Monaten einen für die Arbeit gekauft und habe seitdem hunderte teils gescannte Drehbücher, Treatments und Skizzen / Set-Pläne immer dabei. Ist sehr praktisch. :yes:

    Ich lese PDF-Dokumente immer im Seitwärts-Modus. Bedeutet, dass man etwa ein Drittel der Seite in angenehmer Größe lesen kann, bevor man blättern muss. Dadurch ist es bequem möglich, Dokumente "von vorne bis hinten" zu lesen - weniger schön ist es, wenn man etwas suchen muss und die PDF-Datei nicht durchsuchbar ist. Da sollte man dann doch eher auf einen DX oder ein Tablet setzen.
     
  18. Sinnvoll, ja. Aber nicht so wie du denkst:

    Toll um im Bus, zwischen Vorlesungen oder auch in den Veranstaltungen mal zu lesen. :yes:
     
  19. Heute hab ich rausgefunden, dass ich dank Uni zugriff auf die ganzen Bücher der "Cambridge Companion to..." habe, dazu viele Bücher von einem Oxford-Verlag und unendlich viele Artikel von OnlineDAtenbanken und Gratis zugriff auf viele Bücher vom Springer-Verlag (dem Wissenschaftsverlag, nicht... Boulevardzeugs)

    Also allein deshalb denke ich, dass ich mir auf absehbare Zeit etwas Richtung Reader zulege. Denke die Angebote anderer Unis dürften vergleichbar sein.
     
  20. Ich habe zu Beginn meines Studiums auch überlegt mir einen Laptop zu holen. Hab mich dagegen entschlossen, was auch im Nachhinein die richtige Entscheidung gewesen ist (zumindest wenn man sich einen nur fürs Studium anschaffen will). Beim Kindle wirds da nicht anders aussehen.

    Skripte und eigene Ausdrucke sind einfach praktischer, man kann sich problemlos Notizen machen (problematisch beim Laptop) und Farben verwenden (nicht möglich beim Kindle afaik). Zumindest würde ich erstmal anfangen zu Studieren - wenn du dann merkst, dass dir so ein Gerät fehlt dann kannst du es immer noch kaufen.
     
  21. Mit dem Adobe Reader kann man sich genauso Notizen machen, was soll daran problematisch sein?
     
  22. Aber nicht besonders flüssig und schnell. Aus meiner Sicht ist die einzig wirklich sinnvolle Variante, digital und effizient mit Skripten zu arbeiten ein Tablet(PC) mit Stift, und zwar mit einem aktiven Digitizer. Ich habe einen Tablet-PC, ein HP Touchpad mit Android und einen Kindle, daher auch der direkte Vergleich.
     

  23. Ich studier schon (4.Semester), mich nervt halt einfach ein bisschen mein Ordner mit den Skripten der schon teilweise nicht mehr zu geht weil soviel drin ist.
    Drum dacht ich halt es wäre ganz sinnvoll einfach seine PDF dabei zu haben und sich darin Notizen machen zu können. Aber dann wird man dann wohl um ein Tablett nicht rum kommen, und ein Ipad oder ähnliches in der Preisklasse wollt ich mir dann doch nicht holen, da bleib ich lieber bei Stift und Papier:ugly:.
     
  24. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
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    Würde ich auch so sehen. Der Kindle ist zum Lesen von Büchern einfach super, aber beim Durchsuchen und Markieren von Texten muss man doch große Einschränkungen hinnehmen, gerade in der Bedienbarkeit. Wie das mit einem Kindle-Touch (oder vergleichbaren e-Book Readern mit Touchpad) aussehen würde, kann ich nicht beurteilen, würde da aber auch eher auf einen leistungsstärkeren Tablet-PC zurückgreifen.
     
  25. Hauptman Verfassungsreformer AUT

    Hauptman
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    Jup, und zahlreiche Standardwerke gibt es sogar in PDF-Format als Download. Wenn man mal ein wenig auf den Onlineseiten seiner Unibibliothek schnüffelt und sucht, findet man einige wahre Schätze. :D
     
  26. Jan Itor

    Jan Itor
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    Heutzutage würde ich ein iPad immer einem Notebook für die Uni vorziehen. Wenn ich sehe was Kommilitonen damit anstellen bin ich begeistert (natürlich mit Stift).

    PDFs bearbeiten, mitschriften Einfügen, selbst Mitschriften erstellen etc.

    Gibt bestimmt auch was vergleichbares für Android.
     
  27. FloX NiX is FiX

    FloX
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    Ist echt geil das Gerät. Habe auch einen Stift und schreibe damit auf dem iPad mit. Geht vorzüglich, sogar fast besser als auf Papier, weil man gleich 10 Farben 3 verschiedene Linienstärken, etc. dabei hat.
    Wenn ichs drauf ankommen lassen wollte, bräuchte ich eigentlich nur mehr das iPad und sonst gar nichts mehr mitschleppen. :yes:

    Und währenddessen surfen, ohne dass es auffällt funktioniert natürlich auch tadellos... :D
     
  28. Das geht gut?
    Ich habe nur Erfahrungen mit einem Graphictablet am Pc und da ist meine Schrift sehr hakelig und es ist ein komisches Schreibgefühl - ist das mit dem Ipad echt besser? Also Handschrift sieht nicht extrem scheisse aus? Oder lässt du das grad per Schrifterkennung umschreiben?

    Wäre ja eigentlich schon reizvoll, hach ach, Technikspielzeug:uff:
     
  29. Mr Wh!te Russian

    Mr Wh!te
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    Kann mit meinem Galaxy Tab 10.1 auch alles machen, PDFs etc. sind kein P roblem. Nur in Mathe sollte man dann doch lieber den Block auspacken, da auf dem Tab mitzukommen hat man keine Chance, geht ja schon auf dem Block schwer. :ugly:

    Aber ansonsten, markieren, Notizen hinzufügen, Skizzen, kein Problem. :D Nur leider gibt's noch für keinen (!) der vielen PDF Reader die Funktion, eine leere Seite einzufügen, muss man dann eben leeren Platz finden oder Evernote parallel laufen haben. Hinten draufschreiben is ja nich. :ugly:
     
  30. Kumpel von mir hat nur noch sein Ipad dabei. Der schreibt alles mit, auch Formeln usw. und ist nicht wesentlich langsamer als der Rest.

    Ich mach das nicht, weil es meiner Meinung nach dann recht umständlich ist, mit sowas zu lernen.
     
  31. FloX NiX is FiX

    FloX
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    Die meistens Apps dafür haben eine Wristprotektion, man kann eigentlich ganz normal darauf schreiben und den Handballen auflegen, ohne dass was passiert! Sehr geil finde ich ja, dass die Files gleich digital vorliegen und man sie sofort weiterbearbeiten kann als Pdf oder gleich per Dropbox-Sync übertragen. :yes:

    Hier mal ein Beispiel aus einer Übung:

    Bild App: Penultimate

    Man muss sagen, dass ich eine ziemliche Klauenschrift habe, bei einem Mädchen würde es sicher viel besser aussehen... :ugly:
     
  32. Das beruhigt mich doch :ugly:

    Aber sieht schonmal gut aus :D
    Da man bei den meisten Prüfungen eh keine Unterlagen mehr benutzen darf, könnte ich mir so das Skriptausdrucken sparen... Mal schauen, wann die nächste Welle günstiger Tablets kommt. Danke für's zeigen :D
     
  33. Jan Itor

    Jan Itor
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    Bernoulli? :ugly:
     
  34. FloX NiX is FiX

    FloX
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    Ähm, vllt... :ugly:
     
  35. jjone

    jjone
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    1.247
    Wie einige schon sagten: kindle fürs studium ungeeignet. Hol dir echt lieber nen Tablet.

    Warte im Moment auch nur auf das Xoom 2 und schlage dann zu. Hasse es einfach, diese Berge an Ausgedruckten Vorlesungsfolien, Papers, Übungsblätter etc. Wenigstens in den letzten 1,5 Jahren meines Studium will ich kein Papier mehr haben. :D
     
  36. jackoneill Pinguin

    jackoneill
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    2.778
    Ort:
    dem Antiker-Außenposten in der Antarktis
    Gut, das ist reislich sicherlich über dem, was du dir vorgestellt hast, aber: ich hab mir vor 2 Semestern ein iPad fürs Studium geholt und hab darauf nicht nur alle möglichen Skripts inkl. Notizen, sondern das Ding hat sogar meinen gesamten Notizblock ersetzt.

    Anfang diesen Jahres habe ich mir dann den Kindle geholt, allerdings nur für eBooks bzw. zum Lesen in der Freizeit halt. Zum reinen Lesen ist das Teil klasse und imho ohne eigene Hintergrundbeleuchtung wesentlich angenehmer für die Augen, aber für Notizen und ähnliches kann ich es mir nicht so richtig vorstellen...

    //edit:
    Ich benutze Note Taker HD, aber das ist dann sicherlich Geschmackssache.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Februar 2012
  37. br@1Nphuk

    br@1Nphuk
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    441
    Ort:
    hinten!!
    Zum Kindle kann ich nichts sagen da ich nie einen hatte, aber seit meine Freundin ein iPad hat liegt ihr an sich recht guter HP Laptop nur noch rum und wurde mittlerweile auf unbestimmte zeit an ihren Bruder "verliehen".
    Als einziger computer im Haushalt taugt ein tablet noch nicht wirklich, aber wenn man schon einen Desktop PC daheim hat greift man für gröbere arbeiten ja sowieso zu dem, und für unterwegs ist ein tablet imho perfekt.

    Falls das iPad eine Option ist solltest du aber auf jeden Fall noch bis zur ipad 3 Vorstellung anfang März warten. Da gibts dann zum selben Preis das neue, und das 2er deutlich günstiger. (wahrscheinlich)
     
  38. Der Screenshot illustriert aber schon ganz gut das Problem, das ich mit dem Schreiben auf kapazitiven Displays habe: Extrem geringe Empfindlichkeitsauflösung und damit eine Sauklaue und die Konsequenz, extrem groß schreiben zu müssen. Mich nervt das extrem.

    Hier mal ein Screenshot, der mit auf meinem Tablet PC mit Wacom-Stift entstanden ist. Ich habe auch eine Sauklaue, aber ich glaube, man kann erkennen, worum es mir geht: Kleinere Schrift möglich, Schriftbild insgesamt sauberer und natürlicher, auch durch solche Nettigkeiten wie Druckstufenerkennung und natürlich die Tatsache, dass man seine Hand auch wirklich aufs Display legen kann, ohne dass Streu-Inputs registriert werden.
    Was Gewicht, Akkulaufzeit und insbesondere die Fingerbedienung angeht, wird mein Thinkpad natürlich von einem normalen Tablet aufgeraucht...

    Ich bete quasi schon fast für den Tag, an dem jemand ein gutes 10-Zoll-Tablet mit aktivem Digitizer (und zwar von Wacom) baut. Die gefühlten drölf Billionen Consumer-Tablets, die sich kaum unterscheiden, braucht die Welt nicht - ein Gerät, das wirklich vollständig und ohne zu viele Kompromisse einen Block ersetzen kann, könnte quasi JEDER gebrauchen. Mir ist wirklich nicht klar, warum sich niemand auf diese Marktlücke stürzt.

    Bis jetzt sieht's bei mir so aus, dass ich für ausführlichere Arbeiten (manche Vorlesungen, Korrekturen, etc.) den TabletPC benutze und für kleinere, mobilere Geschichten das Tablet mitnehme. Meetings oder so z.B., bei denen man mehr auf eine gewisse Informationsbasis (PDFs, Kalender,...) angewiesen ist und weniger Ad-Hoc-Eingaben tätigen muss. Mal eben ein paar Worte tippen oder eine schnelle Skizze mit dem Finger hinschmieren geht auch auf einem Tablet.


    edit: Um den dritten im Bunde noch abzuhandeln: Den Ebook-Reader sehe ich da komplett außen vor. E-Ink-Display, extrem leicht und flach und mit Akkulaufzeiten von einer halbe Ewigkeit. Das sind Eigenschaften, die wir mittel- bis langfristig rein technisch nicht mit einer anderen Geräteklasse (Tablets) zusammenbringen können, insofern - und zumal die Reader relativ günstig sind - läuft der für mich außer Konkurrenz als reines (Freizeit-)Bücher-Lesegerät. Ich würde noch nichtmal ein Fachbuch auf einem Ebook-Reader konsultieren wollen. Viel zu langsam, zu umständlich und zu klein. Das geht auf einem Tablet besser und die Sache mit dem augenschonenden Lesen zieht da auch nicht so richtig - ich schmökere im Allgemeinen nicht stundenlang in einem Fachbuch, sondern betreibe gezielte Informationsaufnahme.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11. Februar 2012
  39. Jan Itor

    Jan Itor
    Registriert seit:
    9. November 2009
    Beiträge:
    10.843
    genau so bzw. besser sehen auch mitschriften von dem kommilitonen vom ipad aus. kein argument gegen tablets.
    achja, war mit upad.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Februar 2012
  40. Das würde ich gern mal sehen - mein Screenshot war vielleicht auch nicht das beste Beispiel und meine Schrift ist nicht besonders, aber ich bleibe im Grundsatz bei meiner Meinung: Auf Tablets mit kapazitiven Displays und den entsprechenden Murks-Stiften lässt es sich nicht so angenehm und natürlich schreiben wie auf aktiven Digitizern. Wie gesagt: Ich habe selbst auch beides im direkten Vergleich.
     
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